• 24. November 2017

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Schlagwortsuche

Soldaten in Jerusalem: Die Briten kontrollierten 1917 Palästina. - © Israel Government Press Office, Jerusalem

Zeitgeschichte

"Der Staat muss jüdisch sein"14

  • Die britische "Balfour-Deklaration" bahnte den Weg für einen jüdischen Staat in Palästina. Dieses Schlüsseldokument des 20. Jahrhunderts wird am 2. November 100 Jahre alt.

Am 2. November 1917 schickte der britische Außenminister Arthur James Balfour folgenden Brief an den Präsidenten der Zionistischen Föderation in Großbritannien, Lord Lionel Walter Rothschild: "Lieber Lord Rothschild, ich habe die große Freude, Ihnen im Namen der Regierung Seiner Majestät die folgende Sympathieerklärung für die jüdisch-zionistischen... weiter




- © AFP/Natalia Kolesnikova

Oktober-Revolution

Toter Oktober11

  • Vor 100 Jahren kam Lenin durch die Oktoberrevolution an die Macht: Ein unbequemes Gedenkjahr, um das sich der Kreml drückt.

Lenin war kein Mann der sanften Worte. "Dieser schmutzige Schaum", wie er seine politischen Gegner nannte, müsse endlich von der Weltrevolution "hinweggespült" werden. Über das Programm der Provisorischen Regierung, die er wenige Monate später stürzen sollte, schäumte er im Frühling 1917: "Diese Schweinehunde! Diese Verräter... weiter




Im Wiener Hotel Métropole war ab 1938 die Gestapo-Leitstelle untergebracht. - © Sammlung Schafranek

Zeitgeschichte

Am Gängelband der Gestapo21

  • V-Leute der Nazis unterwanderten auch in Österreich systematisch den antifaschistischen Widerstand.

Nach 1945 war die angebliche "Allgegenwärtigkeit" der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) ein gängiger Topos in der Publizistik, in Filmen und anderen Medien. Diese oftmals behauptete oder implizit unterstellte Omnipräsenz des gefürchtetsten NS-Terrorapparats entpuppt sich bei näherem Hinsehen jedoch als leicht zu widerlegende Legende... weiter




Sachbuch

Eine dunkle Ära kompakt gefasst

  • Tálos über das Austrofaschistische Österreich 1933-1938.

(pech) Emmerich Tálos ist eigentlich als Experte für die Sozialpartnerschaft bekannt, dabei hat er sich auch als akribischer Erforscher des tragischen Endes der Ersten Republik, also der Jahre 1933 bis 1938, einen Namen gemacht hat. Nun hat er, unter Mitarbeit des jungen Historikers Florian Wenninger... weiter




"Die Vier im Jeep" reichen sich die Hände im Jahr 1955. - © Archiv Brüder Basch

Zeitgeschichte

Gratisfotos für den Bilderhunger2

  • Eine Wiener Forschergruppe macht die Strategien der US-Bildpropaganda in der Besatzungszeit nachvollziehbar.

Wien. (apa) Während der Besatzungszeit konnte der US-Bilderdienst in den österreichischen Illustrierten zehnmal so viele Bilder wie die anderen Mächte platzieren, zeigte die Auswertung von rund 60.000 Pressebildern durch Experten des Instituts für Publizistik der Universität Wien... weiter




Das in Mauthausen entstandene Bild des spanischen Fotografen Francisco Boix zeigt den Häftling José Carlos Grey Key, der aus Äquatorial-Guinea stammte. - © SADOCC

Zeitgeschichte

Die vergessenen Gefangenen43

  • Eine wissenschaftliche Studie hat nun enthüllt, dass im Konzentrationslager Mauthausen auch afrikanische Häftlinge interniert waren.

Kaum etwas erinnert in der öffentlichen Gedenkkultur Österreichs an die mehreren hundert Männer (und einige Frauen) afrikanischer Herkunft, die im seinerzeitigen NS-Konzentrationslager Mauthausen und seinen Außenstellen inhaftiert waren. Die meisten kamen aus Nordafrika... weiter




Dietmar HollensteinAnalyse

Analyse

Kurze Geschichte einer Entfremdung34

  • SPÖ und ÖVP haben das Land gemeinsam aufgebaut. Heute sind sie sich in ehrlicher Abneigung verbunden.

Wien. Wie konnte es nur so weit kommen? Wenn SPÖ und ÖVP nun sagen, sie wollen nicht mehr miteinander, so ist das eine Zäsur in der Zweiten Republik. Der Auftakt zur Dritten ist es nicht, jedenfalls noch nicht. Sollten die beiden Parteien, die - gemeinsam mit der KPÖ - die Republik nach 1945 wiederbegründet und anschließend per Doppelpass aufgebaut... weiter




Juni 1967: Israelische Soldaten mit dem erbeuteten Porträt des ägyptischen Präsidenten Nasser. - © UllsteinBild/Sven Simon

Nahostkonflikt

Der große Sieg des jungen Staates8

  • Vor 50 Jahren erreichte der Nahostkonflikt zwischen Arabern und Israelis seinen Höhepunkt im Sechstagekrieg. Dessen Auslöser war der Rückzug der UNO, Ursache der Suezkrieg von 1956.

Die Israelis kamen in den Morgenstunden des 5. Juni 1967. Durch einen Überraschungsangriff ihrer Luftwaffe gelang es ihnen, den größten Teil der ägyptischen Luftstreitkräfte am Boden zu zerstören. Unter dem Schutz ihrer praktisch unbeschränkten Luftüberlegenheit besetzten ihre Truppen binnen sechs Tagen die Halbinsel Sinai bis zum Suezkanal... weiter




Demokratie

Suche nach dem "starken Mann"5

  • Eine Studie zeigt, dass immer mehr Menschen autoritären Ideen anhängen.

Wien. (kats) Die gute Nachricht zuerst: In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl jener Menschen, die Österreich als erstes Opfer des Nationalsozialismus ansehen, deutlich gesunken. Auch die Zahl der Menschen, die denken, dass die Diskussion über den Holocaust beendet werden sollte, ist seit 2007 von 36 auf 28 Prozent zurückgegangen... weiter




Der 94-jährige Zeitzeuge Luis Iriondo vor der Kopie des Picasso-Gemäldes in Guernica. - © Meyer

Zeitgeschichte

Das Vorspiel zum totalen Krieg2

  • Am 26. April 1937 bombardierte Hitlers Fliegerstaffel Legion Condor die baskische Kleinstadt Guernica. Pablo Picassos gleichnamiges Gemälde machte die Stadt zum Symbol gegen Krieg und Gewalt.

80 Jahre sind mittlerweile vergangen. Doch Luis Iriondo erinnert sich noch genau an jenen 26. April 1937. "So einen Tag vergisst man nicht. Er veränderte mein ganzes Leben. Meine Stadt wurde dem Erdboden gleichgemacht. Ich verlor viele Freunde und Bekannte", sagt der heute 94 Jahre alte Baske mit leiser Stimme... weiter




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