• 22. Oktober 2017

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Glossen

Antike Zeitmessung1

"Sperrst du den Mund auf und richtest / die Nase der Sonne entgegen, zeigst du / den Wanderern stets treulich die Stunden / des Tages." (Anthologia Greaca XI, 418). Dieses dem römischen Kaiser Trajan zugeschriebene Epigramm beschreibt die einfachste Art antiker Zeitmessung: mit Hilfe des eigenen Schattens. Je länger der Schatten, desto früher bzw... weiter




Altertum ideal ( l. ob. Diskussion, l. u. Familienleben) und realistisch: Vor 2400 Jahren gemaltes "Fensterln" (M.) sowie (r. v. ob.) Satyrspiel, Kochkunst, Weingott mit Helferin.  - © Bilder: H. Muzik und F. Perschinka, Kunst und Leben im Altertum, Wien 1909/W. Christian, Allg. Weltgesch., Fürth (1898). Weitere Bilder: Spamers Ill. Weltgeschichte, 3. Aufl., Band II, Leipzig 1896. Repros: Martina Hackenberg

Altertum

Nur Vereinsmeier in der Antike?1

  • Wie die Hellenen ihr geselliges Leben führten und lenkten.

Manche Beilage lässt Feinschmecker mit der Zunge schnalzen - beim Schmausen oder auch beim Zeitunglesen. Schließlich freuen sich Gourmets, wenn sie nicht Alltägliches serviert bekommen. Im Fin de siècle bot unser Blatt Liebhabern der Gazetten fallweise noch als Steigerung die Beilage zur Beilage ... weiter




Frühzeit der Antike: Die mykenische Kultur, zu der Kykladen und Minoer zählten, brachte kunstvolle Schätze hervor, wie das Fresko einer Tänzerin aus 1600-1450 v. Chr. auf Knossos.

Geschichte

Bauern brachten das Licht14

  • Genetiker gewannen überraschende Erkenntnisse - die griechische Kultur entwickelte sich aus sich selbst heraus.

Mauern, gefügt aus schweren Steinquadern, Wände, geschmückt mit Malerei in perfekten Proportionen - die Kultur der Mykener. Die Kultur der Minoer: verwandt und ganz anders zugleich. Der Stierkult prägt die Darstellungen, die Bildnisse der Frauen sind erotisch aufgeladen, selbst an der Art des Mauerwerks erkennt man die Verfeinerung des Geschmacks... weiter




Glossen

"Großes Hellas"

"Die Menschen hier leben, als gäbe es kein Morgen, dabei bauen sie, als wollten sie ewig leben!" Wer durch die Straßen der Heimatstadt des griechischen Philosophen Empedokles ging, fand dessen Urteil über seine Landsleute bestätigt: In nur wenigen anderen Griechenstädten wurde damals, im 5. Jh. v. Chr... weiter




Malerisch erhaben: die von Wind und Wetter geformten Monumente an der Küste von Salento. - © Mölck-Del GiudiceReportage

Salento

Zwischen Minerva und Pipeline1

  • Salento, der malerische Stiefelabsatz Italiens, erweist sich als ein kleines Paradies - nicht nur für Historiker und Archäologen.

Es ist Mittagszeit. Nur das Rascheln einer Eidechse ist zu hören und das Surren einer Wespe. Dann herrscht wieder totale Stille und man kann weiter lauschen, wie gesammelte Jahrtausende sich anschweigen. Kann die fantastischen, von Wind und Wetter geformten Gestalten bewundern... weiter




Glossen

Sklaven und Freie1

Unglaubliche 10.000 Menschen an einem einzigen Tag - so viele Sklaven seien, dem antiken Geographen Strabo zufolge, auf der Ägäisinsel Delos verkauft worden. Mag diese Zahl auch ein wenig übertrieben sein, so macht sie doch deutlich, welche Ausmaße die Sklaverei um Christi Geburt angenommen hatte... weiter




Ein Teil aus Homers 6. Buch der Ilias. - © ÖNB

Papyrusmuseum

Wikipedia der Antike10

  • Das Papyrusmuseum zeigt in einer Sonderausstellung die verwinkelten Wege des Wissens auf.

Wien. "Zahle endlich die Rechnung deines Weines!" - Schriften und ihre Übersetzungen aus vergangenen Zeiten überliefern der heutigen Welt nicht nur literarische Meisterwerke, sondern auch private Korrespondenzen. Diese ermöglichen einen Einblick in den Alltag der damaligen Bevölkerung... weiter




Glossen

Mythische Anmut1

Im Anfang war der Mythos - in diesem Fall ein ziemlich kurioser: Der antike Dichter Hesiod berichtet in seiner "Theogonie", der Erzählung von der Entstehung des Göttergeschlechtes, dass Uranos, der älteste Gott des Himmels, von seinem eigenen Sohn Kronos mit einer Sichel entmannt wurde... weiter




Dem Prunk u.a. der Ära Alexander des Großen gilt ein Vortrag am 31. Jänner.

Nota bene

Von Polen nach Pella1

VORTRAG: Den historischen Verbindungen zwischen Wien und Polen wird sich der Historiker und ehemalige Botschafter Dr. Jakub Forst-Battaglia widmen. Themen des etliche Jahrhunderte umspannenden Vortrags werden u.a. sein: Die Bande zwischen Habsburgern und Jagellonen, die Entsatzschlacht 1683, die Teilungen Polens im 18. Jh. etc... weiter




Nach Pöchlarn (l. ob. Stich aus 1649: Stadt im Hintergrund) kam laut Epos die Rache planende Kriemhild (r., vor ihr Hagen) zu Rüdiger (M.: auf Pferd; l. davon Porträt König Etzels). - L. u.: Römerreliefs im Ort; darüber: Fest in einer Römerstadt (Bild, 19. Jh.). - © Bilder: A. O. Klausmann, Die Nibelungen, Stuttgart (um 1900)/O. Höcker, Die letzten Tage (...), Berlin (um 1895)/F. Zöhrer, Donauhort, Wien u. Teschen (um 1875)/Archiv A. S.

Pöchlarn

Von Römern, Rüdiger und Rache

  • Pöchlarn, Stätte der Antike und des Nibelungenlieds, ließ Archäologen anno 1856 streiten.
  • 160 Jahre zurückgeblättert, viele Jahrhunderte zurückgeblickt.

Mit den zwei Kreuzern, die die "WZ"-Spätausgabe vor 160 Jahren kostete, kannten sich die Leute noch aus. Der Gulden (fl) war der alte zu 60 Kreuzern (kr). Doch 1857 schuf man die "österreichische Währung": 105 fl waren bald 100 alte fl (Conventionsmünze) wert. Und 1858 kam das Dezimalsystem: 1 fl = 100 kr. Das Durcheinander war perfekt... weiter




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