• 25. November 2017

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Schlagwortsuche

Die freiwilligen Mitarbeiter von Wikipedia kritisieren die Informationspolitik der Türkei. - © Screenshot / WZ Online

Zensur

Wikipedia-Sperrung in Türkei bleibt aufrecht13

  • Das Onlinelexikon wird seit fast einer Woche blockiert.

Ankara. Das Onlinelexikon Wikipedia bleibt in der Türkei blockiert. Ein Gericht in Ankara wies am Freitag eine Beschwerde der Wikimedia-Stiftung zurück, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Die Behörde für Informations-und Kommunikationstechnologie hatte den Zugang zu Wikipedia am vergangenen Samstag per Verwaltungsanordnung... weiter




Der syrische Bürgerkrieg hat bereits mehrere hunderttausend Tote gefordert. Nun sollen Schutzzonen für die Sicherheit von Zivilbevölkerung und Flüchtlingen garantieren. - © afp

Syrien

Schwieriger Schutz6

  • Bei den Friedensgesprächen in Kasachstan haben sich die Teilnehmer auf Schutzzonen in Syrien geeinigt.

Astana. Dass Bewegung in die Sache kommen könnte, war bereits absehbar, als sich Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch im Schwarzmeerbadeort Sotschi trafen. Die Idee von Schutzzonen in Syrien habe breite Unterstützung, sagte der russischen Präsident bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen... weiter




Präsident Recep Tayyip Erdogan hat angekündigt, er werde nach Bekanntgabe des offiziellen Ergebnisses wieder der regierenden AKP beitreten. - © APAweb/REUTERS, Umit Bektas

Volksabstimmung

Ergebnis von Türkei-Referendum bestätigt2

  • 51,4 Prozent stimmten laut Wahlleitung am 16. April für Änderungen.

Ankara. Die türkische Wahlleitung hat das vorläufige Ergebnis des umstrittenen Verfassungsreferendums bestätigt. 51,4 Prozent hätten am 16. April für die Änderungen gestimmt, teilte das Gremium am Donnerstag mit. Künftig soll der Präsident deutlich mehr Machtbefugnisse erhalten als bisher... weiter




Man rufe die Türkei auf, transparente Untersuchungen einzuleiten, sagte Kommissionssprecher Margaritis Schinas am Dienstag in Brüssel. - © APAweb/AP, Burhan Ozbilici

Transparenz

EU fordert von Türkei Untersuchung von Wahl-Unregelmäßigkeiten34

  • Keine Todesstrafe und die sieben Bedingungen, die Ankara erfüllen muss.

Brüssel. Die EU-Kommission hat die türkische Regierung zur Überprüfung der Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten beim Verfassungsreferendum aufgefordert. Man rufe die Türkei auf, transparente Untersuchungen einzuleiten, sagte Kommissionssprecher Margaritis Schinas am Dienstag in Brüssel... weiter




Todesstrafe

Die röteste aller roten Linien darf nicht überschritten werden

  • EU-Kommission warnt Ankara vor Todesstrafe

Ankara/Brüssel. Die EU-Kommission hat die Türkei vor der Einführung der Todesstrafe nach dem Referendum gewarnt. Ein Sprecher erklärte am Dienstag, die Todesstrafe wäre "nicht nur eine rote Linie, sondern die röteste aller roten Linien". Es würde sich auch um ein "klares Signal handeln... weiter




Verfassungsreferendum

"Die Abstimmung wurde gefälscht, der Sieg wurde uns gestohlen"20

  • Am Tag eins nach dem türkischen Verfassungsreferendum herrscht bei Erdogans Anhängern eitel Wonne - das "Nein"-Lager fühlt sich betrogen.

Istanbul. Wenn viele Menschen den Kopf hängen lassen, sticht der Fröhliche unter ihnen hervor wie ein Osterei unter Farmeiern. Drei Männer um die 30 Jahre alt, mit gestutzten Schnurrbärten und weißen Kitteln schneiden am Montagmorgen Fleisch vom Spieß für Dönerfladen in einer Seitenstraße der belebten Einkaufsstraße Istiklal Caddesi im Herzen... weiter




Barbara Pusch studierte an der Universität Wien Soziologie und eine Fächerkombination aus Turkologie, Arabistik, Ethnologie und Philosophie. In den vergangenen 24 Jahren lebte und arbeitete sie vor allem in Istanbul. Derzeit ist sie auch an der Helmut-Schmidt-Universität (Hamburg) tätig.

Gastkommentar

Türkisches Oster-Roulette36

  • Recep Tayyip Erdogan und Konsorten haben sich im Referendum durchgesetzt - sie haben sich dabei aber selbst ein Ei gelegt.

Während Europa fröhlich Ostereier suchte, versuchte sich die Türkei ein weiteres Mal in Sachen Demokratie. Die Befürworter des Präsidialsystems riefen dazu auf, für eine starke, neue Türkei mit Wohlstand, Stabilität und Demokratie zu stimmen. Ein Hohn für die Gegner des Regimewandels... weiter




Wahlbeobachter der OSZE kritisierten vor allem die Entscheidung der Wahlkommission, dass auch nicht offiziell zugelassene Wahlunterlagen als gültig gewertet wurden. - © APA, afp, Adem Altan

Referendum

OSZE-Beobachter üben scharfe Kritik3

  • Wahlbeobachter bemängelten ungleiche Bedingungen und sogar einen Gesetzesverstoß.

Istanbul/Ankara. Nach dem Referendum in der Türkei hat die internationale Wahlbeobachtermission scharfe Kritik an der Organisation der Abstimmung geäußert. Befürworter und Gegner des Präsidialsystems hätten nicht die "gleichen Möglichkeiten" gehabt, kritisierte Cezar Florin Preda von der Wahlbeobachtermission des Europarats und der Organisation für... weiter




In Istanbul gehen nicht nur die Anhänger von Erdogan auf die Straße, sondern auch viele, die gegen das Ergebnis protestieren. - © APA, Reuters, Kemal AslanReportage

Türkei

Knapper Sieg mit zweifelhafter Legitimität9

  • Die Türkei stimmt für das Präsidialsystem. Doch die Opposition fordert eine Annulierung der Abstimmung.

Istanbul. Am Sonntagabend sind die Straßen Istanbuls wie leergefegt. Wo sonst gehupt wird und Reifen quietschen, wo laute Musik aus Läden dröhnt – da herrscht in den Stunden nach dem historischen Referendum über die Verfassungsreform der Türkei eine fast beängstigende Stille... weiter




Präsident Recep Tayyip Erdogan bekam seinen Willen und wird in Zukunft noch mehr alleine bestimmen. - © APA, afp, Bulent KilicGrafik

Referendum

Was sich jetzt in der Türkei ändert20

  • Die Türkei stimmt für ein Präsidialsystem. Die Folgen für Parlament und Justiz.

Istanbul/Ankara. Recep Tayyip Erdogan sieht sich bestätigt: Der türkische Präsident beansprucht einen knappen Sieg beim Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems. Die Opposition will das Ergebnis allerdings anfechten. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen... weiter




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