• 29. Mai 2017

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Toronto Symphony Orchestra

Kanadas Klangmagier2

  • Das Toronto Symphony Orchestra im Konzerthaus.

1983 war das Toronto Symphony Orchestra zuletzt in Wien. Das Publikum heißt es umso herzlicher willkommen. Den Einstieg absolviert man mit einem kurzen aber intensiven Andenken an Pierre Boulez: "Le Soleil des eaux", exzellent interpretiert vom Toronto Symphony Orchestra, von der Wiener Singakademie und der Sopranistin Carla Huhtanen... weiter




Singulär: André Heller trat mit Wienerliedern auf. - © apa/Hochmuth

Festival

Ein edelbunter Abend5

  • Im Konzerthaus läuft noch bis Samstag das Festival "Gemischter Satz".

(irr) Seit Matthias Naske das Wiener Konzerthaus leitet, ist der Veranstaltungsort um einen Sollwert reicher. Das Gebäude in der Lothringerstraße will mit seinem Programm nicht nur hochwertig, nahbar und pluralistisch auftreten. Es möchte auch "sympathisch" sein. Naske sagt das Wort gern. Er verwendet es auch für sein Festival "Gemischter Satz"... weiter




Konzertkritik

Struktur trifft Emotion

  • Daniel Barenboim dirigierte Boulez im Konzerthaus.

Pierre Boulez und Arnold Schönberg standen am Sonntag im Fokus des Programms im Wiener Konzerthaus. Der französische Tonsetzer wird hier demnächst überhaupt ausgiebig gewürdigt: Seine Werke bilden das Zentrum des Internationalen Musikfests, das nächsten Sonntag offiziell startet... weiter




Rührt zu Tränen: Ian Bostrdige. - © Sim Canetty-Clarke

Konzert

Lieder vom Leiden und Hoffen

  • Überwältigend: Der britische Tenor Ian Bostridge im Konzerthaus.

Es war eine ganze Welt, die Ian Bostridge auf die Bühne des Mozart-Saals brachte und dort bei bestmöglicher Akustik offenbarte. Schuberts "Schwanengesang" bietet eine ganze Reihe an Emotionen und eine Bandbreite an musikalischer Ausdruckskraft - Lieder, an denen Bostridge inhaltsgerecht einmal zugrunde geht... weiter




Janine Jansen

Strahlendes Erwachen10

  • Ein Philharmonisches mit mancher Entdeckung.

Lang war das Debüt der holländischen Jungvirtuosin Janine Jansen bei den Wiener Philharmonikern fällig. Endlich wurde das Unterfangen realisiert - mit einem populären Werk, mit reichlich begeistertem Publikum und mit einem programmatisch exotischen Begleiter. Populärer als Tschaikowskys D-Dur Violinkonzert op... weiter




Konzertkritik

Ostern am Dach mit zwei Männern im Konzerthaus

Der Abend hält, was der Titel verspricht. "No tenors allowed" lautet dieser, und genauso "lustig" präsentiert sich das Programm dieses Great-Voices-Konzerts. Die großartigen Stimmen, das sind jene von Thomas Hampson und die von Luca Pisaroni. Da darf man sich beruhigt zurücklehnen und auf Schmalz einstellen... weiter




Konzertkritik

Wildheit im Anzug

  • Furios: Branford Marsalis und Kurt Elling im Konzerthaus.

(irr) Formel-1-Fahrer sind nicht nur Träger eines erhöhten Unfallrisikos. Zu den Unbilden ihres Berufs zählt auch, im großen Stil zu transpirieren. Eingezwängt in einen rasenden Schwitzkasten namens Cockpit, verlieren sie, so behauptet es jedenfalls das Internetportal gutefrage.net, pro Rennen vier, wenn nicht sechs Kilo... weiter




Tenöre verboten: Bassbariton Pisaroni (l.) und Bariton Hampson beehren das Konzerthaus. - © Jiyang Chen

Interview

"Eigentlich kannst du nur versagen!"7

  • Der Bassbariton Luca Pisaroni über seine Furcht vor der Rolle des Don Giovanni, sein Faible für den Sänger Dean Martin, Schwiegervater Thomas Hampson und sein Wesen als Opernnarr.

"Wiener Zeitung": Sie treten mit Ihrem Schwiegervater Thomas Hampson demnächst im Konzerthaus auf. Warum heißt der Abend wie eine CD, die Hampson schon vor rund 20 Jahren herausgebracht hat? Und gibt es das gleiche Programm? Luca Pisaroni: Nein. Thomas hat "No Tenors Allowed" 1999 im Duo mit dem Bass Samuel Ramey aufgenommen... weiter




Philippe Jaroussky nahm sich des Orpheus an. - © Marc Ribes-Erato

Konzertkritik

Mit Monteverdi in den Mainstream4

  • Philippe Jaroussky brillierte im Wiener Konzerthaus.

Es ist nicht allzu lange her, da galten Countertenöre als exotische Spezialisten, als eine der mehr oder weniger kuriosen Farbnuancen im Paralleluniversum "Alte Musik". Was ist passiert? Heute beanspruchen die Stars innerhalb dieser Spezies die großen Konzertpodien und gleich das gesamte Repertoire dazu... weiter




Liederabend

Ein Klavier voller Extravaganzen1

Ein Liederabend ist eine ernste Angelegenheit. Vor einem schwarzen Flügel aufgestellt, singt ein Künstler Werke des klassischen Kanons. In den Pausen dazwischen ist Stille geboten - und Beifall nur dann erlaubt, wenn das nächste Stück von einem anderen Tonsetzer stammt. Der Klang ist König. Die Konzentration Königin... weiter




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