• 11. Dezember 2017

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Auch das Unesco-Welterbe Wachau (im Bild Stift Dürnstein) ist in Gefahr. - © Alexander Klein/afp

Kulturerbe in Österreich

Klimawandel bedroht unser Kulturerbe11

  • Mehr Wärme, mehr Regen, mehr Feuchtigkeit: Der Klimawandel beschädigt historische Bausubstanz.

Wien. Heißere, trockene Sommer, wärmere Winter und stärkere Regenfälle, die unsere Flüsse über die Ufer treten lassen: Der Klimawandel gefährdet denkmalgeschützte Bauwerke in Österreich bis in die Fundamente. Von historischen Fassaden und Fresken an den Ufern der Donau über Privathäuser auf Stadtplätzen bis hin zu Gemälden... weiter




Zeichen einer problematischen Tendenz: Das gigantische Holocaust-Mahnmal in Berlin wird immer mehr zu einem Foto- und Abenteuerspielplatz. - © dpa/Jörg Carstensen

Tag des Denkmals

Verquaderung des Gedenkens4

  • Dem Trend zur abstrakten Denkmalsetzung ist am ehesten mit einer Portion Expressionismus beizukommen.

Die Frage "Wem und wie sollen wir heute Denkmäler errichten" ist problematischer, als es den Anschein hat. Den Durchschnittsbürger lässt dieses Thema ja in der Regel einigermaßen kalt. Wir sind weit entfernt vom Eifer des 19. Jahrhunderts. Damals sprossen allerorts die Denkmalvereine und bedachten eifrig zivile National- und Kulturhelden wie... weiter




Grafik zum Vergrößern bitte anklicken.

Ukraine

Good bye, Lenin

  • Die Revolutionäre in Kiew stürzen nicht nur Präsidenten Janukowitsch.

Kiew. "Die Wetteransage für die Ukraine: Es wird Lenine regnen", war in den vergangenen Tagen in der Ukraine ein überaus beliebter Witz. Seit der Absetzung des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch werden im ganzen Land Lenin-Statuen, für viele Zeichen russischer Bevormundung, gestürzt... weiter




Tourismus

Kongress im Glück6

Kongresse, das weiß in Wien seit dem Biedermeier jedes Kind, machen vor allem eines: Sie tanzen. Vom Herbst 1814 bis in den Frühsommer 1815 vereinigte die Mutter aller Kongresse, der Wiener Kongress,  Abgesandte aus 200 Staaten zu einem Geselligkeitsmarathon, der historisch beispiellos war... weiter




Von links: Die Kartause Mauerbach beherbergt heute die Lehrwerkstätten des Bundesdenkmalamtes; Mineralien-Mörser; Lehmziegel mit Mauerbach-Wappen - © Andreas Pessenlehner

Handwerk

Das Kloster der ausgestorbenen Berufe

  • In der 700 Jahre alten Kartause Mauerbach beten schon lange keine Mönche mehr. Heute befindet sich hier die Schaltzentrale jener Spezialisten, ohne die kein Baudenkmal in Österreich mehr stehen würde: die Lehrwerkstätten des Bundesdenkmalamtes.

Wer durch die beschauliche Wienerwaldgemeinde Mauerbach fährt, passiert unweigerlich ein großes, geheimnisvolles Gemäuer - die Kartause Mauerbach. Welche Schätze die 1314 errichtete und nach Zerstörung durch die Türken 1616 wieder aufgebaute Anlage verbirgt, wissen allerdings wenige. Denn Mönche beten hier schon lange keine mehr... weiter




Treppe im alten Johanniterspital - schon am frühen Abend frei von Touristen.

Griechenland

Die Last des Weltkulturerbes

  • Eine Kirche oder ein Schloss werden durch Kriege oder Erdbeben zerstört. Man restauriert, renoviert und danach ist wieder alles in Ordnung. In der Kirche werden Messen gelesen, das Schloss bleibt Wohnstätte, wird ein Hotel oder ein Museum. Was aber passiert mit den vielen Dörfern und Altstadtzentren, die ebenfalls aufwändig restauriert wurden, die vielleicht auch in die Liste der UNESCO aufgenommen wurden? Dörfer und Altstadtzentren, in denen jedoch niemand mehr leben will, weil sie im Hinterland, abseits von Verkehrsverbindungen liegen; weil der Denkmalschutz zu strenge Auflagen erteilt; weil die Menschen dort keine Arbeit finden; weil die Touristen durchtrampeln, weil, weil...

Oder Dörfer und Altstadtzentren, in denen niemand mehr wohnen darf, weil man das " Kulturgut schonen und bewahren will". So geschehen in der Nabatäerstadt Petra in Jordanien oder in der Tempelstadt Bagan in Burma. Beide Orte waren seit altersher bewohnt, Tempel und Gräber in das Leben der Menschen integriert... weiter




Europa

Golgatha im Dünensand

Es scheint, als hielte die fahle Sonne auf ihrer Bahn inne. Stillstand der Zeit - in den Dünen des endenden Kontinents. Bretagne, Finis Terrae. Die wildromantische Pointe-du-Raz im Norden, der nüchtern-geschäftige Fischereihafen Saint-Guénolé im Süden. Dazwischen erstreckt sich ein langer, einsamer Küstenstreifen mit verstreuten Weilern... weiter




Denkmäler

"Das Original ist sakrosankt . . ."

Eine normale Familie aus der normalen Kleinstadt Langenlois brach an einem unauffälligen Tag des Jahres 1951 nach Krems auf, um Besorgungen zu machen. Man wollte zum Optiker, weil es keinen in Langenlois gab, und die Frau wollte sich dort etwas ganz Neues anschauen: eine Sonnenbrille mit optischen Gläsern... weiter




Denkmäler

Heinrich Heine in der Bronx

Der Joyce-Kilmer-Park, hinter dem Yankee-Stadium in der South Bronx gelegen, steht üblicherweise auf keinem Sightseeing-Programm eines New-York-Besuchers. Und doch bietet der Park gerade für österreichische Besucher eine Überraschung der besonderen Art. Dort steht ein Lorelei-Brunnen, der Heinrich Heine gewidmet ist... weiter





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