• 20. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Teil des reformatorischen Aufbauwerks: der Reumannhof in Wien-Margareten. - © Mario Lang

Gemeindebauten

Wohnraum für den "neuen Menschen"16

  • Die Gemeindebauten im "Roten Wien" waren ein ehrgeiziges Projekt, das weit über Architektur hinausging: Rückblick auf eine visionäre Idee.

Am 2. Februar 1896 erscheint in der "Arbeiter-Zeitung", dem "Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie", unter der Schlagzeile "Was die Sozialdemokraten von der Kommune fordern!" das von Franz Schuhmeier, dem legendären "Volkstribun von Ottakring", und Jakob Reumann, dem späteren Wiener Bürgermeister... weiter




Kinderfreibad am Margaretengürtel, 1927. - © MA 44

Museumsstücke

Ringstraße des Volkes10

  • Im Jubiläumsjahr 150 Jahre Wiener Ringstraße widmet der Waschsalon Karl-Marx-Hof deren politischem Gegenentwurf eine Ausstellung.

Während die Wiener Ringstraße zu einem Prachtboulevard ausgebaut wurde und die Bürgerlichen immer prächtigere Häuser errichteten, lebten die Arbeiter der Donaumetropole in der "guten alten Zeit" in beengten Wohnverhältnissen. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs bestanden 73 Prozent der Wiener Wohnungen bloß aus einem Zimmer und einem Kabinett... weiter




Wohnungen für sozial Schwache , wie der Wildganshof im 3. Bezirk, war die Idee der Roten in der Ersten Republik. Diese Idee wollen sie nun gewürdigt wissen. - © Stanislav Jenis

UNESCO-Welterbe

Weltkulturerbe Gemeindebau6

  • Die Wiener SPÖ will die 328 Gemeindebauten der Ersten Republik zum immateriellen Kulturerbe Österreichs machen.

Wien. Was haben die Spanische Hofreitschule, der Wiener Dudler und die Wiener Kaffeehauskultur gemeinsam? Sie sind Kulturerbe. Konkret immaterielles Kulturerbe Österreichs. Zum immateriellen Kulturerbe zählen Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten, die Gemeinschaften... weiter




Karl Seitz, gezeichnet von Fritz Schilling 1918. - © Stadt & Landesarchiv

Karl Seitz

Erinnerung an einen Vergessenen8

  • Vor 90 Jahren wurde Karl Seitz als Wiener Bürgermeister angelobt.

Wien. Der heurige November ist voller Anlässe, die ein würdiges Gedenken verdienen: 95 Jahre ist es her, dass am 12. November 1918 die Erste Republik ausgerufen wurde, 75 Jahre, dass am 9. November 1938 Nazischergen und ihre Komplizen jüdische Synagogen zertrümmert und verbrannt haben. Und vor 90 Jahren wurde am 13... weiter




Wohnen in Wien

Recht auf Schönheit und großzügigen Grünraum3

  • Otto Wagners Einfluss auf den Wohnbau des Roten Wien.

Wien. (seiß) Das Engagement der Architektenschaft, zur Verbesserung der elendigen Wohnsituation in Wien um 1900 beizutragen, hielt sich in engen Grenzen. Während die meisten Baukünstler über Jahrzehnte mit dem prunkvollen historistischen Ausbau der Innenstadt oder der ebenso rasanten wie spekulativen Stadterweiterung in den Gründerzeitvierteln... weiter




Rotes "Schlachtschiff" im bürgerlichen Döbling: Karl-Marx-Hof. - © Seiß

Reinhard Seiß

Paläste für die Wiener Proletarier5

  • Konkurrenz zum baulichen Erbe der Monarchie prägt Stadtbild bis heute.

Wien. Die Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit dienten neben sozialpolitischen Zielen unbestreitbar auch der Manifestation der Arbeiterbewegung im Stadtbild. Mit ihrer reichhaltigen Gestaltung sollten sie in Konkurrenz zum baulichen Erbe der Monarchie beziehungsweise der Bourgeoisie treten... weiter




Zwischen 1923 und 1934 wurde trotz Hinwendung zu neuen Formen nicht auf die monumentale Wirkung verzichtet, wie etwa beim Lasalle- (l.) oder Rabenhof. (r.). - © Seiß

Wiener Wohnbau

Wohnbau für den neuen Menschen5

  • Am 20. Jänner 1923 setzte die Wiener Sozialdemokratie die zweckgebundene Wohnbausteuer um.

Wien. Als Wiens Sozialdemokratische Arbeiterpartei 1919 die erste freie Kommunalwahl für sich entschied, hatten - als Erbe der zerfallenen Donaumonarchie - nur fünf Prozent aller Wiener Wohnungen fließendes Wasser und lediglich sieben Prozent verfügten über elektrisches Licht... weiter





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