• 23. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Staatschef Mnangagwa präsentiert sich nun plötzlich als Reformer. - © reuters/Philimon Bulawayo

Simbabwe

Das Krokodil will nicht mehr beißen

  • Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa verspricht, dass bald faire Wahlen stattfinden.
  • Allerdings gibt es Zweifel, dass ausgerechnet der frühere Exekutor von Langzeitherrscher Mugabe das Land reformiert.

Harare/Wien. (klh) Ihren Doktortitel wird die vermeintliche Sozialwissenschafterin Grace Mugabe wohl verlieren. Dass die Universität Harare ihr diesen nicht aufgrund akademischer Qualifikation verliehen hatte, sondern weil sie die Ehefrau von Simbabwes Langzeitherrscher Robert Mugabe war, war ohnehin offensichtlich... weiter




Donald Trump zeigte wieder einmal sein wahres Gesicht, berichteten Augen- und Ohrenzeugen.  - © APAweb, REUTERS/Joshua Roberts

USA

"Drecksloch"-Kommentar macht Trump zu schaffen49

  • Weltweite Empörung über "rassistische und fremdenfeindliche Bemerkungen" des US-Präsidenten.

Washington. US-Präsident Donald Trump hat es wieder einmal geschafft. Mit seinen abfälligen Äußerungen über die Herkunftsländer von Migranten brachte er einen ganzen Kontinent gegen sich auf: 54 afrikanische Staaten forderten Trump am Freitag auf, sich für die Bezeichnung "Drecksloch-Länder" zu entschuldigen und sie zu widerrufen... weiter




- © Fotolia/PeekCC

Artenschutz

Konflikte dezimieren Wildtiere2

  • Wissenschafter haben in Afrika 253 Populationen untersucht.

Maputo. Wenn Menschen kämpfen, leiden auch Tiere. Von 1946 bis 2010 waren allein in Afrika 71 Prozent der Naturparks von bewaffneten Konflikten betroffen, wie es in einer im Fachblatt "Nature" veröffentlichten Studie heißt. Der Rückgang bestimmter Wildtierpopulationen gehe mit der Häufigkeit von Konflikten einher... weiter




Bei Verkündung der ersten Teilergebisse lag der Ex-Fußballer George Weah bei der Präsidentschaftswahl voran. - © reuters/Thierry Gouegnon

Afrika

Liberias Vertreibung blutiger Gespenster6

  • Kindersoldaten, Blutdiamanten, Bürgerkrieg: Das westafrikanische Land hat eine brutale Geschichte hinter sich.
  • Nun könnte es mit einem friedlichen Machtwechsel einen großen Schritt nach vorne machen.

Monrovia/Wien. Die blutige und grausame Anekdote erzählt viel über Liberias Vergangenheit. Als 1990 die Schergen des berüchtigten Warlords und späteren Präsidenten Charles Taylor den damaligen Diktator Samuel Doe fassten, schnitten sie ihm beide Ohren ab (angeblich wollten sie wissen, wo Doe sein Geld gehortet hat). Doe verblutete schließlich... weiter




In Bedrängnis: Kabila. - © afp/Phill Magakoe

Kongo

Der Präsident, der nicht gehen will6

  • Kongos Opposition macht erneut gegen Staatsoberhaupt Kabila mobil. Dessen Amtszeit endete vor genau einem Jahr.

Kinshasa/Wien. (klh) Wohin mit dem Leichnam? Etienne Tshisekedi war einer der prominentesten kongolesischen Oppositionspolitiker. Anfang des Jahres ist er in Belgien gestorben. Doch bis heute ist unklar, ob und wann seine Überreste in den Kongo überführt werden. Einer der Gründe dafür ist, dass Präsident Jospeh Kabila kein Interesse daran hat... weiter




Nkosazana Dlamini-Zuma und Cyril Ramaphosa kämpfen um den Parteivorsitz. Wer gewinnt, wird die Zukunft des ANC und dessen Selbstverständnis prägen. - © reuters (2)/Mike Hutchings, Rogan Ward; afp/Rajesh Jantilal

Südafrika

Duell um Südafrikas Zukunft1

  • Der ANC wählt bei seinem Parteikongress einen neuen Vorsitzenden. Einer der reichsten Männer des Landes gilt als Favorit.

Johannesburg/Wien. Es ist eine vorgezogene Präsidentenwahl: Wen die rund 5000 Delegierten des African National Congress (ANC) nun bei ihrem viertägigen Treffen, das am Samstag beginnt, zum neuen Vorsitzenden wählen, wird wohl 2019 der neue Staatschef Südafrikas werden... weiter




Flüchtlinge in einem Internierungslager im libyschen Bengasi. Viele sitzen unter menschenunwürdigen Bedingungen fest. - © APA, Reuters, Esam Omran Al-Fetori

Libyen

EU will Flüchtlingen Rückkehr ermöglichen2

  • 15.000 Menschen in Internierungslagern sollen - freiwillig - in ihre Heimatländer zurückkehren können.

Brüssel. Die Europäische Union will bis Ende Februar rund 15.000 Not leidenden Flüchtlingen in Libyen die Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglichen. Dies gab die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern der Afrikanischen Union (AU)... weiter




Medien

Das Auge und Ohr Burundis3

  • Ines Gakiza musste aus Burundi fliehen, weil sie über Verbrechen der Regierung berichtet. Nun wird sie geehrt.

Wien. Wer in Burundi von Ines Lydie Gakiza oder einem ihrer Kollegen eine WhatsApp erhält, sollte diese so schnell wie möglich wieder löschen - zur eigenen Sicherheit. Trotzdem gehen über 2000 Empfänger dieses Risiko täglich ein. Pünktlich um sieben Uhr abends gehen die Nachrichten raus... weiter




Flüchtlinge kehren aus Libyen in die Elfenbeinküste zurück. Sie kannten das Risiko, misshandelt und versklavt zu werden, heißt es. - © afp

Sklaverei

"Die Leute kennen die Risiken"19

  • In Libyen werden Flüchtlinge als Sklaven verkauft. Ein Betroffener spricht über die "Hölle auf Erden".

Tripolis. (schmoe/ag.) Es sind Szenen, die an den berüchtigten marokkanischen Sklavenmarkt von Tanger vor 200 Jahren erinnern: Ein junger Mann aus Niger, der beschämt den Blick senkt, wird von einem Verkäufer als "starker Bursche für Feldarbeit" angepriesen und wechselt für 400 Dollar den Besitzer... weiter




Afrika

Zusätzliche legale Möglichkeiten für Afrikaner3

Abidjan. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist über den Umstand empört, dass in Libyen Flüchtlinge als Sklaven gehandelt werden. "Dieses Thema spielt jetzt hier auf dem afrikanischen Kontinent wirklich flächendeckend eine Rolle, weil es Berichte gibt, dass afrikanische junge Männer in Libyen wie Sklaven verkauft werden"... weiter




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