• 12. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Flüchtlinge kehren aus Libyen in die Elfenbeinküste zurück. Sie kannten das Risiko, misshandelt und versklavt zu werden, heißt es. - © afp

Sklaverei

"Die Leute kennen die Risiken"19

  • In Libyen werden Flüchtlinge als Sklaven verkauft. Ein Betroffener spricht über die "Hölle auf Erden".

Tripolis. (schmoe/ag.) Es sind Szenen, die an den berüchtigten marokkanischen Sklavenmarkt von Tanger vor 200 Jahren erinnern: Ein junger Mann aus Niger, der beschämt den Blick senkt, wird von einem Verkäufer als "starker Bursche für Feldarbeit" angepriesen und wechselt für 400 Dollar den Besitzer... weiter




Afrika

Zusätzliche legale Möglichkeiten für Afrikaner3

Abidjan. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist über den Umstand empört, dass in Libyen Flüchtlinge als Sklaven gehandelt werden. "Dieses Thema spielt jetzt hier auf dem afrikanischen Kontinent wirklich flächendeckend eine Rolle, weil es Berichte gibt, dass afrikanische junge Männer in Libyen wie Sklaven verkauft werden"... weiter




Lösungen kommen nicht von außen, erklärte Macron. - © reu/Wojazer

Emmanuel Macron

"Es gibt keine Afrika-Politik Frankreichs mehr"6

  • Der einst kolonialisierte Kontinent sei ein Partner auf Augenhöhe - das war die Hauptbotschaft von Präsident Emmanuel Macron in Burkina Faso.

Paris/Ouagadougou. Dass Emmanuel Macron nicht allen in Afrika willkommen ist, demonstrierte eine von vermummten Männern lancierte Begrüßungsgeste: Am ersten Morgen nach der Ankunft des Präsidenten Frankreichs in Burkina Faso warfen zwei Unbekannte eine Handgranate auf ein Fahrzeug der französischen Armee im Norden der Hauptstadt Ouagadougou... weiter




Madagaskar im Osten Afrikas ist reich an Edelsteinen - und bietet damit Arbeitsplätze in den Bergwerken. - © Lihee Avidan/Getty Images

Afrika

Chinas neue Insel17

  • Rund eine Million Chinesen sind in den vergangenen zehn Jahren nach Afrika gekommen. Die Investitionen sprudeln.

Antananarivo. Als Gao Honggang vor 25 Jahren nach Madagaskar kam, sprach der Hongkong-Chinese weder Malagasy noch Französisch. Zu Fuß geht er drei Stunden vom Flughafen in die Hauptstadt. Ein Taxi will er sich nicht leisten. In Antananarivo helfen ihm andere Chinesen weiter, geben Tipps, vermitteln Kontakte... weiter




Als neuer Heilsbringer wird Emmerson Mnangagwa nun vielerorts gefeiert. - © ap/Ben CurtisAnalyse

Simbabwe

Das Netz der alten Garde1

  • Wenn der neue Präsident Emmerson Mnangagwa tatsächlich Reformen durchführt, zerstört er seine Machtbasis.

Harare/Wien. Sie haben Champagner getrunken und sich mit Models umgeben, sie haben geprotzt und geprahlt. Robert Peter junior und Chatunga Mugabe, die beiden Söhne von Robert Mugabe, haben keine Party ausgelassen. Auch wenn sie in Südafrika leben (angeblich studieren sie dort)... weiter




Simbabwe

Die eigene Partei wendet sich von Mugabe ab1

  • Nach Machtübernahme durch Militär soll Simbabwes Präsident seines Amtes enthoben werden.

Harare. Nach der Machtübernahme des Militärs in Simbabwe wächst der Druck auf Präsident Robert Mugabe, sein Amt niederzulegen. Seine eigene Partei Zanu-PF kam am Freitag zusammen, um eine Resolution zur Entlassung des 93-Jährigen am Wochenende zu verfassen und die Grundlage für ein Amtsenthebungsverfahren in der kommenden Woche zu schaffen... weiter




Auf Plakaten ist Robert Mugabe noch präsent. Seien Macht hat der 93-Jährige, der seit 1980 geherrscht hat, aber verloren. - © afp

Simbabwe

Nach Mugabe ist vor der Zukunft3

  • Nach dem Staatsstreich schwanken die Menschen in Simbabwe zwischen Zuversicht und Unsicherheit.

Harare. (dpa) Die Soldaten vor dem Parlament in der Hauptstadt Harare sitzen entspannt auf ihren gepanzerten Fahrzeugen, manche winken sogar vorbeifahrenden Passanten. Kaum etwas deutet am Donnerstag darauf hin, dass der Militärputsch vom Vortag den größten Umbruch in Simbabwe seit der Unabhängigkeit von Großbritannien eingeleitet hat... weiter




Die Hirten in Mali hatten mit Dschihadisten nie etwas am Hut. Das hat sich geändert. - © afp/Saget

Dschihadismus

Warum Malis und Nigers Hirten in den Dschihad ziehen6

  • Tuareg und Fulbe lebten Jahrhunderte meist friedlich zusammen - Gaddafis Sturz und Zustrom von Waffen gelten als Wendepunkt.

Niamey/Bamako. (reuters) Als Doundou Chefou als Jugendlicher erstmals zur Waffe griff, tat er es aus dem gleichen Grund wie viele andere Hirten der Volksgruppe der Fulbe entlang der Grenze zwischen Niger und Mali: Er wollte sein Vieh schützen. Chefou hatte damals, vor einem Jahrzehnt, nichts gegen den Staat Niger, ganz zu schweigen davon... weiter




Her und Frau Mugabe. - © Reuters, Philimon Bulawayo

Simbabwe

Die große Niederlage von "Gucci Grace"9

  • Seinen letzten großen Machtkampf hat Langzeitherrscher Robert Mugabe offenbar verloren.

Harare/Wien. Die politische Karriere von Grace Mugabe begann bei Tee und Keksen: Damals hieß sie noch Grace Marufu und war Sekretärin von Simbabwes Herrscher Robert Mugabe. Dieser erkundigte sich, wie sie später in Interviews berichtete, immer wieder charmant nach ihrem Befinden... weiter




Coris Malish und seine Familie waren tagelang unterwegs, bevor sie im Lager Imvepi Unterschlupf fanden. - © Kormann

Afrika

Zuflucht in Uganda12

  • Mehr als eine Million Menschen sind aus dem Südsudan nach Uganda geflohen.

Kampala. Erschöpft wischt sich Coris Malish den Schweiß aus dem Gesicht. Sein Hemd ist voller Flecken, seine Hose zerrissen. Mit zittrigen Beinen geht er auf den Eingang des Imvepi-Flüchtlingslagers zu. Eine Frau kommt ihm entgegen. Auf ihrer Weste prangt das Logo des Flüchtlingshilfswerks UNHCR "Willkommen in Uganda", sagt sie... weiter




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