• 16. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Bürgermeisterin Leila Mustafa. - © Ramsauer

Syrien

"Der ,Islamische Staat‘ ist nicht vom Himmel gefallen"83

  • Leila Mustafa, die Bürgermeisterin der ehemaligen IS-Hauptstadt Rakka, über den eigentlichen Anti-Terror-Krieg.

"Wiener Zeitung": Frau Mustafa, meinen Sie, dass eine junge Kurdin wie Sie von der mehrheitlich arabischen Bevölkerung Rakkas akzeptiert wird? Leila Mustafa: Ich übe meine Tätigkeit ja gemeinsam mit einem ebenso gewählten arabischen Mann aus. Diese Doppel-Führung soll zeigen, dass Syrien ein neues System braucht, in dem alle Gruppe Mitsprache haben... weiter




Islamischer Staat

Nach dem Sieg ist vor dem Krieg37

  • Der IS ist nicht geschlagen, sondern hat sich neu formiert. In Syrien und dem Irak könnte sich die Terror-Geschichte wiederholen.

Bagdad/Damaskus. Eine weiße Flagge, ein Löwenkopf als Wappenzeichen: Truppen mit diesen Insignien verüben seit Wochen Angriffe im Zentral-Irak. Noch ist ihre militärische Kapazität gering, doch ihr Potenzial immens. Denn diese Angriffe werden als Indiz gewertet, dass sich im Irak derzeit eine neue Dschihadisten-Miliz formiert... weiter




Afghanische Kinder auf ihrem Schulweg in Kabul, wo regelmäßig bewaffnete Ausschreitungen stattfinden. Alleine in Afghanistan kamen in den letzten neun Monaten 700 Kinder ums Leben. - © APAweb / AP, Rahmat Gul

Krieg

Kinder in Kriegsgebieten immer gefährdeter5

  • Schulen und Spielplätze wurden von Scharfschützen bewusst als Angriffsziele gewählt.

New York. Kinder in Kriegsgebieten werden laut Unicef weltweit immer stärker zur Zielscheibe. Die Konfliktparteien missachteten offensichtlich das Völkerrecht, durch das die Wehrlosesten geschützt werden sollten, sagte Manuel Fontaine, Unicef-Direktor für Nothilfe-Programme am Donnerstag... weiter




Krisen

Konflikte im nächsten Jahr7

  • 2018 kriselt es besonders im Nahen Osten - China mischt die Weltwirtschaft auf.

New York/London. Traditionell zum Jahresende identifiziert der US-basierte Think Tank "Council on Foreign Relations" bestehende und potenzielle Konflikte weltweit, deren Auswirkungen auch die USA im kommenden Jahr spüren werden. 22 der 30 bestehenden Krisen bleiben auch 2018 virulent... weiter




Jemen

Trotz Lockerung der Blockade - Jemen droht weiter Hungerkatastrophe

  • Erstmals landen wieder Flugzeuge mit Hilfsgütern in Sanaa.

Sanaa/Riad. Auch eine Woche nach dem teilweisen Ende einer Blockade wichtiger Häfen im Jemen droht dem Bürgerkriegsland weiter eine Hungerkatastrophe. Internationale Helfer erklärten am Donnerstag, es komme noch immer zu wenig humanitäre Hilfe an. Auch die britische Premierministerin Theresa May hat von Saudi-Arabien eine weitere Lockerung der... weiter




Seit langem warnen Experten angesichts des Vorgehens der ägyptischen Armee: Statt massiver militärischer Aktionen müssten die Bevölkerung besser unterstützt und die wirtschaftliche Lage im Nord-Sinai verbessertwerden. In seiner Rede nach dem Anschlag hat Staatspräsident Al-Sisi dazu jedoch kein Wort gesagt. Was bleibt am Tag danach: Blut und Patronenhülsen. - © APAweb/REUTERS, Mohamed Soliman

Terror

Ägyptens stiller Krieg6

  • Schon seit Jahren geht die ägyptische Armee schon gegen Islamisten im Norden des Sinai vor, ohne Erfolg.

Al-Arish. Kaum hat Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi in einer Fernsehansprache eine "harte Antwort" auf den Anschlag auf eine Moschee im Norden der Sinai-Halbinsel und "Vergeltung für unsere Märtyrer" angekündigt, da sind die Kampfflugzeuge der ägyptischen Armee schon in der Luft... weiter




Die 30-jährige Haifa Ismail (im Tschador), die vor sechs Monaten mit ihren fünf Kindern aus dem Dorf Scheich Hamed nach Hadschi Ali geflohen ist, denkt nicht an Rückkehr. Zuhause gibt es nichts mehr, hier kann die Familie in Sicherheit leben und ist versorgt. - © Thomas Seifert

Irak

Ein neues Leben nach dem Islamischen Staat im Irak20

  • Die Menschen in Mossul, der zweitgrößten Stadt im Irak, stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

Mossul. Die zehn Jahre alte Nadar liegt auf einer Krankenliege im Muharabeen-Spital in Ost-Mossul und bemüht sich, ein tapferes Mädchen zu sein. Sie ist eines von 18.000 Opfern, die bei der blutigen Schlacht um Mossul, der zweitgrößten Stadt im Irak, verletzt wurden... weiter




Mensch und Militärroboter - hier 2005 in der irakischen Stadt Hawijah. - © afp

Rüstung

Killer aus Blech3

  • Autonome Kampfroboter: Kritiker warnen, dass die Hemmschwelle für neue Kriege weiter sinken wird.

Wien. Wieder Ärger für Donald Trump: Im Niger sind Anfang Oktober US-amerikanische Soldaten in einen Hinterhalt geraten, vier wurden getötet. Das Pentagon macht den IS für die Tat verantwortlich, doch noch sind die meisten Fragen ungeklärt. Auch republikanische Senatoren reagieren empört, fordern Aufklärung und wollen wissen... weiter




Die Cholera ist eine Folge des Krieges. Szene aus einem Behandlungszentrum. - © reuters/Khaled Abdullah

Jemen

"Das Leid hat noch lange kein Ende"1

  • Krieg, Cholera und Hunger: Der Jemen versinkt im Elend. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Gespräch mit einem Gründer der Huthi-Partei "Umma", die Demokratie wollte und jetzt Teil des Konflikts ist.

Berlin/Sanaa. Wenn Mohammed Abotaleb mit seiner Frau und seinen drei Töchtern telefoniert, geht es ihm danach schlecht. "Heute habe ich direkt gehört, wie meine Heimatstadt angegriffen wird." Es passiere sehr oft, dass die Flugzeuge kommen, während er mit seiner Familie redet... weiter




Hunger

"Weltweite Katastrophe in noch nie dagewesenem Ausmaß"9

  • Die Zahl der Menschen, die auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen ist, stieg seit 2016 um 35 Prozent. Neben Klimakatastrophen sind bei 10 von 13 Ländern bewaffnete Konflikte die Wurzel des Übels.

Rom. (ast/wak) "Es ist die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg", schlägt das Welternährungsprogramm (World Food Programme - WFP) Alarm. Gemeint ist die Ausbreitung von weltweiten Hungerkrisen. Dabei nennt die UN-Organisation vor allem die Länder Südsudan, den Nordosten Nigerias, Somalia und den Jemen als absolute Hotspots... weiter




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