• 19. August 2017

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Franz Schwartz leitet die diesjährige Viennale. - © Viennale

Viennale

Viennale-Chef für kurze Zeit

  • Franz Schwartz, ehemaliger Leiter des Stadtkinos, übernimmt interimistisch die Leitung der Viennale.

(greu) Der überraschende Tod von Viennale-Chef Hans Hurch im Juli hat beim Wiener Filmfestival große Bestürzung ausgelöst und die Frage nach einem Nachfolger erst einmal hintangestellt - zu groß war der Schock. Hurchs Vertrag, wäre bis 2018 gelaufen, jetzt hat die Viennale mit Franz Schwartz einen interimistischen Leiter bestellt... weiter




Das Trauma des Sowjet-Erbes im Osten Europas werde im Westen unterschätzt, meint Historiker Andreas Kappeler. - © Stanislaw JenisInterview

Ukraine

"Wird der kleine Bruder zu frech, kriegt er eins auf den Deckel"19

  • Der Historiker Andreas Kappeler über das konfliktbeladene Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine.

"Wiener Zeitung": Der Krieg in der Ostukraine dauert jetzt schon drei Jahre an. Die täglichen Nachrichten von der Front werden in der Ukraine mittlerweile so aufgenommen wie der Wetterbericht, der Krieg ist zur Normalität geworden. Was hat der Kampf in der Ostukraine zwischen Russen und Ukrainern verändert? Andreas Kappeler: Sehr viel... weiter




"Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass es in ,Lulu‘ primär um Erotik gehe. Alles dreht sich um Macht", sagt Tsangari. - © Jasmin Walter

Interview

"Es ist tough"2

  • Die griechische Filmregisseurin Athina Rachel Tsangari über ihr Theater-Debüt bei den Salzburger Festspielen.

"Wiener Zeitung": Lulu ist wohl eine der rätselhaftesten Bühnenfiguren: Sie ist Heilige und Hure, Femme fatale und Unschuldslamm, die Lulu-Forschung füllt ganze Bibliotheksreihen. Wer ist Lulu? Athina Rachel Tsangari: Das weiß ich auch nicht. Niemand weiß das. Wedekind lässt es nicht zu, dass Lulu sich im Stück offenbart... weiter




20170809kas - © Foto: Katharina Sartena

Interview

"Schauspielern ist der leichteste Job"5

  • In Locarno sprach Haneke-Schauspieler Mathieu Kassovitz über die Herausforderungen eines seiner Berufe.

Mathieu Kassovitz hat eines dieser Gesichter, die man nicht mehr vergisst, wenn man sie einmal auf einer Leinwand gesehen hat: Da ist etwas Manisches, etwas Suchendes, zugleich etwas Forderndes. Die schlanke Gestalt macht ihn zu einem wendigen Charakter, in seinen Augen blitzt auch mal das Verderben auf... weiter




"Als Schauspieler muss man sehr emotional sein", sagt Adrien Brody im Interview.  - © Katharina SartenaInterview

Film

"Meine Leidenschaft geht vor"17

  • Adrien Brody über den Schauspielerberuf, seine harten Anfänge und was er daran vermisst.

Adrien Brody ist einer der gefragtesten US-Charakterdarsteller, der sich dank seines Auftritts als "Der Pianist" (2002) unter Roman Polanskis Regie auch in die Oscar-Geschichtsbücher als bester Schauspieler eintragen durfte. Beim Filmfestival von Locarno hat Brody nun den Leopard Club Award erhalten... weiter




Lehman wird verscherbelt: Auktion von Sammlerobjekten bei Christies in London 2010. - © reu/A. WinningInterview

Interview

"Wir müssen uns selbst zähmen"13

  • Vor zehn Jahren begann die Finanzkrise. Ex-Investmentbanker Rainer Voss sieht das Problem nicht bei den Banken.

"Wiener Zeitung": Sie haben mehr als 20 Jahre als Investmentbanker gearbeitet und mit sogenannten Bonds gehandelt, also mit Wertpapieren, über die sich Staaten oder Unternehmen Geld am Finanzmarkt borgen. Was ist so schlimm daran? Rainer Voss: Nichts... weiter




Reinhard Kreissl leitet das Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung.  - © privatInterview

G-20-Gipfel

"Ein paar zerbrochene Fensterscheiben gehören dazu"21

  • Der Kriminalsoziologe Kreissl warnt vor Verschärfungen beim Versammlungsrecht. Österreichs Polizeistruktur und Führung im Ernstfall hält er für verbesserungswürdig.

Wien. Weil in Hamburg beim G-20-Gipfel Autos angezündet und Fensterscheiben eingeschlagen wurden, sollen sich in Österreich die Gesetze ändern? Dafür sieht der Sozialkriminologe Reinhard Kreissl keine Notwendigkeit. Warum er gegen das Vermummungsverbot ist und wieso politischer Gipfeltreffen weiterhin in Großstädten ausgetragen werden sollen... weiter




Audienz bei seinem Idol: Der inzwischen verstorbene Bud Spencer empfing Jung-Regisseur Karl-Martin Pold und sein Kamerateam für die Dreharbeiten zur Doku "Sie nannten ihn Spencer". - © Thimfilm

Sie nannten ihn Spencer

Jeden Tag Bud Spencer im Kopf19

  • Karl-Martin Pold hat mit "Sie nannten ihn Spencer" eine Fan-Hommage an den im Vorjahr verstorbenen Bud Spencer gedreht.

Karl-Martin Pold ist wahrscheinlich der größte Bud-Spencer-Fan aller Zeiten. Das behaupten vermutlich auch all die anderen, die sich in regelmäßigen Abständen zu Fan-Treffen und Conventions einfinden, denn der 2016 verstorbene Carlo Pedersoli - so hieß Bud Spencer mit bürgerlichem Namen - erfreut sich immer noch größter Beliebtheit... weiter




Für den Soundtrack ist gesorgt: Timothy Squall in "The Party". In den Dreh der britischen Gesellschaftssatire von Sally Potter platzte die Brexit-Entscheidung. - © Adventure PicturesInterview

Interview

"Wie bei einem Bürgerkrieg"4

  • Sally Potters Satire "The Party" läuft im Kino an. Die Regisseurin im Gespräch über Brexit und Mut durch Humor.

Sally Potters rasante Tragikomödie "The Party" macht Laune. Die 67-jährige britische Arthouse-Regisseurin schaut seit jeher in ihren engagierten Filmen besonders auf starke Frauenrollen. Egal ob in historischen, poetisch-experimentellen Werken wie "Orlando" nach dem Roman von Virginia Wolf... weiter




Guy Standing bei einer Veranstaltung des Salzburg Global Seminar im Schloss Leopoldskron. - © Ela GrieshaberInterview

Guy Standing

"Die Leute haben uns natürlich als Kommunisten beschimpft"25

  • Guy Standing gilt als Miterfinder des bedingungslosen Grundeinkommens. Eine Idee, die nach Meinung des britischen Ökonomen heute aktueller ist denn je. Denn mit dem von ihm beschriebenen globalen Prekariat entsteht gerade eine neue soziale Klasse.

Guy Standing von der SOAS University of London ist einer der streitbarsten Ökonomen. Als einer der Ersten forderte er das bedingungslose Grundeinkommen. Jetzt sieht er einen radikalen Wandel durch eine neue Klasse kommen - das Prekariat. "Wiener Zeitung": Professor Standing, werden Sie noch immer ausgelacht... weiter




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