• 14. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Wider die popökonomische (Wieder-)Verwertungskette: Mina Špiler von Laibach live in Wien. - © D. Karmann/dpa/picturedesk.com

Popkritik

Dunkel ist die Nacht50

  • Die slowenische Band Laibach rückte am Montag in die Wiener Arena vor.

Vielleicht ist es als kleine Geste einer gewissen Deradikalisierung zu verstehen, dass am Merchandisingstand diesmal keine Devotionalien angeboten werden - sondern nur beinahe hundsgewöhnliche T-Shirts mit dem Bandschriftzug oder Botschaften wie "Freedom of speech go to hell"... weiter




Melancholie und Dystopie: Jonsi Birgisson von Sigur Rós sorgt für Überwältigungsmomente. - © Pictdesk/Leanza

Popkritik

Auffi, obi - und eini6

  • Die isländische Ausnahmeband Sigur Rós begeisterte ihr Publikum im Wiener Gasometer.

Lange dauert es nicht, und man befindet sich selbst während eines Konzerts in einer Betonbunkerhalle wie dem Wiener Gasometer - geistig erheblich und körperlich auch ein klein wenig - anderswo. Nachdem Sigur Rós im Rahmen einer visuell auf schmucken Schauwert gepolten Bühnenshow am Montag mit einem Wolkenbruch in Leuchtfarben losgelegt haben... weiter




Landidylle mit Zupfballade: Früher war Miley Cyrus peinlich, heute ist sie in erster Linie fad. - © Sony Music

Popkritik

Zurück zum Ursprung? Ja, "natürlich"!4

  • Miley Cyrus setzt mit ihrem neuen Album auf Country-Anklänge. Papa Billy Ray Cyrus dürfte stolz sein.

Über das Verhältnis junger, dem Aufbruch und der Abnabelung verschriebener Menschen zur Gartenidylle am Land wurde im Jahr 1980 nicht nur für die Verhältnisse der Punkgeneration bereits von der deutschen Band S.Y.P.H. mit ihrem Klassiker "Zurück zum Beton" eigentlich alles gesagt: "Ekel, Ekel, Natur, Natur. Ich will Beton pur... weiter




- © Andreas Neumann

Popkritik

Niemand überlebt das Leben5

  • Josh Homme und seine Queens Of The Stone Age veröffentlichen ihr neues Album "Villains".

Komplikationen im Rahmen einer Knieoperation sorgten vor sieben Jahren dafür, dass Rockgott Josh Homme es nicht nur nach einem kurzen Herzstillstand mit einem Defibrillator zu tun bekam. Eine anschließend verordnete, in viele Sinnfragen mündende Phase der Bettruhe für die Dauer von drei Monaten zeitigte mit ". . ... weiter




Popkritik

Einmal alles, bitte - und jetzt!4

  • Arcade Fire haben mit "Everything Now" das Problem, Arcade Fire zu sein. Das Album ist gut.

Die Auftaktsingle war ein dezenter Schock. Er bedeutete, dass mit Arcade Fire eine der wichtigsten, besten und geschmackvollsten Bands der letzten 13 Jahre nun ausgerechnet Abba zitierte und mit ausgestellten Peinlichkeiten und absoluten No-Gos zwischen Panflöten-Arrangements (du liebe Güte... weiter




Break-up-Schmerzen und Eigenliebe: Für die 20-jährige neuseeländische Sängerin Lorde heißt es derzeit tapfer sein. - © Walter Brendan

Popkritik

Blau ist keine warme Farbe7

  • "Melodrama": Popstar Lorde verarbeitet auf Album Nummer zwei eine erste Trennung.

Der Albumtitel würde das Schlimmste vermuten lassen. "Melodrama", das klingt nach einem Schmierenstück aus der Unterliga der Schauspielzunft, nach ausgestellt-waidwundem "Oh weh!"-Kunstleid und - eingedenk des Alters der Protagonistin - einer Zehnerpotenz Post-Teenagerweltschmerz... weiter




Die Fleet Foxes präsentieren erstmals seit 2011 wieder neue Musik. Der pastorale Grundton ist erhalten geblieben. - © Shawn Brackbill

Popkritik

Meeresmetaphern mit Nymphen5

  • Die Fleet Foxes kehren nach sechsjähriger Funkstille mit dem neuen Album "Crack-Up" zurück.

Der neue Albumtitel ist beinahe nicht ganz so negativ wie der letzte. "Crack-Up", Zusammenbruch, folgt auf "Helplessness Blues" und geht einmal mehr auf eine Sinnkrise von Robin Pecknold zurück, die der Chefsongwriter der Fleet Foxes diesmal aber besser zu kanalisieren verstand... weiter




Edelkitsch mit Haaren: Bryan Ferry war in der Stadt. - © apa/Pfarrhofer

Popkritik

Der Mann mit dem Stil7

  • Alt-Dandy Bryan Ferry begeisterte seine Fans mit einem Best-of-Konzert in der Wiener Stadthalle.

Dass es mit "Avonmore" von 2014 ein mehr oder weniger aktuelles Album gibt, ist heute nicht nur deshalb egal, weil Bryan Ferry darauf (endlich) eh wieder klingt wie in seiner Solo-Hitphase um das Meisterwerk "Boys And Girls" von vier Jahre vor dem Mauerfall - nur etwas älter, was sich vor allem bei Songzeilen niederschlägt... weiter




"Duh-du": Kurt Wagner und Lambchop live. - © Parigger/pictured.

Popkritik

Change mit Vokaleffekt1

  • Die US-Band Lambchop gastierte im Wiener WUK. Ein Abend im Zeichen der späten Neuerfindung.

"Duh-du. Duh-du." Im Wiener WUK sind die maritimen Soundscapes aus dem DJ-Set von Christina "Chra" Nemec noch kaum ausgeklungen, als Kurt Wagner bereits auf der Bühne steht und dort Dinge macht, die man nicht zwingend von ihm erwartet hätte. Der gute Mann ist als Kopf seiner aus Nashville stammenden Band Lambchop angetreten... weiter




Im Nebel: Marissa Nadler. - © Yildiz

Popkritik

Dunkle Träume in Country-Kaschemmen3

  • US-Songwriterin Marissa Nadler präsentierte im Wiener Fluc ihr aktuelles Album "Strangers".

Musikalische Stimmungsaufheller in dem Sinn sind von ihr definitiv nicht zu erwarten. Insofern ist es nur konsequent, dass Marissa Nadler ihr heuer im Mai erschienenes Album "Strangers" irgendwann im Konzertverlauf als "lonesome record about the end of the world" bezeichnen wird... weiter




zurück zu Schlagwortsuche
  • zurück
  • 1
  • 2
  • weiter


Werbung




Werbung