• 23. November 2017

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Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Warum jetzt alle "Echt jetzt?" sagen12

  • Von allen Seiten werden wir mit einer neuen Worthülse bombardiert, deren Sinnhaftigkeit schwer nachzuvollziehen ist.

Es gibt Floskeln, die mir seit meiner Jugend auf die Nerven gehen. Eine davon ist die nachfragende Bemerkung "Echt?". Es beginnt damit, dass jemand eine Aussage macht, und ein anderer traut der Sache nicht. Normalerweise würde er in so einem Fall "Wirklich?" sagen. Aber um sich vom normalen Sprachgebrauch abzuheben, sagt er stattdessen "Echt... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Cluster, Leuchtturmprojekte und Metaziele10

  • Die Koalitionsverhandler gebrauchen zurzeit in der Öffentlichkeitsarbeit technokratische Begriffe, die nicht viel aussagen.

Eine neue Regierung braucht eine neue Terminologie. Nichts soll an die abgewählte rot-schwarze Koalition erinnern - das haben sich die türkis-blauen Koalitionsverhandler vorgenommen. Die Gespräche zwischen ÖVP und FPÖ werden auf oberster Ebene von einer Steuerungsgruppe geleitet, darunter gibt es fünf Cluster. Das ist der erste interessante Begriff... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Bitte, was ist Stümmeldeutsch?25

  • Formulierungen wie "Wer kann Kanzler?" und "Wer kann Opposition?" stehen heftig in der Kritik. Warum sie entstehen, wird selten hinterfragt.

Im Mai des vergangenen Jahres habe ich an dieser Stelle eine merkwürdige sprachliche Neuerung kommentiert: Das Hilfszeitwort "können" wird nicht mit einem Verb, sondern mit einem Substantiv verbunden. Der damals aktuelle Beispielsatz hat gelautet: "Kann Kern Kanzler... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Kein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen4

  • Nach dem Schmutzkübelwahlkampf kommt der Altweibersommer - warum nennen wir die letzten Sommertage so?

Würde ich ein Tagebuch führen, hätte ich am 16. Oktober geschrieben: "Zwei rechtspopulistische Parteien werden eine Regierung bilden; die SPÖ kann sich in der Opposition als das linke Gewissen profilieren. Sitze im Garten und schaue in den wolkenlosen Himmel: Meterlange Spinnfäden glitzern im Gegenlicht... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Warum das Wort Foam nur ein Einzelfall ist15

  • Das Verhältnis zwischen mundartlichen Ausdrücken und dem Englischen beschäftigt viele sprachinteressierte Zeitgenossen.

Das Oktoberfest polarisiert. Was für die einen ein gaudiger Zeitvertreib ist, betrachten die anderen als Geschäftemacherei und Volksverdummung. Im Mittelpunkt steht ein beliebtes alkoholisches Getränk, das Bier. Der Bürgermeister darf das erste Fass anschlagen, die anwesenden Journalisten der Boulevardpresse zählen im Blitzlichtgewitter mit... weiter




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Sedlaczek

"Wie Böhmen noch bei Öst’reich war..."13

  • Endlich war auch das Böhmakeln Gegenstand einer fundierten wissenschaftlichen Untersuchung. Diese ist lesenswert - und sogar hörenswert.

In jungen Jahren bin ich mit Böhmakeln über die Medien konfrontiert worden. Ich sah im Fernsehen Fritz Muliar in "Der brave Soldat Schwejk" und hörte auf Platte Lieder von Peter Alexander und Heinz Conrads: "Powidltatschkerln aus der scheenen Tschechoslowakei..." und "Wie Böhmen noch bei Öst’reich war"... weiter




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Sedlaczek

Der Sommer geht dem Ende zu, es herbstelt2

  • Vielleicht ist der Wohlklang der Wörter doch wichtiger, als die Sprachbeobachter bisher geglaubt haben.

Unlängst habe ich mich an dieser Stelle mit der Frage beschäftigt, warum in Österreich die Form Wissenschafter recht häufig ist, während es in Deutschland nur Wissenschaftler gibt. Um es kurz zusammenzufassen: Wissenschafter ist laut grimmschen Wörterbuch die ältere Form, und Wissenschaftler war zunächst abwertend... weiter




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Sedlaczek

Weshalb bei uns die Wissenschafter nicht aussterben11

  • Formen mit "l" werden oft abwertend verstanden - sie erinnern an das Wort Gschaftlhuber. Aber auch die Historie spielt eine Rolle.

Unlängst hat mir WZ-Leserin Renate Stiasny Folgendes geschrieben: "Seit wann gibt es im ,Wissenschaftler‘ und in der ,Wissenschaftlerin‘ kein ,l‘ mehr? Weil’s im Gschaftlhuber vorkommt?" Ich habe in der Tat einige Male an dieser Stelle Wissenschafter statt Wissenschaftler verwendet, weiß aber... weiter




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Sedlaczek

Früher war mehr Rechtschreibung93

  • Warum findet man in den Tageszeitungen unglaubliche Rechtschreibfehler? Es gibt in der Ursachenforschung mehrere Ansätze.

Der Titel dieser Glosse ist geklaut. "Früher war mehr Rechtschreibung" nennt Stefan Winterstein einen 150 Seiten langen Essay, erschienen im Innsbrucker Limbus Verlag. Ich empfehle dieses Buch, obwohl ich in einigen Punkten mit dem Autor nicht übereinstimme... weiter




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Sedlaczek

Was, es gibt kein Ketschup und keine Majonäse mehr?28

  • Einige Eindeutschungen sind in der Versenkung verschwunden. Die Wörterbuchverlage und die Zeitungen gaben dabei den Takt an.

Dass sich der Rat für deutsche Rechtschreibung mit dem ß als Großbuchstaben anfreunden konnte, hat ein anderes Thema in den Hintergrund gerückt: Schreibvarianten mit Eindeutschungen wurden gestrichen. Während wir bisher auch Ketschup schreiben durften, ist jetzt nur noch Ketchup erlaubt... weiter




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