• 29. Mai 2017

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Cengiz Günay ist Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik - oiip.

Gastkommentar

Die Illusion von einer homogenen nationalen Identität26

  • Gedanken zur leidigen Debatte um türkisch-österreichische Doppelstaatsbürgerschaften.

Laut einer Studie im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds beschäftigt die Integration von Flüchtlingen und Migranten die Österreicher mehr als die Pensionsreform, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes oder die Steuerpolitik. Angesichts des Umstandes... weiter




Gerd Valchars ist Politikwissenschafter und unterrichtet an den Universitäten Wien und Klagenfurt zu Fragen der (österreichischen) Staatsbürgerschaft. Er ist außerdem Österreich-Länderexperte des EUDO Citizenship Observatory on Citizenship am Europäischen Hochschulinstitut Florenz. - © privat

Gastkommentar

Warum nicht einfach doppelt?76

  • Gastkommentar: Die Entstehung von Doppelstaatsbürgerschaft ist nicht zu verhindern.

Wer sich bei Gesprächen dieser Tage damit vorstellt, dass er zur österreichischen Staatsbürgerschaft arbeitet, ernten typischerweise folgende paradoxe Reaktionen: Während zwei von drei Gesprächspartnern erklären, Doppelstaatsbürgerschaft wäre in Österreich ja verboten, erzählt die dritte Gesprächspartnerin ganz selbstverständlich... weiter




AKP

Fake News eines Türkei-Experten22

  • Eine Erwiderung zu Rusen Timur Aksaks Gastkommentar.

Wenn das kein Karrieresprung ist, eben veröffentlich Rusen Timur Aksak noch in einer AKP-nahen Gratiszeitung, im nächsten Moment in der renommierten Wiener Zeitung. Interessant sind vor allem die Nuancen in denen sich die beiden Kommentare unterscheiden... weiter




Kunstsinnig

Die Mutter aller roten Linien (und die Großmutter)45

  • Wie viele rote Linien darf Recep Tayyip Erdogan noch überschreiten, bevor die EU ihn aufgibt? Zwei. (Ach, wieso so knausrig? Drei! Mindestens.)

Da werden sich ein paar Leute aber riesig gefreut haben. Okay, der Erdogan wohl ein bissl weniger riesig. Dem muss der Ausgang seines Referendums ja irrsinnig peinlich gewesen sein. Dass er nämlich nur schlappe 51,4 Prozent gekriegt hat. Und das nach diesem ganzen Aufwand... weiter




Hülya Tektas studierte an der Universität Wien Soziologie und BWL. Die in Istanbul geborene Kurdin lebt seit 1998 in Wien, wo sie Soziologie und BWL studiert hat. Sie arbeitet als Sozialberaterin in Wien. Foto: privat

Gastkommentar

Erdogan, der Separatist22

  • Der türkische Präsident machte aus seinen Machtgelüsten nie ein Geheimnis. Umso mehr überraschen die Reaktionen auf seinen erneuten Wahlsieg.

Nun ist genau das eingetreten, was man vor langer Zeit schon geahnt hatte. Mit nur knapper Mehrheit und trotz Vorwürfen über massiven Wahlbetrug und -manipulation wurde das türkische Verfassungsreferendum zugunsten des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan entschieden... weiter




Rusen Timur Aksak ist ATV-Redakteur und hat unter anderem nach dem Putschversuch in der Türkei von dort berichtet.

Türkei

Erdogans Pyrrhussieg11

  • Die tiefe Spaltung und Unsicherheit in der türkischen Bevölkerung wurden durch das Referendum nicht überwunden, sondern geradezu zementiert.

Der türkische Präsident hat die Volksabstimmung in der Türkei knapp gewonnen. Auch wenn die letzten Umfragen im Vorfeld ein knappes Ja für das Präsidialsystem vorhergesagt hatten, liegen die Nerven zwischen Bosporus und Euphrat blank. Die Opposition sieht massiven Wahlbetrug und will gar eine Neuwahl, während das Erdogan-Lager auf stur schaltet... weiter




Thomas Seifert.

Leitartikel

Knappes "Ja" zu Erdoganistan13

Recep Tayyip Erdogan wähnt sich am Ziel: "Die Nation steht aufrecht und geeint da. Der 16. April war ein Sieg für die gesamte Türkei", sagte der türkische Präsident, noch bevor am Sonntag alle Stimmzettel ausgezählt waren. Die Realität sieht freilich anders aus als Erdogans Phantasma: An diesem 16... weiter




Barbara Pusch studierte an der Universität Wien Soziologie und eine Fächerkombination aus Turkologie, Arabistik, Ethnologie und Philosophie. In den vergangenen 24 Jahren lebte und arbeitete sie vor allem in Istanbul. Derzeit ist sie auch an der Helmut-Schmidt-Universität (Hamburg) tätig.

Gastkommentar

Türkisches Oster-Roulette36

  • Recep Tayyip Erdogan und Konsorten haben sich im Referendum durchgesetzt - sie haben sich dabei aber selbst ein Ei gelegt.

Während Europa fröhlich Ostereier suchte, versuchte sich die Türkei ein weiteres Mal in Sachen Demokratie. Die Befürworter des Präsidialsystems riefen dazu auf, für eine starke, neue Türkei mit Wohlstand, Stabilität und Demokratie zu stimmen. Ein Hohn für die Gegner des Regimewandels... weiter




Klaus Jürgens hat bis 2016 in der Türkei gelebt und dort als Universitätslektor (BWL, Schwerpunkte KMU und Europarecht) sowie als Journalist gearbeitet.

Gastkommentar

Made in Austria am Bosporus willkommen41

  • Eine Eiszeit zwischen der EU - inklusive Österreich - und der Türkei nach dem Referendum würde vor allem der Bevölkerung schaden.

Vor drei Wochen hatte ein Think Tank in Istanbul zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Thema: Wie das Referendum über die anstehende Verfassungsänderung von Europa aus bewertet wird. Es war Teil einer Veranstaltungsreihe, in der türkische und internationale Berichterstatter gemeinsam diskutieren und Handlungsvorschläge anbieten... weiter




Erdogan-Anhänger in Rotterdam feiern das Ergebnis des Referendums. - © APA, afp, anp, Bart Maat

Referendum

Pyrrhus-Sieg7

  • Erdogan siegt und wendet sich nur an seine Anhänger. Das Land wird nach dem Referendum gespaltener sein als zuvor.

Nach einem dramatischen Foto-Finish zwischen den Stimmanteilen von "Ja" und "Nein" hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan noch am Abend seinen Sieg beim Referendum über die Verfassungsänderungen zur Einführung eines exekutiven Präsidialsystems in der Türkei verkündet... weiter




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