• 22. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

"Wahnsinn, wirklich alles ist möglich": Der 31-jährige Grazer Autor Clemens J. Setz ist auf dem Sprung nach Übersee. - © dpa

Clemens J. Setz

"Ich bin zu allem fähig"9

  • Ein Gespräch über Schubladen, Nationalstolz und Gewalt.

New York – Auf das mittlere Initial legt er, anders als daheim, in Amerika keinen Wert. In New York City wird der Schriftsteller dem Publikum als Clemens Setz vorgestellt, das J. (für Johann), das auf seinen Büchern steht, ist irgendwo über dem Atlantik verloren gegangen... weiter




Gerhard Ruiss

"Amazon macht den Eigenverlegern etwas vor"2

  • Branchenkenner Gerhard Ruiss räumt dem E-Book nicht viele Chancen ein.

"Wiener Zeitung": (pat) Was halten Sie grundsätzlich von Self-Publishing-Plattformen? Liegen darin ungeahnte Potenziale und Selbstbestimmungsmodelle für Autoren oder ist dies nur eine weitere Methode, um die schreibende Zunft auszuschlachten? Gerhard Ruiss: Grundsätzlich unterscheidet sich der digitale Eigenverlag vom gedruckten Eigenverlag nicht... weiter




Ruht sich nur kurz aus: Daniel Kehlmann hat einen neuen Roman geschrieben: "F" (Rowohlt). - © Lukas Beck

Interview

"Die Kunst ist eine schöne Lüge"4

  • Daniel Kehlmann über Hochstapler im Kunstbetrieb und Twitter als extrem nerviges Geschnatter

Um drei Brüder dreht sich Daniel Kehlmanns neuer Roman "F" - einen Pfarrer ohne Glauben, einen Künstler ohne Talent und einen Finanzspezialisten ohne Geld. Hinter ihnen steht ein abwesender Vater - ein Schriftsteller, der mit seinen Büchern zum Beispiel Selbstmorde unter seinen Lesern auslöst... weiter




Menasse: "Faymann ist auch so ein Teflon-Kanzler." - © Pfarrhofer/apa

Bundestagswahl

"Heidi-Klumisierung der Politik"8

  • Darf man "Mutti Merkel" sagen? "Ja", sagt Bestseller-Autorin Eva Menasse.

"Wiener Zeitung": In Deutschland enthalten griffige Schlagzeilen, die über Angela-Merkel-Geschichten prangen, das Wort: "Mutti". Erstens: Trifft es das? Eva Menasse: "Mutti" trifft es nicht so gut, finde ich. Ursula März hat vor kurzem in der "Zeit" geschrieben, dass Angela Merkel die Rolle einer deutschen Queen Elizabeth ausfüllt... weiter




Deon Meyer mag mal Positives über seine Heimat lesen. - © Anita Meyer

Bücher

"Wir sind nicht Erste Welt!"3

  • Im Oscar-Pistorius-Prozess rechnet der Bestsellerautor noch mit Überraschungen.

Man kommt nicht umhin, ihn zu fragen. Den bekanntesten Krimi-Autor Südafrikas nach dem prominentesten aktuellen Kriminalfall Südafrikas. Und Deon Meyer gibt zu: "Ja, ich dachte schon ganz ehrlich: Das wäre ein Fall für meinen Kommissar Benny Griessel"... weiter




"Ich bin geil": Charlotte Roche wünscht sich Frauen, die Talent zum Verhandeln haben. - © picturedesk

charlotte roche

"Mehr Geld her, Sackgesicht!"12

  • Roche über Frauen mit zu wenig Gehalt und zu wenig Ambition - und über Slipeinlagen.

Eine Spinatpizza wird man wahrscheinlich nicht so schnell essen wollen, wenn man die Verfilmung von Charlotte Roches Roman "Feuchtgebiete" im Kino (ab 23. August) gesehen hat. Exzentrische Auslegung von Hygiene, legerer Umgang mit Menstruationsblut, explizite Betrachtung der Hämorrhoiden-Problematik - für das Buch und für den Film braucht man... weiter




Hält am 3. Juli zur Eröffnung des heurigen Wettbewerbs um den Ingeborg-Bachmann-Preis die Eröffnungsrede in Klagenfurt: Michael Köhlmeier. - © apa/Hans-Klaus Techt

Extra

"Ich bin nicht der Herrgott meiner Figuren"6

  • Michael Köhlmeier über Tricks und Verführungskunst beim Geschichtenerzählen.

"Wiener Zeitung": Herr Köhlmeier, beginnen wir mit einem Zitat aus Ihrem neuen Roman, "Die Abenteuer des Joel Spazierer": "dass es bei der Beantwortung einer Frage nicht darauf ankommt, die Wahrheit zu sagen, als viel mehr, den Frager in Erstaunen zu versetzen, indem man genau das sagt, was er hören will." Gilt das auch für Interviews... weiter




Götz Aly, Morlind Tumler: Ihre Tochter war Anlass für sein Buch über Euthanasie. - © David Oliveira

Interview

"Mein Kind ist eine Belastung"5

  • Die Eltern Götz Aly und Morlind Tumler über Nichtwissenwollen und Loslassen.

"Wiener Zeitung": Frau Tumler, Herr Aly, ich habe einen Bruder mit Downsyndrom. Deswegen schreibe ich als Journalistin selten zum Thema Behinderung; ich bin persönlich zu stark involviert. Sie, Herr Aly, haben nun Ihr Buch "Die Belasteten", eine Gesellschaftsgeschichte über Euthanasie zwischen 1939 bis 1945, herausgebracht... weiter




Im Sozialbereich muss man sich darum kümmern, was mit dem Geld passiert - hat Willi Resetarits gelernt. Drago Palavra

Willi Resetarits

"Verschwendung von Lebenslust"4

  • ...und über Gratisblätter ärgert sich der Künstler auch.

Wien. Am 8. Dezember wäre Jura Soyfer 100 Jahre alt geworden. Er starb 1939 im KZ Buchenwald. Die Gedichte und Schriften des illegalen KPÖ-Mitglieds Soyfer begleiten Willi Resetarits seit Jahrzehnten - mit der 1969 von ihm mitbegründeten Politikrockband Die Schmetterlinge produzierte er vor 30 Jahren für die Wiener Festwochen "Verdrängte Jahre"... weiter




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