• 16. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Der Papst bei seiner Ankunft in Rangun. - © APAweb/AP, Medichini

Kirche

Riskante Asien-Reise des Papstes1

  • Franziskus besucht Myanmar und Bangladesch. Damit landet er mitten im Konflikt um die verfolgte moslemische Minderheit der Rohingya. Das entspricht ganz seinem Selbstverständnis.

Naypyidaw/Rom/Wien. Zuerst begrüßten ihn Kinder am Flughafen mit Blumensträußen. Dann, bei der Fahrt in Myanmars größte Stadt Rangun, winkten am Straßenrand tausende Menschen Papst Franziskus zu, manche von ihnen hatten sogar Tränen in den Augen. "Es ist ein Jahrhundertereignis", sagte Win Min Set... weiter




Vor der Gewalt gegen sie flüchteten bis zu 600.000 Rohingya in das Nachbarland Bangladesch. Nun sollen sie nach Myanmar zurückkehren. - © APAweb/AFP, Munir Uz Zaman

Flüchtlinge

Myanmar will Rohingya-Flüchtlinge wieder aufnehmen

  • Myanmar und Bangladesch unterzeichneten eine Absichtserklärung.

Yangon. Myanmar will die nach Bangladesch geflüchteten Rohingya wieder aufnehmen. Vertreter der beiden Länder unterschrieben am Donnerstag eine Absichtserklärung über die Rückführung der Angehörigen der muslimischen Minderheit, wie Myanmars Außenministerium auf Facebook mitteilte... weiter




Das überwiegend buddhistische Myanmar verfolgt die Minderheit der muslimischen Rohingya. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra'ad al-Hussein, sprach von ethnischen Säuberungen. - © APAweb/REUTERS, Zohra Bensemra

Hilfe

Erstes Krankenhaus für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

  • Feldspital bietet auch psychologische Unterstützung für Traumatisierte.

Yangon. Für mehr als 530.000 aus Myanmar geflüchtete Rohingya gibt es im Nachbarland Bangladesch jetzt ein Krankenhaus. Das Rote Kreuz eröffnete die Einrichtung mit 60 Betten am Montag in Cox's Bazar.Das Feldkrankenhaus mit Operationssaal und Station für werdende Mütter und Babys bietet auch psychologische Unterstützung für schwer traumatisierte... weiter




Flucht

100.000 weitere Rohingya wollen nach Bangladesch1

  • Transportminister von Bangladesch sagte, man werde "Türen nicht gewaltsam schließen".

Dhaka/Yangon (Rangun). Rund 100.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya in Myanmar warten auf eine Möglichkeit zur Überquerung der Grenze in das benachbarte Bangladesch. Das teilte am Sonntag die internationale Migrationsbehörde IOM mit. Nach deren Schätzung haben bereits 515... weiter




Myanmar

Dutzende Rohingya sterben auf Flucht1

  • Flüchtlinge wollten von Myanmar nach Bangladesch gelangen. Das Boot kenterte bei schwerer See.

Cox’sBazar. Beim Untergang eines Flüchtlingsboots aus Myanmar vor Bangladesch sind vermutlich mehr als 60 Rohingya ums Leben gekommen. Laut der Internationalen Organisation für Migration waren am Freitag 23 Tote bestätigt, 40 Menschen würden noch vermisst. Das Boot war bei starkem Regen und schwerer See gekentert... weiter




Die Ansprache im Kongresszentrum von Naypyidaw war der erste öffentliche Auftritt Suu Kyis seit Beginn der neuen Flüchtlingskrise. - © ap

Myanmar

Vorsichtige Verurteilung1

  • Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi spricht erstmals von Gewalt gegen Rohingya - aber nicht vom Militär.

Naypyidaw. (reu) Myanmars faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat nach der Flucht von mehr als 400.000 Rohingya ihr Schweigen gebrochen und erstmals Gewalt gegen die muslimische Minderheit verurteilt. "Wir stellen uns gegen alle Menschenrechtsverstöße und rechtswidrige Gewalt"... weiter




Wegen ihrer Kritik an der herrschenden Militärs stand Aung San Suu Kyials Generalsekretärin der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) insgesamt fast 15 Jahre unter Hausarrest. - © APAweb / AP Photo, Aung Shine Oo

Aung San Suu Kyi

Myanmars Nobelpreis-Ikone verliert ihren Ruf4

  • Die Friedensnobelpreisträgerin schwieg lange über die Gewalt an der muslimischen Minderheit in ihrem Land.

Yangon (Rangun)/Oslo. Ihr Name stand auf einer Stufe mit Mahatma Gandhi, mit Nelson Mandela, mit Martin Luther King. Als Friedensnobelpreisträgerin von 1991 war Aung San Suu Kyi die Ikone einer ganzen Generation. Zumal sie es schließlich sogar schaffte... weiter




Suu Kyi hatte in den vergangenen Wochen zu der Krise beharrlich geschwiegen. Am Dienstag sprach sie von "Menschenrechtsverletzungen". - © APAweb / Reuters, Soe Zeya TunVideo

Myanmar

Suu Kyi verurteilt erstmals Gewalt4

  • Myanmars De-facto-Regierungschefin sieht das Menschenrecht der Minderheit der Rohingya verletzt.

Naypyidaw/Yangon. Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache erstmals die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya öffentlich verurteilt. Suu Kyi wandte sich am Dienstag gegen "Menschenrechtsverletzungen" im Bundesstaat Rakhine und versicherte... weiter




Burma

Al-Kaida droht Myanmar wegen Gewalt an Rohingya2

Rangon (Rangun)/Dhaka. Die Extremistenorganisation Al-Kaida hat Myanmar wegen der Gewalt gegen die muslimische Rohingya-Minderheit mit "Bestrafung" gedroht. "Die Regierung von Myanmar soll das zu spüren bekommen, was unsere muslimischen Brüder gespürt haben", erklärten die Islamisten der Beobachtergruppe Site zufolge... weiter




Ein Flüchtling bringt seine Kinder in Bangladesch an Land. - © APAweb / Reuters, Danish Siddiqui

Rohingya

UNO spricht von "ethnischer Säuberung" im Myanmar2

  • Seit 25. August flüchteten rund 300 000 Rohingya in das Nachbarland Bangladesch.

Genf, Yangon, Dhaka. Die UNO hat die Armee-Angriffe auf die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar als mutmaßliche "ethnische Säuberung" kritisiert. Da die Regierung in Myanmar Menschenrechtsbeobachtern den Zugang verweigere, sei kein umfassendes Bild der Lage möglich... weiter




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