• 24. Juni 2017

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Hermann Nitsch über den Inhalt seiner Doppler: "Dieses Getränk wird einen heiteren, frohen, gesunden Rausch auslösen." - © Johann Werfring

Weinjournal

Die Austro-Magnum des Hermann Nitsch14

  • Im mondänen Ambiente der Beletage des Café Landtmann in der Wiener Innenstadt ging kürzlich die Präsentation des Nitsch-Dopplers über die Bühne.

Es ist schon zu einem Ritual geworden, dass der bekannte österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch alljährlich seinen aktuellen Doppler in Wien der Öffentlichkeit vorstellt. In einer launigen Rede erläuterte Nitsch, wie er zum Wein gekommen ist und welchen Stellenwert dieser in seinem Leben einnimmt... weiter




Verjus wird in Österreich auf hohem Level und aus verschiedenen Traubensorten erzeugt. - © Johann Werfring

Weinjournal

Die vielfältigen Geschmäcker von Verjus20

  • Verjus respektive Agrest, wie der in Vergessenheit geratene saure Saft aus Weintrauben hierzulande früher genannt wurde, erfährt – nicht nur – in Österreich seit einiger Zeit eine erstaunliche Renaissance. Um die unterschiedlichen Spielarten auszuloten, haben wir bei einer Verkostung 24 austriakische Produkte getestet.

Der aus unreifen Weinbeeren hergestellte Verjus verzeichnet hierzulande seit geraumer Zeit einen erstaunlichen Aufwind. Früher einmal war der säuerliche Saft in aller Munde gewesen. Bereits in der Antike wurde er als Heilmittel gepriesen, und noch in der frühen Neuzeit, zum Teil sogar bis ins 19... weiter




Als langjähriger Spitzensommelier ist Neo-Wirt Hermann Botolen auch bei Gewächsen internationaler Provenienz absolut trittsicher. - © Michael Hetzmannseder

Weinjournal

Weinkultur in der Josefstadt12

  • Hermann Botolen, der von den Magazinen Falstaff und Gault&Millau als Sommelier des Jahres ausgezeichnet wurde, hat sich nach zahlreichen Stationen in der Spitzengastronomie seinen Traum erfüllt und zelebriert seit 2016 in seinem eigenen Restaurant in Wien-Josefstadt Weingenuss auf allerhöchstem Niveau.

Nach langer Suche hat Hermann Botolen das Lokal in der Josefstädter Fuhrmannsgasse übernommen, adaptiert und unter dem ursprünglichen Namen "Fuhrmann" wiedereröffnet. Schon nach einem Jahr hat Küchenchef Sascha Hoffmann, der ebenfalls an gastronomischen Topadressen tätig war, eine Haube im Gault&Millau erworben... weiter




V.l.n.r.: Staatsoperndirektor Dominique Meyer, Opernball-Organisatorin Maria Großbauer und Adi Schmid vom Restaurant Steierereck, der heuer als "Opernball-Sommelier" fungieren wird. - © Wiener Staatsoper / Ashley Taylor

Weinjournal

Vinophiler Wiener Opernball10

  • Schon seit langem ist der prominenteste Ball der Alpenrepublik eine Auslage für den österreichischen Wein. Mit der heurigen Übernahme der Ball-Organisation durch die Weinkennerin Maria Großbauer geht auch eine gesteigerte Weinkultur am Ball der Bälle einher.

Das noble Wiener Restaurant Steirereck wird am kommenden Donnerstag einen Abend lang ohne seinen Chefsommelier auskommen müssen. Adi Schmid, der in der Weinszene hohes Ansehen genießt, wird nämlich am Wiener Opernball in der Schwind-Loggia, oberhalb vom Eingang zur Oper, höchstpersönlich eine Weinbar betreuen... weiter




Premium-Welschrieslinge aus österreichischen Rieden. - © Johann Werfring

Weinjournal

Welschriesling im Aufwind14

  • Der Welschriesling fristete in Österreich lange ein Mauerblümchendasein. Im Vergleich mit anderen Weißweinsorten war es um sein Ansehen bislang nicht besonders gut bestellt. Neuerdings bemühen sich innovative austriakische Weinmacher um Premiumqualitäten.

