• 30. März 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Chefredakteur Reinhard Göweil.

EU

Verrohung der Sprache47

Wenn sich Europa nicht ändere, sei bald kein Europäer mehr sicher auf der Straße, meinte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Damit erreichte er nach seinen Nazi-Sagern einen neuen, kaum noch vorstellbaren Tiefpunkt. Abgesehen davon, dass solche Drohungen auch von einer Privatperson letztklassig und inakzeptabel wären... weiter




Theodora Vangi ist Teil des Nothilfeteams von Care in Griechenland. - © privat

Gastkommentar

Warum der EU-Türkei-Flüchtlingsdeal schlecht ist16

Mehrere triftige Gründe sprechen gegen den Flüchtlingsdeal, den die Europäische Union mit der Türkei geschlossen hat: 1. Der Deal schafft einen gefährlichen Präzedenzfall Das Abkommen zwischen der EU und Türkei spricht eine deutliche Sprache: Schutz von Flüchtlingen kann zwischen verschiedenen Staaten und ihren Schlüsselfiguren kommerzialisiert und... weiter




Leserbriefe

Kommentare

Zum Artikel von Reinhard Seiß, 18./19. März 2017 Das Hochhaus am Heumarkt und die politischen Interessen Wie immer hervorragend auf den Punkt gebracht! Wann wacht die Stadtregierung endlich auf? Johanna Kraft, per E-Mail Danke für diesen Artikel. Ich werde in Zukunft wohl auch zu den gewesenen Grün-Wählern zählen. Mag.arch... weiter




Dr. Declan Barry ist ein Kinderarzt aus Irland. Er war für Ärzte ohne Grenzen seit 2010 in acht Ländern tätig: Uganda, Äthiopien, Libyen, mehrfach in Afghanistan und Pakistan, Syrien, Liberia und Libanon. Aktuell ist er medizinischer Koordinator der Einsätze in Griechenland. - © Alex Yallop/MSF

Gastkommentar

Der Ort, an dem die Hoffnung verloren geht.2

  • Das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos als Sinnbild für die europäische Asylpolitik.

Immer, wenn ich das Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen in Mytilene auf Lesbos besuche, sehe ich etwas, das ich während meiner gesamten Tätigkeit als Arzt bisher nirgendwo anders auf der Welt gesehen habe. Dort scheint es keine Hoffnung mehr zu geben. Anders kann ich es nicht beschreiben... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien.

Transnationalismus

Ein neuer Kolonialismus42

  • Erdogans Heimholung "seiner" Türken.

Alle sind einer Meinung: Niemand will die Wahlkampfauftritte Erdogans und seiner Adlaten außerhalb der Türkei (außer deren AKP-Anhänger). Alle sind einer Meinung - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Aber ob aus fremdenfeindlichen oder aus demokratiepolitischen Erwägungen - man kommt zu demselben Schluss... weiter




Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".
- © privat

Gastkommentar

Erdogans Machtwahn stiftet Unheil3

  • Der auch im Ausland geführte Wahlkampf des türkischen Präsidenten entzweit Auslandstürken und fördert Skepsis gegen Integration.

Mit einem Rechtsbruch hat die Türkei das Schlamassel um die Wahlwerbung türkischer Politiker in der EU angerichtet. Artikel 94 des türkischen Wahlgesetzes von 2008 legt fest: "Im Ausland und in Vertretungen im Ausland darf kein Wahlkampf geführt werden... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Die Grenze der Toleranz46

Mit Wahlkampfauftritten in europäischen Ländern machen türkische Politiker Stimmung für ein Referendum Mitte April, bei dem die Demokratie in der Türkei weitgehend beseitigt werden soll. Nun diskutiert Europa, ob das Verbot solcher Auftritte die Redefreiheit, Grundlage jeder pluralistischen Demokratie, beschränkt. Das tut es nicht... weiter




Leserbriefe

Leserbriefe3

Dürfen europäische Politiker in der Türkei auftreten? Im Sinne guter bilateraler Beziehungen, die in der Regel auf Gegenseitigkeit fußen, könnten doch ein paar Politiker aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich (vorzugsweise solche, die selber Türkisch sprechen) in der Türkei auftreten und Propaganda gegen Recep Tayyip Erdogan... weiter




Shioban Geets - © Luiza Puiu

Leitartikel

Vorsicht mit Verboten32

Mit seinem Nazi-Vergleich hat der türkische Präsident einen neuen Eskalationshöhepunkt in den Beziehungen zur EU heraufbeschworen. Recep Tayyip Erdogan wirft Deutschland Nazi-Methoden vor, wenn es Wahlkampfauftritte türkischer Politiker unterbindet. Dieser Vergleich mit dem Nationalsozialsozialismus ist verrückt... weiter




Erdogans Zornanfälle sind teils seinem Temperament geschuldet, zumeist aber kalkuliert. - © afp/Ozan KoseAnalyse

Türkei

Der starke Mann unter Druck21

  • Eine Niederlage beim Verfassungsreferendum wäre fatal für Erdogan. Deshalb sucht er den Radau.

Istanbul. "Stehen wir vor einem Krieg mit Deutschland?" Diese nur halb scherzhaft gemeinte Frage stellen sich Türken in diesen Tagen. Besorgt reagieren sie auf die scharfen Töne ihres Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Streit mit Deutschland - und sie sind einiges von ihm gewohnt... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung