• 18. Februar 2018

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Schlagwortsuche

Spaziergang in Ost-Afrin: ein Kämpfer der Freien Syrischen Armee, die von der Türkei unterstützt wird. - © reuters/Ashawi

Türkei

Freund oder Feind?6

  • "Wir werden auch gegen die USA kämpfen" droht die Türkei.

Ankara. Die Türkei und die Vereinigten Staaten sind weiter auf Konfrontationskurs. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat seinen Ton gegenüber Washington im Vorfeld des für Donnerstag und Freitag geplanten Türkei-Besuchs von US-Außenminister Rex Tillerson noch einmal verschärft und die USA erneut ultimativ aufgefordert... weiter




Leidtragende des syrischen Bürgerkriegs sind vor allem Zivilisten (so wie hier in der Stadt Douma nahe Damaskus). - © reuters/Bassam Khabieh

Syrien

Der Iran testet, wie weit er gehen kann13

  • Analyse: Auf syrischem Boden droht eine neue Eskalation mit globalen Folgen. Israel und Iran schenken einander nichts.

Damaskus/Teheran/Wien. Sieben Jahre nach Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges ist von Frieden keine Spur. Im Gegenteil: Die vergangenen Tage haben verdeutlicht, dass gefährliche Muskelspiele der Perser und der Israelis auf syrischem Boden die ohnehin verworrene politische Lage noch komplizierter machen... weiter




Der über syrischem Rebellengebiet abgeschossene Pilot Roman Fillipov wird in Moskau zu Grabe getragen. - © reuters

Syrien

Syrische Minenfelder1

  • Die Terrormiliz IS ist besiegt, Russland, die USA und die Türkei kämpfen um Einfluss in der Region.

Moskau/Washington. Der IS hat in Syrien alle seine Hochburgen verloren, der "Kampf gegen den Terrorismus", dem sich die USA, Russland, der Iran und die Türkei in dem Bürgerkriegsland verschrieben haben, könnte langsam zurückgefahren werden. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die türkische Armee ist im Norden Syriens einmarschiert... weiter




Auftrieb für Nationalismus: Dorfbewohner an der türkisch-syrischen Grenze hissen den Mondstern. - © reuters/Osman OrsalAnalyse

Türkei

Erdogan bastelt am Kriegshelden-Mythos55

  • Der Feldzug gegen die syrischen Kurden soll vor allem Erdogans Macht im eigenen Land sichern.

Nikosia. Mit dem völkerrechtswidrigen Feldzug gegen die syrischen Kurden entfernt sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein Stück mehr vom Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk, den er zuletzt aus innenpolitischen Gründen wieder zu Ehren kommen ließ. Dessen Parole "Frieden zu Hause, Frieden in der Welt" dreht er praktisch um... weiter




Die türkischen Truppen sollen mit der Afrin-Offensive eine 30 Kilometer breite Pufferzone schaffen. - © afp

"Operation Olivenzweig"

"Wir haben einen Deal mit Russland"63

  • Ohne Einverständnis Russlands wären der Türkei in Syrien die Hände gebunden. Der Kreml agiert nicht uneigennützig.

Ankara. (rs) Wie so häufig klang Recep Tayyip Erdogan auch an diesem Montag überaus bestimmt. "Wir werden keinen Schritt zurückweichen", sagte der türkische Präsident bei einer Veranstaltung in Ankara. "Afrin wird geregelt werden." Im Fall von Afrin, jener Provinz in Nordsyrien, die seit Samstag von türkischen Truppen beschossen wird... weiter




Die türkische Armee marschiert vor der syrischen Grenze auf.  - © Apaweb / REUTERS, Osman Orsal

Syrien

Die Türkei plant den Einmarsch68

  • Ankara kündigt Offensive gegen syrische Kurden an und riskiert einen Konflikt mit Moskau.

Ankara. Schon seit Tagen droht die türkische Führung mit einer Offensive gegen die syrischen Kurden. In der Nacht auf Freitag mit massivem Beschuss kurdischer Dörfer in der syrischen Grenzregion Afrin begonnen. Doch die Grenze überschritten hat die türkische Armee noch nicht... weiter




Kurdische Kämpfer und Kämpferinnen feiern die Eroberung Rakkas. Den Islamischen Staat vernichtet haben sie nicht. - © ap/Waguih

Syrien

Pakt mit dem Teufel36

  • Bei der Eroberung Rakkas ließen kurdische Angreifer starke IS-Kräfte entkommen. Mit gutem Grund.

Wien/Rakka/Aleppo. Auf den ersten Blick ist es starker Tobak, den Recherechen der britischen BBC zutage förderten: Demnach haben kurdische Kämpfer bei der Eroberung von Rakka, der heimlichen IS-Hauptstadt in Syrien, ein Abkommen geschlossen, das den freien Abzug der Terroristen in großer Zahl ermöglichte... weiter




Selfie mit Barzani. Anhänger fordern auf den Straßen den Verbleib des Kurdenführers. - © reu/ Jalal

Kurden

Masud Barzani tritt ab

  • Der Kurdenführer und Gründer der Demokratischen Union Kurdistans hat sich beim Kampf um Unabhängigkeit verschätzt und zieht nun die politischen Konsequenzen. Das Verhältnis zu Bagdad dürfte sich dadurch entspannen.

Bagdad. Der Druck auf Masud Barzani war dann doch zu groß. Nun hat der Kurdenpräsident seinen Rückzug erklärt. Seine Befugnisse sollen auf die Kurdische Regionalregierung (KRG), das Parlament und die Justiz übertragen werden, gab er als Vermächtnis an... weiter




Nordirak

Die entzweiten Kurden6

  • Kirkuk ist wieder fest in der Hand der irakischen Zentralregierung. Kurdenpräsident Barzani gibt Talabanis Anhängern die Schuld.

Bagdad. Zwar hat Iraks Regierungschef Haidar al-Abadi am Mittwoch den Abzug der Regierungseinheiten aus der Provinz Kirkuk befohlen. Doch in Bagdads Kurdenviertel Batawin geht die Angst um. Nur noch wenige Autos kommen aus dem Nordirak hier an. Seit dem Referendum über ein unabhängiges Kurdistan am 25... weiter




Irak

Iraks Gotteskrieger9

  • Schiitische Milizen werden von der Zentralregierung in Bagdad derzeit als Speerspitze im Konflikt mit den Kurden eingesetzt.

Kirkuk. Ihre eigentlichen Ziele hüllen diese Männer am liebsten in Phrasen. Es ginge ihnen um "die Zukunft des Iraks, für die sie kämpfen". Auch von einer Veränderung der Gesellschaft ist die Rede. "Wir sind Revolutionäre", fasst es Thrab Jaber knapp zusammen, der in einer abgetragenen Camouflage am Rande der nordirakischen Stadt Kirkuk Wache hält... weiter




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