• 13. Dezember 2017

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Konzertkritik

Poetisches Moll3

  • Pianist Grigorij Sokolov begeistert im Konzerthaus.

Am Anfang geht das Licht aus. Grigorij Sokolov betritt die Bühne, beginnt zu spielen. Der Saal bleibt dunkel - man kennt es von ihm. Erstaunlich dennoch, was Details wie diese bewirken können: Der große Saal wirkt kleiner, der Klang erfüllt ihn besser... weiter




Konzertkritik

Marienvesper im Strahlenkranz4

Viele ungeklärte Fragen gibt es immer noch um Claudio Monteverdis "Marienvesper". Aber ganz egal, ob man es als Gesamtwerk mit liturgischer Bestimmung sieht, als lose Sammlung oder überhaupt als eine zu seiner Zeit komplett neue Gattung: Bei der Aufführung geht es einzig und allein darum, dass alles in sich stimmig ist. An diesem Abend ist es das... weiter




Konzertkritik

Beethovens Klangspuren4

  • Philippe Herreweghe lässt den Originalklang erfahren.

Wie klangen Beethovens Kompositionen zu dessen Lebzeiten? - Dieser Frage wurde am Montagabend im Wiener Konzerthaus vom Orchestre des Champs-Élysées auf Original-Instrumenten gemeinsam mit dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe nachgegangen. Bei der Fantasie c-Moll op... weiter




Vermeidet Trampelpfade: Daniil Trifonov. - © www.lukasebeck.com

Konzertkritik

Todesschweres und Virtuosenleichtes7

  • Daniil Trifonov huldigte in Wien Chopin - gewohnt brillant, aber auch geistreich.

Um zu verstehen, wie Daniil Trifonov über Nacht zur Nummer eins unter den Jungpianisten aufsteigen konnte, hilft vielleicht ein Vergleich: Man kann sich diesen Mann als eine Art Ben Johnson vorstellen, der die 100 Meter nicht nur zeitsparend zurücklegt, sondern dabei jede Muskelkontraktion mit Achtsamkeit vollzieht... weiter




Drahtige Tastenarbeit zwischen heute und vorgestern: Chick Corea. - © Toshi Sakurai

Konzertkritik

Rückgriff ins Glück1

  • Die Jazzlegenden Chick Corea und Steve Gadd, klangvoll im Konzerthaus.

Das Tourleben scheint ihm zu bekommen. 76 Jahre ist Chick Corea alt - und wirkt doch jugendlich schlank und agil. Bereits einmal war die Pianistenlegende heuer in Österreich zugange (im Festspielhaus St. Pölten); wenig später brach er eine Welttour vom Zaun und erreichte damit am Donnerstag auchdas Wiener Konzerthaus... weiter




Konzertkritik

Intensität, aus der Mandoline gekitzelt1

(irr) Auch wenn Brad Mehldau, 1970 in Florida geboren, denkbar zeit- und ortsfern von den großen deutschen Komponisten zur Welt kam: Der Jazzpianist hegt ein gewaltiges Faible für sie. Mit ziselierten Stücken wie "Sehnsucht" spürte er der Romantik nach, bei "Three Pieces after Bach" entzündete sich seine Fantasie an der Kunst der Fuge... weiter




Konzertkritik

Auf Worte folgen Taten3

  • Stargeigerin Julia Fischer gastierte im Konzerthaus.

Am Anfang war das Wort. Mit ihrer kurzen Konzerteinführung, die den Startschuss des Sonntags-Matinée-Konzerts der Wiener Symphoniker im Wiener Konzerthaus bildete, brachte Moderatorin Barbara Rett dem Publikum das Programm auf tiefgründige und unterhaltsame Weise näher... weiter




Konzertkritik

Musik hinter dem Klang14

  • Patricia Kopatchinskaja spielte Strawinski im Konzerthaus.

Maurice Ravels "Le tombeau de Couperin", Igor Strawinskis Violinkonzert und Ludwig van Beethovens Dritte Symphonie: Zwei Werke, die in die Vergangenheit blicken, und eine Sinfonie, die zukunftsweisender kaum sein könnte. Dirigent Alain Altinoglu, der mit dem London Philharmonic Orchestra (LPO) im Wiener Konzerthaus debütierte... weiter




Konzertkritik

"Floß der Medusa" oder: Im Museum der Agitation

(draz) Raufereien, Polizei im Saal, ein Chor, der sich weigert, unter einer roten Fahne zu singen, ein Komponist, der vergebens sein Werk zu dirigieren versucht: Die Uraufführung von Hans Werner Henzes "Floß der Medusa" wurde 1968 von einer Woge politischer Emotion hinweggespült... weiter




Gewohnt virtuos: Marielle und Katia Labèque. - © Umberto Nicoletti

Konzertkritik

Brillantes Paradies der Tiere

  • Die Camerata Salzburg mit den Labèque-Schwestern im Konzerthaus.

Es ist schon seltsam, womit Menschen in die Geschichte eingehen. Im glücklichen Fall ist eine Ruhmestat der Auslöser, im bittersten ein Ausrutscher. Und dann gibt es diese Fälle dazwischen. Von Menschen, die Großes geleistet haben, aber mit einer vergleichsweise läppischen Leistung ins Reich der Allgemeinbekanntheit einziehen... weiter




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