• 14. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Walter Baier (l.) und Robert Pfaller im Gespräch mit "Wiener Zeitung"-Mitarbeiterin Barbara Freitag. - © Peter Jungwirth

Interview

"Die Linke sollte das Moralisieren lassen"59

  • Walter Baier und Robert Pfaller über Auswirkungen des Neoliberalismus, Political Correctness, die #metoo-Debatte - und politische Visionen.

"Wiener Zeitung": Meine Herren, wie halten Sie es mit der Political Correctness? Walter Baier: Mich hat immer befremdet, dass bestimmte Formen des diskriminierungsfreien Kommunizierens als politische Haltung erscheinen. Dass man etwa keine antisemitischen Witze erzählt... weiter




"Sammeln hat auch etwas mit erreichbarer Seltenheit zu tun." Andrea Maria Dusl - © Markus Ladstätter

Interview

"Sammeln hat einen kindlichen Ursprung"15

  • Die Autorin und Zeichnerin Andrea Maria Dusl erzählt von ihrer Sammelleidenschaft.

"Wiener Zeitung": Frau Dusl, wie hat Ihre große Sammelleidenschaft begonnen? Andrea Maria Dusl: Meine erste Begegnung mit dem Begriff "Sammeln" machte ich in der Volksschule. Die Nonnen in der Leopoldsgasse (Volksschule der Schulschwestern in 1020 Wien, Anm.) sammelten bei uns Geld... weiter




"Je gerechter eine Gesellschaft, desto geringer die Straffälligkeit" (Thomas Galli). - © Stanislav JenisInterview

Interview

"Es ist ein Unsinn, was da im Gefängnis passiert"71

  • Der langjährige Gefängnisdirektor Galli, erklärt, warum die Resozialisierung in Strafanstalten kaum gelingen kann.

"Wiener Zeitung": Herr Galli, früher haben Sie Gefängnisse geleitet, heute fordern Sie ihre Abschaffung. Wie war Ihr beruflicher Werdegang bis dahin? Thomas Galli: Ich bin ausgebildeter Jurist. 2001 habe ich in der Justiz zu arbeiten begonnen, zunächst in Amberg/Bayern... weiter




Hat seine eigene Familiengeschichte intensiv erforscht: Wolfgang Krüger. - © Weidinger

Interview

"Zuerst stoßen sie immer auf ein Schweigen"54

  • Der Psychotherapeut Wolfgang Krüger erklärt, warum er Menschen erst begreift, wenn er ihre Großeltern kennt - und weist auf die eminente Bedeutung von Familienforschung hin.

"Wiener Zeitung": Herr Krüger, warum boomt die Familienforschung seit einigen Jahren so stark? Wolfgang Krüger: Ich denke, dass das drei Gründe hat. Erstens leben wir in einer Zeit großer Unsicherheiten - die Eurokrise, die Klimakatastrophe, die Flüchtlingsströme. Viele fragen sich da: Wohin schlittert Europa... weiter




- © Leonardo Cendamo/ Imago

Interview

"Ich bin Katholik mit einem
heidnischen Hang"
7

  • Der französische Schriftsteller Pierre Michon bekennt seine sprachliche Doppelprägung, erläutert seine Sicht auf Vaterschaft, Kunst und Religion, erzählt von seinem Filmdebüt - und von seinem Twitter-Double.

"Wiener Zeitung": Monsieur Michon, in einem Interview mit dem "Nouvel Observateur" haben Sie einmal gesagt: "Mit einem Journalisten zu reden, scheint mir das Gegenteil zu dem, weshalb man schreibt." Warum das Gegenteil? Pierre Michon: Nicht unbedingt das Gegenteil... weiter




"Ich weiß nicht, warum sich so viele Schriftsteller vor der Verantwortung wegducken." - © Simone Brunner

Interview

"Minenfelder ohne Landkarte"4

  • Der Schriftsteller Sergej Lebedew über das Jahr 1917, die "sowjetische" Sprache und radioaktive Mythen.

"Wiener Zeitung": Herr Lebedew, vor genau 100 Jahren übernahmen die Bolschewiken in Russland die Macht und die sowjetische Ära begann. In Ihren Büchern setzen Sie sich vor allem mit den dunklen Seiten dieser Epoche auseinander. Warum?Sergej Lebedew: Das hat viel mit meiner eigenen Familiengeschichte zu tun... weiter




"Wir machen viele Experimente mit dem Publikum. Manches wird verstanden, manches nicht. Daraus lernen wir." (Matthias Beitl). - © Stanislav Jenis

Interview

"Heimat ist ein gefährlicher Begriff"11

  • Matthias Beitl, der Direktor des Wiener Volkskundemuseums, spricht über Ausstellungen, die nicht von allen Besuchern verstanden werden, erklärt den Unterschied zwischen Heimat- und Volkskundemuseum - und verrät, warum er keine Trachten mehr trägt.

"Wiener Zeitung": In Wahlkampfzeiten hat der Heimatbegriff Hochkonjunktur. Da packen Politiker ihre Lederhosen aus und sprechen wieder Dialekt. Aber was genau ist das eigentlich: Heimat? Matthias Beitl: Ich war überrascht, als beim Präsidentschaftswahlkampf im letzten Jahr der Begriff Heimat sehr stark betont wurde... weiter




"So wurde ich ein Verleger, ohne ein Verleger werden zu wollen . . ." Peter Engelmann. - © Peter Jungwirth

Interview

"Postmoderne ist die zeitgemäße Aufklärung"3

  • Vor 30 Jahren gründete Peter Engelmann den in Wien ansässigen Passagen Verlag, der sich vor allem auf gegenwärtige französische Philosophie spezialisiert hat.

"Wiener Zeitung": Dreißig Jahre Passagen Verlag - das ist ein Anlass, diese Erfolgsgeschichte zu rekonstruieren. Wie ist es zur Verlagsgründung gekommen? Peter Engelmann: Die Person, die den Anstoß für die Verlagsgründung gegeben hat, war Michel Foucault... weiter




Günther Paal im Gespräch mit WZ-Redakteur Mathias Ziegler. - © Moritz Ziegler

Interview

Die Verantwortung des Schiffskochs5

  • Der Kabarettist Günther Paal alias Gunkl erklärt, wie er mit seinem Asperger-Syndrom umgeht, warum er kein Best-Of-Programm spielen möchte - und warnt davor, die Intelligenz des Publikums zu unterschätzen.

"Wiener Zeitung": In Ihrem neuen Programm "Zwischen Ist und Soll - Menschsein halt" kommen wieder die gewohnten Gunkl’schen Schachtelsätze vor. Erwarten Sie eigentlich vom Publikum aktives Zuhören oder können Sie auch damit leben, wenn jemand nur im Saal sitzt und sich einfach berieseln lässt... weiter




- © Oliver WolffInterview

Interview

"Mein Rat lautet: Keep cool!"21

  • Der 72-jährige Berliner Mode-Stylist Günther Krabbenhöft über persönlichen Kleidungsstil, Abtanzen in Clubs, den Vorrang der Freundschaft vor der Ehe - und über den Umgang mit dem Tod.

Seit Günther Krabbenhöft vor zwei Jahren von Touristen am U-Bahn-Steig in Berlin fotografiert wurde, hat sich sein Leben auf einen Schlag geändert. Heute jobbt der 72-Jährige, der fast sein ganzes Leben lang als Koch gearbeitet hat, als Model und Stilberater, und er ist ein Star in den sozialen Netzwerken... weiter




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