Der Welschriesling ist in Österreich punkto Anbaufläche nach dem Grünen Veltliner die zweitwichtigste Weißweinsorte, was vor allem damit zusammenhängt, dass er in der Regel gute Erträge erbringt und vergleichsweise wenig krankheitsanfällig sowie frostempfindlich ist... weiter




Walter Massa, Vigneti Massa, Monleale. - © Lido Vannucchi

Weinjournal

Piemont einmal ganz anders12

  • Den meisten Weinfreunden ist das Piemont vor allem durch seine weltberühmten Rotweine wie Barolo, Barbaresco und Co bekannt. Es gibt aber auch weiße Alternativen, wie etwa die erst kürzlich wiederentdeckte Rarität Timorasso.

Anlässlich des jüngsten Besuchs in der für ihre Piemont-Spezialitäten bekannten Vinothek "Barolista" in Wien-Leopoldstadt hat Inhaber Peter Roggenhofer die Aufmerksamkeit auf eine weiße Rebsorte gelenkt, die wohl den wenigsten Weinliebhabern geläufig ist... weiter




- © Leinenweberei Vieböck

Weinjournal

Weingläser trocknen, aber richtig17

  • Wer Weinfreunden zu Weihnachten eine Freude machen will, sollte nicht in allerletzter Minute blindlings irgendetwas aus dem Regal herausgreifen.

Wer billig kauft, kauft teuer! Diese Erfahrung habe ich vor Zeiten gemacht, als ich in einem Möbelhaus Geschirrtücher im Super-Sonderangebot gekauft habe. Nach dem Polieren der Weingläser waren jene dann mit hunderterlei Fusseln behaftet. Korrekterweise sollen zum (fusselfreien... weiter




Seinen Donauriesling hat Josef Bauer erstmals aus dem Jahrgang 2015 auf den Markt gebracht. - © Johann Werfring

Weinjournal

Önophile Hommage an die Donau15

  • Mit dem für den biologischen Weinbau besonders geeigneten Donauriesling ist dem Lehr- und Forschungszentrum für Wein- und Obstbau Klosterneuburg (LFZ Klosterneuburg) ein verheißungsvoller Züchtungserfolg gelungen. Die Bezeichnung für die neue Reb- und Weinsorte könnte stimmiger nicht sein.

Die Donau ist hierzulande in etlichen Weinbaugebieten für das Mikroklima, welches die Ausprägung der Weineigenschaften beeinflusst, mitverantwortlich. Folgerichtig war schon zu Kaisers Zeiten im Zusammenhang mit Rebensäften, die entlang des mächtigsten austriakischen Flusses – etwa in der Wachau... weiter




"The Cooking Spoon" der Firma "BarriqueAffairs GmbH". - © Florentina Klampferer

Weinjournal

Kreationen aus Weinfässern9

  • Wenn Fässer als Lagerbehältnisse ausgedient haben, entstehen mitunter erstaunliche Dinge daraus.

Seine aus dem Keller ausgemusterten Barriquefässer verkauft Kurt Feiler üblicherweise zum Preis von 50 Euro an Weinbegeisterte, die sie dann als "Dekofässer", etwa in ihrem eigenen Kellerstübchen, weiterverwenden. Die Nachfrage, so Feiler, sei enorm. Neuerdings kooperiert der renommierte Winzer aus Rust am Neusiedler See zunehmend mit Firmen... weiter




Wenn das Wachauer Modell Schule macht, könnte von der Trinkgeld-Automatik alsbald auch die Wiener Kaffeehaus-Szene betroffen sein. - © Johann Werfring

Weinjournal

Wachauer Trinkgeld-Automatik23

  • Der im Besitz des Wachauer Nobelwinzers Franz Hirtzberger befindliche Lesehof Sankt Florian in Wösendorf wurde von diesem an das Gastronomen-Duo Hartmuth Rameder und Erwin Windhaber verpachtet und wird seit dem Sommer 2014 als "Hofmeisterei Hirtzberger" geführt. In dem gediegenen Restaurant wurde kürzlich damit begonnen, automatisch Trinkgeld in Höhe von zehn Prozent auf die Rechnung zu setzen.

Am Trinkgeld kommt man hierzulande in diversen Bereichen nicht vorbei, auch wenn es einem womöglich noch so zuwider sein sollte. Es ist eben eine alte Landessitte, bestimmte Dienstleistungen mit Extra-Geld abzugelten. Das Geben von Trinkgeld ist zwar nirgendwo festgeschrieben, es gilt aber gewissermaßen als soziale Norm... weiter




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