• 24. Juni 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

"Unsere Kernbotschaft ist: Veredle dich selbst, solange, bis dein rauer Stein besser in die Welt passt." (Georg Semler) - © Nurith Wagner-Strauss

Interview

"Nicht jeder hat Anspruch darauf, alles zu erfahren"4

  • Georg Semler, Großmeister der Großloge von Österreich, über das Geheimnis der Freimaurerei.

"Wiener Zeitung": Herr Semler, derzeit wird in der Nationalbibliothek die Ausstellung "300 Jahre Freimaurerei" gezeigt. Wurde sie von der Großloge kuratiert? Georg Semler: Nein. Und ich bin froh darüber. Das soll ja keine Jubelschau sein, sondern ein realistisches und interessantes Abbild des Bundes und der Ideen, die dahinter stehen... weiter




Gerhard Roth im Garten seines Hauses in der Südsteiermark. - © Imagno/Getty Images

Interview

"Kunst ist Tag für Tag ein Neubeginn"3

  • Der Schriftsteller Gerhard Roth, der am 24. Juni 75 Jahre alt wird, über die Zukunft der Bücher, die politische Lage der Gegenwart - und seine neue Venedig-Trilogie.

"Wiener Zeitung": Herr Roth, Sie sind nun bald 75 Jahre alt. Sieht man die Welt, aber auch das eigene Land sowie das eigene Metier, in Ihrem Fall also das Schreiben und den deutschspra-chigen Literaturbetrieb, mit anderen, milderen Augen, als noch vor 10 oder 20 Jahren? Gerhard Roth: Milder sehe ich nichts, nur die Zeiteinteilung wird eine andere... weiter




Interview

"Geschädigte aller Länder, vereinigt euch!"21

  • Konsumentenschützer Kolba über die Zumutungen der Warenwelt, die Angst der EU vor Sammelklagen und den Segen von Cannabis.

Wiener Zeitung: Herr Kolba, Sie sind eine Symbolfigur des Konsumentenschutzes. Man kennt Sie aus der TV-Serie "Bürgeranwalt", wo Sie hartnäckig die Interessen von Konsumenten verteidigten. Die "Zeit" hat sie kürzlich als "Rächer der Geprellten" apostrophiert. Sie waren lange Jahre Aushängeschild für den Verein für Konsumenteninformation (VKI)... weiter




Will Unternehmen und IT-Konzerne ethischer machen: Sarah Spiekermann. - © Liane Tschentscher

Interview

"Technik soll uns dienen, nicht beherrschen"40

  • Die Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann über Verführbarkeit durch Technik und Handy-Pflichtgefühle.

"Wiener Zeitung": Sie haben vor kurzem angekündigt, auf Ihr iPhone verzichten zu wollen. Warum? Sarah Spiekermann: Ich habe mich abends in mein Auto gesetzt und plötzlich von Google Maps die Nachricht bekommen, wie viele Kilometer es noch bis zu meinem Ziel sind. Apple ist da einen Schritt zu weit gegangen... weiter




"Das Wichtigste ist, dass Arzt und Patient auf einer Ebene sind", sagt der Psychiater Houchang Allahyari. - © Robert Wimmer

Interview

"Die Sehnsucht nach meiner Heimat wächst"14

  • Der in Teheran geborene Houchang Allahyari über sein Leben als Psychiater und Filmemacher in Wien - und über Erinnerungen an den Iran seiner Kindheit.

"Wiener Zeitung": Herr Allahyari, als Einstieg in Ihr kürzlich erschienenes Buch "Normalsein ist nicht einfach" erzählen Sie, dass Sie als junger Psychiater in der Linzer Nervenheilanstalt Wagner-Jauregg Paul Wittgenstein, den Neffen des weltberühmten Philosophen, kennengelernt haben... weiter




"Die Ängste, etwas zu sagen, was nicht mehr als politisch korrekt gilt, haben stark zugenommen", meint Hans-Joachim Maaz, Psychotherapeut und Bestsellerautor. - © Ekko von Schwichow

Interview

"Wir sind nicht alle krank,
sondern wir leben falsch"
161

  • Der Psychiater und Autor Hans-Joachim Maaz über den Herdentrieb, die gefährliche Sucht nach Normalität und "innerseelische Demokratie".

