• 22. September 2017

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Schlagwortsuche

Die Ansprache im Kongresszentrum von Naypyidaw war der erste öffentliche Auftritt Suu Kyis seit Beginn der neuen Flüchtlingskrise. - © ap

Myanmar

Vorsichtige Verurteilung1

  • Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi spricht erstmals von Gewalt gegen Rohingya - aber nicht vom Militär.

Naypyidaw. (reu) Myanmars faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat nach der Flucht von mehr als 400.000 Rohingya ihr Schweigen gebrochen und erstmals Gewalt gegen die muslimische Minderheit verurteilt. "Wir stellen uns gegen alle Menschenrechtsverstöße und rechtswidrige Gewalt"... weiter




Wegen ihrer Kritik an der herrschenden Militärs stand Aung San Suu Kyials Generalsekretärin der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) insgesamt fast 15 Jahre unter Hausarrest. - © APAweb / AP Photo, Aung Shine Oo

Aung San Suu Kyi

Myanmars Nobelpreis-Ikone verliert ihren Ruf4

  • Die Friedensnobelpreisträgerin schwieg lange über die Gewalt an der muslimischen Minderheit in ihrem Land.

Yangon (Rangun)/Oslo. Ihr Name stand auf einer Stufe mit Mahatma Gandhi, mit Nelson Mandela, mit Martin Luther King. Als Friedensnobelpreisträgerin von 1991 war Aung San Suu Kyi die Ikone einer ganzen Generation. Zumal sie es schließlich sogar schaffte... weiter




Suu Kyi hatte in den vergangenen Wochen zu der Krise beharrlich geschwiegen. Am Dienstag sprach sie von "Menschenrechtsverletzungen". - © APAweb / Reuters, Soe Zeya TunVideo

Myanmar

Suu Kyi verurteilt erstmals Gewalt4

  • Myanmars De-facto-Regierungschefin sieht das Menschenrecht der Minderheit der Rohingya verletzt.

Naypyidaw/Yangon. Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache erstmals die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya öffentlich verurteilt. Suu Kyi wandte sich am Dienstag gegen "Menschenrechtsverletzungen" im Bundesstaat Rakhine und versicherte... weiter




Burma

Al-Kaida droht Myanmar wegen Gewalt an Rohingya2

Rangon (Rangun)/Dhaka. Die Extremistenorganisation Al-Kaida hat Myanmar wegen der Gewalt gegen die muslimische Rohingya-Minderheit mit "Bestrafung" gedroht. "Die Regierung von Myanmar soll das zu spüren bekommen, was unsere muslimischen Brüder gespürt haben", erklärten die Islamisten der Beobachtergruppe Site zufolge... weiter




Ein Flüchtling bringt seine Kinder in Bangladesch an Land. - © APAweb / Reuters, Danish Siddiqui

Rohingya

UNO spricht von "ethnischer Säuberung" im Myanmar2

  • Seit 25. August flüchteten rund 300 000 Rohingya in das Nachbarland Bangladesch.

Genf, Yangon, Dhaka. Die UNO hat die Armee-Angriffe auf die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar als mutmaßliche "ethnische Säuberung" kritisiert. Da die Regierung in Myanmar Menschenrechtsbeobachtern den Zugang verweigere, sei kein umfassendes Bild der Lage möglich... weiter




Myanmar

Die Flucht der Rohingya22

  • Die UNO warnt, dass sich in Myanmar "eine der schlimmsten Katastrophen" abzeichnet.

Naypyidaw/Wien. (klh) Zuerst kamen die Soldaten. Sie schossen um sich, ohne einen Unterschied zu machen. Dann brannten die Häuser. Schließlich plünderten buddhistische Zivilisten die Kleinstadt Kha Maung Seik in Myanmar (Burma), während die moslemischen Rohingya zu fliehen versuchten... weiter




Proteste vor der Botschaft von Myanmar in Jakarta. - © APA, ap, Tatan Syuflana

Myanmar

Mehr als eine Viertel Million auf der Flucht4

  • Muslimische Rohingya suchen Schutz in Bangladesch. Laut UNO gibt es schon mehr als tausend Tote.

Yangon (Rangun)/Dhaka. Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben. In Bangladesch seien in den vergangenen zwei Wochen mindestens 270.000 Muslime aus dem Nachbarland eingetroffen, berichteten die Vereinten Nationen am Freitag in Genf. Das sind rund 100... weiter




Myanmar

Dutzende Tote bei Guerilla-Attacken in Myanmar1

  • Militante Rohingya überfallen Polizei und Militär. Experten warnen schon lange vor einer Radikalisierung der diskriminierten Minderheit.

Sittwe/Wien. (lse/reu/apa) Erneut hat der Konflikt mit den Rohingya in Myanmar (Burma) Todesopfer gefordert. Bei einer Angriffsserie auf dreißig Polizeiposten und eine Militärbasis sollen am Freitag im Bundesstaat Rakhine insgesamt 89 Menschen getötet worden sein. Das verkündete der myanmarische Armeechef Min Aung Hlaing... weiter




"Ich bin keine Mutter Teresa" , sagt Suu Kyi. - © reuters

Myanmar

Suu Kyi: "Keine ethnische Säuberung von Rohyngia"3

London. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat Vorwürfe gegen ihre Regierung in Myanmar wegen der Unterdrückung einer muslimischen Minderheit zurückgewiesen. Zum Vorgehen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya sagte sie in einem Interview mit der BBC: "Ich glaube nicht, dass es sich dort um ethnische Säuberungen handelt... weiter




Dieses Rohingya-Kind wächst in Myanmar in einem Flüchtlingslager auf. - © reuters/Soe Zeya Tun

Mynamar

Die Entrechteten5

  • Die UNO wirft der Armee schwere Verbrechen gegen die Minderheit der Rohingya vor.

Sittwe/Wien. (klh/reu/apa) Morde, Niederbrennen ganzer Dörfer, Massenvergewaltigungen und selbst die Tötung von Kindern: Die UNO erhebt massive Vorwürfe gegen die Armee von Myanmar (Burma). Diese ginge mit enormer Brutalität gegen die moslemische Minderheit der Rohingya vor... weiter




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