• 20. September 2017

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Bejubelt wie ein Popstar: Teodor Currentzis - © Konzerthaus/Julia Wesely

Konzertkritik

Klangritual vor Publikum10

  • Teodor Currentzis eröffnete mit Vokalmusik seinen Konzerthaus-Zyklus.

Den Klang tragen sie bereits leise singend in den komplett verdunkelten Großen Saal herein - die Lichterprozession, die schwarzen Gewänder und der geschlossene Kreis, in dem sich die Sänger formieren, erinnern dabei mehr an ein mystisches Klangritual als ein klassisches Konzert... weiter




Konzerthaus

Steigerungen, wohin man blickt

Zum Saisonauftakt im Konzerthaus geben diesmal die Wiener Philharmoniker sich die Ehre und kredenzen Mahlers Sechste unter dem Dirigierstab von Daniel Harding. Die Komposition bewegt sich im Spannungsfeld von privatem Glück, das Mahler zu dieser Zeit gewährt war, und, wie es in Wien so üblich ist, dem daraus resultierenden Gedanken an den Tod... weiter




Konzertkritik

Kühle Dramatik1

  • Liederabend von Anja Harteros im Konzerthaus.

Beginnen wir mit der zweiten Hälfte: Die Lieder von Alban Berg und Richard Strauss beinhalten ein enormes Gefühlspotenzial, vor allem in den durchdringenden und lauten Sphären. Sopranistin Anja Harteros liegt genau diese Art des emotionalen Drucks. Sie schraubt sich in dramatische Höhen und erreicht ihr Publikum vor allem auf dieser lautstarken... weiter




Konzertkritik

Sinnliches Spektakel2

  • Das Klangforum interpretierte Werke von Pierre Boulez.

Die Anfangsszene war ungeplant, doch passend: Das Klangforum Wien und sein Publikum mussten sich gedulden, bis das Kontaktproblem der MIDI-Flöte behoben und Flötistin Eva Furrer korrekt "verkabelt" war. Die kleine Verzögerung, mit der das letzte Konzert des Boulez-Schwerpunkts im Konzerthaus begann... weiter




Konzertkritik

Boulez-Bezüge, ehrfurchtsvoll und ikonoklastisch

Im vorletzten Konzert der Boulez-Reihe präsentierte das Ensemble Phace mit "Le Marteau sans maître" eines der Hauptwerke des Tonsetzers. Doch begnügte sich das von Simeon Pironkoff geleitete Ensemble nicht mit einer Wiedergabe, sondern beauftragte acht Komponistinnen und Komponisten mit Miniaturen... weiter




Wien Modern

Wien Modern will Bilderbogen zum Hören anbieten

Wien. Der Neuen Musik haftet imagetechnisch mitunter ein trüber Schwarz-Weiß-Filter an - doch damit ist jetzt Schluss. Die heurige Ausgabe von Wien Modern wird im November "mit großer Freude Farbe bekennen" und setzt auf "Kopfkino pur". Unter den 90 Veranstaltungen, die 32 Tage lang an 26 Spielorten in Wien stattfinden, sind anlässlich der 30... weiter




Konzertkritik

Marathon für einen Pianisten mit Taktstock6

Mit drei orchestralen Klavierwerken hatte sich der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder zusammen mit den Wiener Symphonikern einen wahren Marathon am Mittwochabend im Konzerthaus vorgenommen, bei dem leider manchmal die Luft ausging. Bereits in den ersten Takten von Mozarts d-Moll-Klavierkonzert KV 466 ergaben sich zum Teil erhebliche... weiter




Sichtet spröde Erscheinungen: Aimard. - © Neda Navaee

Konzertkritik

Zwischen Konstruktion und Intensität3

  • Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich spielten Boulez’ Gesamtwerk für Klavier.

Pierre-Laurent Aimard ist kein Strahlemann. Zum dressierten Tastentiger à la Lang Lang verkörpert er den radikalen Gegenpol: Immer im Dienst der Sache, bringt der Pianist sein Publikum nicht durch Akrobatik, sondern durch solide Überzeugungsarbeit auf seine Seite - oder besser: auf die Seite der Musik... weiter




Toronto Symphony Orchestra

Kanadas Klangmagier2

  • Das Toronto Symphony Orchestra im Konzerthaus.

1983 war das Toronto Symphony Orchestra zuletzt in Wien. Das Publikum heißt es umso herzlicher willkommen. Den Einstieg absolviert man mit einem kurzen aber intensiven Andenken an Pierre Boulez: "Le Soleil des eaux", exzellent interpretiert vom Toronto Symphony Orchestra, von der Wiener Singakademie und der Sopranistin Carla Huhtanen... weiter




Singulär: André Heller trat mit Wienerliedern auf. - © apa/Hochmuth

Festival

Ein edelbunter Abend5

  • Im Konzerthaus läuft noch bis Samstag das Festival "Gemischter Satz".

(irr) Seit Matthias Naske das Wiener Konzerthaus leitet, ist der Veranstaltungsort um einen Sollwert reicher. Das Gebäude in der Lothringerstraße will mit seinem Programm nicht nur hochwertig, nahbar und pluralistisch auftreten. Es möchte auch "sympathisch" sein. Naske sagt das Wort gern. Er verwendet es auch für sein Festival "Gemischter Satz"... weiter




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