• 24. Oktober 2017

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Ernst Smole war Berater der Unterrichtsminister Fred Sinowatz, Herbert Moritz und Helmut Zilk. In der laufenden Legislaturperiode wurde er als Auskunftsperson in die Parlamentsausschüsse für Budget und Bildung berufen. Foto: privat

Gastkommentar

Zeit für die Hausaufgaben

  • Die bevorstehende EU-Präsidentschaft ab Juli 2018 könnte für die künftige Regierung ein guter Anlass sein, sich den dringenden Herausforderungen des Bildungssystems zu widmen.

Vorwahlzeit. Bildungsdiskussion an der Fachhochschule Wels. Ein philosophisch-politisches Podium: Nachwuchsprobleme in technischen Fächern, Schwächen auch von Maturanten im Lesen, Schreiben und Rechnen, "Brückenkurse" an Unis für das Nachholen des AHS-Stoffes, eine "häppchen- und kompetenzorientierte" Zentralmatura à la U-Bahn-Zeitung... weiter




Im Wiener Hotel Métropole war ab 1938 die Gestapo-Leitstelle untergebracht. - © Sammlung Schafranek

Zeitgeschichte

Am Gängelband der Gestapo20

  • V-Leute der Nazis unterwanderten auch in Österreich systematisch den antifaschistischen Widerstand.

Nach 1945 war die angebliche "Allgegenwärtigkeit" der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) ein gängiger Topos in der Publizistik, in Filmen und anderen Medien. Diese oftmals behauptete oder implizit unterstellte Omnipräsenz des gefürchtetsten NS-Terrorapparats entpuppt sich bei näherem Hinsehen jedoch als leicht zu widerlegende Legende... weiter




Gedenkstein auf dem Areal das ehemaligen Aspangbahnhofes. An die zehntausenden Menschen, die in der NS-Zeit von hier in ein Vernichtungslager deportiert wurden, wird künftig ein Denkmal erinnern, das derzeit entsteht (Baustelle im Hintergrund links). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Belastete Orte33

Ich fühle mich an belasteten Orten nicht wohl. Ständig kreisen dann die Gedanken nicht unbedingt darum, was dort vorgegangen ist, sondern wie sich die Menschen, denen an diesem Ort etwas Tragisches passiert ist, gefühlt haben. Gab es Tränen? Haben Sie mit den anderen, die sich in derselben Situation befanden, über ihre Angst gesprochen... weiter




Razzia vom Vel d'Hiv

Gemeinsames Gedenken an Judendeportation1

  • Macron und Netanyahu erinnerten an die Verhaftung von 13.000 Juden vor 75 Jahren.

Paris/Jerusalem. Israels Ministerpräsident und der französische Staatschef haben gemeinsam an die größte Massenverhaftung von Juden in Frankreich während des Zweiten Weltkrieges erinnert. Benjamin Netanyahu und Emmanuel Macron legten bei der Veranstaltung zum 75. Jahrestag der "Razzia vom Vel d'Hiv" an der Pariser Gedenkstätte Blumen ab... weiter




- © PD Wien

Wien-Favoriten

Polizei findet Waffen und NS-Devotionalien19

Die Wiener Polizei hat in einer Wohnung in der Alfred–Adler–Straße in Favoriten zahlreiche NS-Devotionalien sowie Waffen gefunden und sichergestellt. Insgesamt wurden im Zuge der Hausdurchsuchung eine Kalaschnikow samt entsprechender Munition, eine Schreckschusspistole, ein Schwert, zwei Dolche, vier Schlagringe... weiter




Das Parlament in den frühen 1940er Jahren. - © Unbearbeiteter Originalscan von Martin Krist

Wien

Weil noch lange nicht alles gesagt ist12

  • "Nationalsozialismus in Wien" heißt ein neuer Band, der das dunkle Kapitel der Geschichte leicht verständlich, aber dennoch sehr differenziert und facettenreich darstellt.

Wien. Vermittlung ist eines der Zauberworte, wenn es darum geht, Jugendlichen schwierige Sachverhalte anschaulich näher zu bringen. Je nach gewähltem Ansatz oder Umsetzung gelingt das einmal besser, einmal schlechter. Nicht jeder ist für jedes Thema zu begeistern... weiter




Heldenplatz

Ein Freudenfest9

  • Mehr als 4000 Menschen feierten auf dem Heldenplatz die Befreiung vom Nationalsozialismus.

Wien "Servas, wie geht‘s?" "Jo, Scheißwetter, aber dafür sieht ma‘ diesmal wos." So begrüßen sich zwei ältere Männer Montagabend am Heldenplatz, wo nun zum fünften Mal in Folge unter starker Polizeipräsenz das "Fest der Freude" gefeiert wird, um an die Kapitulation des Dritten Reichs und das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8... weiter




Holocaust-Überlebende Schneider war Ehrenrednerin im Parlament. - © apa/Helmut Fohringer

Nationalsozialismus

Besorgter Blick in die Gegenwart7

  • Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Parlament.

Wien. Die Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Parlament war heuer einerseits von einer berührenden Rede der Holocaust-Überlebenden Gertrude Schneider, andererseits von einem besorgten Blick in die Gegenwart geprägt. Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) und Bundesratsvorsitzende Sonja Ledl-Rossmann (ÖVP) verwiesen auf autoritäre... weiter




An der diesjährigen Gedenkzeremonie in Jerusalem nahm auch Österreichs Bundeskanzler Christian Kern teil. - © APAweb / AP Photo, Dan Balilty

Jüdisch leben

Was ist es noch wert, das "never again"?21

Jom HaSchoa. Das ist jener Tag, an dem in Israel alles kurz still steht. Ob am Strand, auf der Autobahn: kollektives Innehalten. In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zünden sechs Schoa-Überlebende, stellvertretend für sechs Millionen in der NS-Zeit ermordete jüdische Frauen, Männer und Kinder eine Fackel an... weiter




Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".
- © privat

Gastkommentar

Heilsamer Praxistest in Nordkorea4

  • Zum Ruf nach einem "starken Mann": Wer nie unter autokratischer oder totalitärer Herrschaft gelebt hat, kann staatlichen "Terror von oben" nicht nachvollziehen.

Einer aktuellen Umfrage zufolge wünschen sich 43 Prozent der befragten Österreicher "ziemlich" bis "sehr" einen "starken Mann" an der Regierung. Beispiel Türkei? 23 Prozent hätten auch nichts gegen ein totalitäres System, das "Recht und Ordnung" schafft. Beispiel Hitler-Deutschland... weiter




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