• 14. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

"Stargehabe gibt es bei mir nicht", sagt Peter Zumthor. - © Martin Mischkulnig/Kunsthaus Bregenz

Interview

Häuser, die Gedächtnisspeicher sind2

  • Architekt Peter Zumthor im Gespräch über die Musikalität von Gebäuden und über Tränen des Scheiterns.

Peter Zumthor wirkt zufrieden. Gerade hat der preisgekrönte Schweizer Architekt mit dem deutschen Autorenfilmer Wim Wenders ein entspanntes Sonntagsgespräch vor Publikum geführt. Im Bregenzer Kunsthaus, das der gebürtige Basler vor 20 Jahren entwarf, parlierte er mit ihm über die Herausforderung... weiter




Paragraphen körperlich erfahren: beim Besteigen international verschieden genormter Stiegen. - © L. Rastl

Architektur

Normvollender3

  • Zwischen Sicherheit und Bevormundung: "Form folgt Paragraph" im Architekturzentrum.

Hat Architektur in der Praxis noch etwas mit originärer Kreativität zu tun? Oder ersticken die Bauvorschriften sie bereits im Keim? Sind heutige Bauten nicht vielmehr Resultat zwingender Regulierungen und Normierungen, die kaum noch Gestaltungsraum lassen? Sind Architekten also nur noch Normvollender... weiter




Häuser, in denen die Möbel schon drin stecken: Anupama Kundoos "Full Fill Homes". - © Javier Callejas

Architektur

"Wir brauchen keine Alien-Technologie"10

  • Die eigenen vier Wände selbst bauen zu können und zu dürfen - für Architektin Anupama Kundoo eine Zukunftsvision.

Wien. Sie verwendet Bücher und Plastikflaschen als Baustoff, experimentiert mit Jeans- oder Tetrapakstreifen als Struktur für Beton. Bei Architektur geht es Anupama Kundoo primär darum, am Wissen zu bauen – und nicht Häuser. Die Inderin sorgte bei der Architektur-Biennale in Venedig 2016 für Aufsehen... weiter




Der Wohnpark Alterlaa, erbaut 1973-1985, ist Wiens prominentestes realisiertes Terrassenhaus. - © Architekturzentrum Wien/Margherita Spiluttini

Architektur

Leben in der demokratisierten Dachterrasse4

  • Das Architekturzentrum hat ein neues Ausstellungsformat gestartet und befragt die eigene Sammlung zu aktuellen Themen.

Es scheint ein Wiener Phänomen zu sein, zu jeder These gleich eine Gegenthese zu erstellen. Auch in der Architektur. Im Wien der 1920er Jahre etwa, als mit den Schlagworten Licht, Luft und Sonne der Gemeindebau seinen die Stadt nachhaltig prägenden Eroberungszug im sozialen Wohnbau antrat... weiter




Pop-CD

Songminiaturen5

  • Architektur-Pop von Postman aus Linz.

Architektur fristet in der Popmusik ein thematisches Nischendasein - sieht man von den Einstürzenden Neubauten und deren Arbeiten von "Strategies Against Architecture" bis "Musterhaus" einmal ab. Nachschub gibt es von Postman aus Linz. Als Fake-Architekten mit Kunsthintergrund nehmen die vier Musiker auf ihrem demnächst erscheinenden zweiten Album... weiter




Leserbriefe

Leserforum

Zum Artikel vom Edwin Baumgartner, 28. September Wenn Übersetzungen schiefgehen Mit dem Artikel "Als die Nashörner fliegen lernten" hat Edwin Baumgartner mir aus der Seele gesprochen. Dazu zwei kleine Beispiele, wie sehr falsche Übersetzungen beinahe körperlich schmerzen können... weiter




Die Seestadt liegt auf einer annähernd quadratischen Fläche, mit konzentrisch und radial angelegten Straßen und öffentlichen Flächen, der See ist Mittelpunkt. Die Hauptstraße ist als Ringstraße angelegt und verbindet die verschiedenen Teile der Seestadt und umschließt das Zentrum. - © M. Horschinegg, Schedl

Kopenhagen

Stadterweiterung ist nicht Stadterweiterung4

  • Beide Stadterweiterungsprojekte, die Seestadt Aspern und Ørestad, wurden von skandinavischen Architekturbüros geplant,
  • denen eine ähnliche Planungskultur zugeschrieben wird. In der Entwicklung zeigen sich aber immer deutlichere Unterschiede.

Wien. Kopenhagen ist eine lebendige, attraktive Stadt mit viel Grün, großen Wasserflächen und regem öffentlichen Leben, in dem Fußgänger und Radfahrer das Tempo bestimmen, eine kleine Großstadt mit etwas mehr als 600.000 Einwohnern. Sie wächst entlang der westlichen und nördlichen Verkehrs- und Siedlungsachsen dynamisch in die Stadtregion hinaus... weiter




Erfrischung unter Kastanien: das historische Thermalbad von Bad Fischau. - © Isabella Marboe

Bad

Baden mit Stil27

  • Unweit von Wien finden sich idyllische Bäder aus der Zeit, als der Schwimmsport begann, seinen Siegeszug in die Gesellschaft anzutreten.

Nomen est omen. Der Ursprung gehobener Badekultur in Niederösterreich liegt im mondänen Baden bei Wien: Auf kaiserliche Initiative entstanden hier im Zentrum der Thermenlinie mit ihren warmen, mineralhaltigen Quellen vom 19. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre wahre Preziosen der Bäderarchitektur... weiter




Historisches Ensemble am Neumarkt mit Frauenkirche und Jüdenhof. - © Veser

Stadtrekonstruktion

Trugbild der Tradition1

  • Das neue Alt-Dresden ist eine gut gelungene Kopie: Keines der Gebäude ist älter als elf Jahre. Trotzdem sind mit der historischen Rekonstruktion fast alle Einwohner zufrieden.

Residenzschloss, Hofkirche, Brühlsche Terrasse und Frauenkirche bildeten einst die barocke Skyline von Alt-Dresden, die der venezianische Maler Bernardo Bellotto in seinem berühmten "Canaletto-Blick" 1748 verewigte. "Dresden - hier wurde die Schönheit erfunden... weiter




Das "Regierungsgebäude" in Rhodos mit spätgotisch verschönter Fassade. - © Schediwy

Rhodos

Ein italienischer Rittertraum5

  • Die Hauptstadt der Insel Rhodos ist eine viel besuchte Sehenswürdigkeit. Ihre historischen Bauten erhielten jedoch erst in den 1930er Jahren die schöne Gestalt, die bis heute zu sehen ist.

Die Insel Rhodos ist heute ein gerne besuchtes Ziel des Kreuzfahrt- und Badetourismus, sie hat aber auch auf kulturellem Gebiet einiges zu bieten. Mit der berühmten Ritterstraße und dem Großmeisterpalast präsentiert sie sich - ähnlich dem viel weiter westlich gelegen Malta - als stolzer Vorposten abendländischer Kreuzritterherrlichkeit... weiter




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