• 26. September 2017

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Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Warum das Wort Foam nur ein Einzelfall ist15

  • Das Verhältnis zwischen mundartlichen Ausdrücken und dem Englischen beschäftigt viele sprachinteressierte Zeitgenossen.

Das Oktoberfest polarisiert. Was für die einen ein gaudiger Zeitvertreib ist, betrachten die anderen als Geschäftemacherei und Volksverdummung. Im Mittelpunkt steht ein beliebtes alkoholisches Getränk, das Bier. Der Bürgermeister darf das erste Fass anschlagen, die anwesenden Journalisten der Boulevardpresse zählen im Blitzlichtgewitter mit... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

"Wie Böhmen noch bei Öst’reich war..."13

  • Endlich war auch das Böhmakeln Gegenstand einer fundierten wissenschaftlichen Untersuchung. Diese ist lesenswert - und sogar hörenswert.

In jungen Jahren bin ich mit Böhmakeln über die Medien konfrontiert worden. Ich sah im Fernsehen Fritz Muliar in "Der brave Soldat Schwejk" und hörte auf Platte Lieder von Peter Alexander und Heinz Conrads: "Powidltatschkerln aus der scheenen Tschechoslowakei..." und "Wie Böhmen noch bei Öst’reich war"... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Der Sommer geht dem Ende zu, es herbstelt2

  • Vielleicht ist der Wohlklang der Wörter doch wichtiger, als die Sprachbeobachter bisher geglaubt haben.

Unlängst habe ich mich an dieser Stelle mit der Frage beschäftigt, warum in Österreich die Form Wissenschafter recht häufig ist, während es in Deutschland nur Wissenschaftler gibt. Um es kurz zusammenzufassen: Wissenschafter ist laut grimmschen Wörterbuch die ältere Form, und Wissenschaftler war zunächst abwertend... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Weshalb bei uns die Wissenschafter nicht aussterben10

  • Formen mit "l" werden oft abwertend verstanden - sie erinnern an das Wort Gschaftlhuber. Aber auch die Historie spielt eine Rolle.

Unlängst hat mir WZ-Leserin Renate Stiasny Folgendes geschrieben: "Seit wann gibt es im ,Wissenschaftler‘ und in der ,Wissenschaftlerin‘ kein ,l‘ mehr? Weil’s im Gschaftlhuber vorkommt?" Ich habe in der Tat einige Male an dieser Stelle Wissenschafter statt Wissenschaftler verwendet, weiß aber... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Früher war mehr Rechtschreibung93

  • Warum findet man in den Tageszeitungen unglaubliche Rechtschreibfehler? Es gibt in der Ursachenforschung mehrere Ansätze.

Der Titel dieser Glosse ist geklaut. "Früher war mehr Rechtschreibung" nennt Stefan Winterstein einen 150 Seiten langen Essay, erschienen im Innsbrucker Limbus Verlag. Ich empfehle dieses Buch, obwohl ich in einigen Punkten mit dem Autor nicht übereinstimme... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Was, es gibt kein Ketschup und keine Majonäse mehr?28

  • Einige Eindeutschungen sind in der Versenkung verschwunden. Die Wörterbuchverlage und die Zeitungen gaben dabei den Takt an.

Dass sich der Rat für deutsche Rechtschreibung mit dem ß als Großbuchstaben anfreunden konnte, hat ein anderes Thema in den Hintergrund gerückt: Schreibvarianten mit Eindeutschungen wurden gestrichen. Während wir bisher auch Ketschup schreiben durften, ist jetzt nur noch Ketchup erlaubt... weiter




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Sedlaczek

"Du kaufst Milch." - "Kauf bitte Milch!"18

  • Im Österreichischen Integrationsfonds wird an der Praxis des Genderns gefeilt. Nun könnte man auch noch Befehlssätze mit Rufzeichen versehen.

Letzte Woche habe ich darauf hingewiesen, dass der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) in einem Inserat und auf seiner Website sprachportal.at Texte mit Rechtschreibfehlern stehen hat. Julian Unger vom ÖIF hat mir geantwortet: "Schade, dass Sie den umfangreichen Bemühungen des ÖIF, kostenlose und hochwertige Sprachlernmaßnahmen anzubieten... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Der Bankomat ist auch nicht mehr der Jüngste3

  • Die Geldmaschinen feiern gerade einen runden Geburtstag - und sie bereiten den Sprachpflegern ein Bauchgrimmen.

Einer Meldung auf orf.at entnehme ich, dass der erste Bankomat am 27. Juni 1967 in London in Betrieb gegangen ist. Die Zeitungen nannten ihn robot cashier , also Roboterkassier. Der silberne Kasten spuckte zunächst nur Zehn-Pfund-Noten aus - im Tausch gegen einen Papierzettel. Zettel hinein, Schublade auf, Geld heraus... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Ein Wörterbuch als letzte Entscheidungshilfe5

  • Wer ernsthaft Scrabble spielt, muss sich zwangsläufig mit sprachwissenschaftlichen Themen auseinandersetzen.

Unlängst hat meine Frau auf einem Flohmarkt vor der Kirche von Neulengbach das Spiel Scrabble entdeckt - und gekauft. Es war eine schöne Ausgabe mit Buchstabenplättchen aus Holz. Zwei oder drei Buchstaben fehlten - sei’s drum. Sofort wurden Jugenderinnerungen wach... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Dem Volk aufs Maul schauen (2)4

  • In Martin Luthers Bibelübersetzung finden sich viele innovative Redewendungen - wir verwenden sie noch heute.

Zum 500-Jahre-Jubiläum der Reformation bin ich unlängst an dieser Stelle der Frage nachgegangen, wie Luther die Entwicklung der deutschen Sprache beeinflusst hat. Der Reformator war angesichts der großen Zahl von Dialekten innerhalb des deutschen Sprachraums um einen Ausgleich bemüht. Dadurch war er Wegbereiter einer Standardsprache... weiter




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