"Wiener Zeitung": Früher war es verpönt, Mainstream zu sein, weil es nach Mittelmaß und Langeweile klang. Heute ist Mainstream kein Schimpfwort mehr. Was ist das Gute daran, so zu sein wie alle anderen? Hans-Joachim Maaz: Das Gute an Verhaltensregeln ist das Gefühl, dazuzugehören. Ich mache das, was alle machen, und das ist wohl richtig... weiter




Expertin für weibliche Macht: Élisabeth Badinter. - © afp/VerhaegenInterview

Interview

"Sie war auch unserer Zeit voraus"15

  • Die französische Philosophin Élisabeth Badinter über Maria Theresia als geschickte Jongleurin zwischen ihren Rollen als Mutter, Geliebte und Staatsoberhaupt.

"Wiener Zeitung": Madame Badinter, wie ist die Idee zu diesem Buch entstanden? Warum ausgerechnet Maria Theresia, die ja in Frankreich kaum wer kennt Élisabeth Badinter: Jedenfalls lange nicht so gut, wie ihre Tochter Marie Antoinette. Ich wollte eigentlich mit einem Vorurteil aufräumen... weiter




Charles Foster schlüpfte in die Rolle von Fuchs, Rothirsch u.a. Tieren. - © Fotalia (l., re.), Verlag Malik (Mitte)

Interview

"Es gab ekstatische Momente"

  • Der britische Tierarzt und Jurist Charles Foster über sein radikales Experiment, als Wildtier zu leben, über unsere sinnferne Kultur - und die Sehnsucht nach unseren Ursprüngen.

"Wiener Zeitung": Herr Foster, wie kamen Sie auf die Idee, in die Rolle von Wildtieren zu schlüpfen? Charles Foster: Als Kind gab es eine Amsel in unserem Vorort-Garten in Yorkshire. Sie sah mich an - und ich sah sie an, und ich hatte das Gefühl, sie wüsste etwas über den Garten, das ich nicht wusste... weiter




"In unserer Hochglanzgesellschaft sollen Kinder perfekt sein. Fürsorgliche Eltern aber lassen ihre Kinder scheitern, denn nur dadurch werden sie selbständig." (Günther Loewit) - © Pixelkinder

Interview

"Die Medizin ist heute Religionsersatz"13

  • Der österreichische Arzt und Autor Günther Loewit über die Abschaffung der Kindheit, die Auswüchse der modernen Hightech-Medizin - und weshalb wir von der Wiege bis zur Bahre als Patienten bevormundet werden.

"Wiener Zeitung": Herr Loewit, Sie betreiben eine ärztliche Praxis im niederösterreichischen Marchegg, das oft als die "Storchenstadt" bezeichnet wird. Wie schaut es dort mit der Geburtenrate aus? Gibt es viel Nachwuchs bei den Marchegger Familien? Günther Loewit: Marchegg ist eine kleine Stadt an der slowakischen Grenze... weiter




August Diehl während der Dreharbeiten zum Marx-Film. - © dpaInterview

Interview

"Marx wusste, dass er die Welt verändern kann"2

  • August Diehl über zeitgemäßen Widerstand gegen den Kapitalismus - und über seine Theater-Engagements in Wien.

"Wiener Zeitung": Herr Diehl, Haben Sie Marx gelesen, bevor Sie wussten, dass Sie ihn spielen würden? August Diehl: Nein. Das heißt, doch, er war Thema in der Schule. Als großer Ökonom und materialistischer Denker, wir haben Aufsätze über ihn schreiben müssen, daran erinnere ich mich... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung