• 22. Oktober 2017

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Rund um die Uhr online: Hier drohen neue Kontrollverluste. - © Foto: Reuters

Extra

Kurosch Yazdi9

  • Der in Linz tätige Arzt und Therapeut Kurosch Yazdi über Technologiesucht, Maßnahmen gegen Kontrollverlust - und wie das Verlernen von Beziehungsfähigkeit der gesamten Gesellschaft schadet.

"Wiener Zeitung": Herr Yazdi, kennen Sie exzessives Verhalten aus eigener Erfahrung? Kurosch Yazdi: Nicht im Sinne einer Sucht - im Sinne eines Kontrollverlustes allerdings schon. Und das ist ja der Einstieg in eine Sucht. Das heißt, ich fange mit etwas an und mache es viel länger oder viel intensiver als ursprünglich beabsichtigt... weiter




"Indem wir unsere Körperformen bestimmen und beherrschen, glauben wir, auch unser Leben in den Griff zu bekommen." Michela Marzano - © Foto: privat

Gesundheit

Michela Marzano40

  • Die italienische Philosophin Michela Marzano über Körperwahrnehmungen, gesellschaftliche Ideale, die Beeinflussung durch Vor-Bilder - und die Überwindung ihrer eigenen Magersucht.

"Wiener Zeitung": Frau Marzano, was macht den Körper für Sie als Philosophin interessant? Michela Marzano: Ich interessiere mich für den Körper, weil jeder Einzelne von uns "in" und "durch" seinen Körper auf der Welt ist. Jeder Mensch kennt das positive Gefühl, ganz in seinem Körper zu sein... weiter




"Mein Ziel ist, den Marathon unter 2:10 Stunden zu laufen. Und 2014 bei der EM in Zürich will ich ganz vorne mit dabei sein." Günther Weidlinger - © Foto: J. J. Kucek

Günther Weidlinger

Günther Weidlinger2

  • Günther Weidlinger, Österreichs erfolgreichster Langstreckenläufer, verrät einige seiner Trainingsgeheimnisse, erklärt, warum er manchmal bis zum Umfallen läuft - und gibt Tipps für den Wien-Marathon.

"Wiener Zeitung": Herr Weidlinger, an diesem Sonntag findet der Wien-Marathon statt. Haben Sie als Österreichs bester Langstreckenläufer noch einen letzten heißen Tipp für all jene, die mitlaufen? Günther Weidlinger: Vor allem: Sich eine konkrete und realistische Zeitvorgabe setzen und dann um eine Spur langsamer anlaufen als der geplante... weiter




"Ich bin und will kein gefälliger Schauspieler sein. Ich spiele meistens seltsame Figuren, oft nicht die sympathischsten." - © Foto: Robert Newald

Theater

Nicholas Ofczarek17

  • Schauspieler Nicholas Ofczarek über Todesängste, glatt gebügelte Wirklichkeiten, das Wilde und nur schwer Erklärbare seines Berufs - und über Molnárs "Liliom", welche Rolle er im Burgtheater spielt.

"Wiener Zeitung": Die Hauptfigur in Ferenc Molnárs Stück "Liliom", in dessen Premiere Sie im Burgtheater in der Hauptrolle zu sehen sein werden, ist bekanntlich ein Hutschenschleuderer und Karussell-Ausrufer. Wann waren Sie zuletzt im Prater? Nicholas Ofczarek: Das muss ein, zwei Jahre her sein, gemeinsam mit meiner Tochter. Für mich ist das nichts... weiter




Egon Kapellari

Egon Kapellari2

  • Bischof Egon Kapellari über seine Erwartungen an den neuen Papst, die spezifische Botschaft des Osterfestes, das Verhältnis von Theologie, Glaube und Vernunft - und über die prinzipielle Unauflösbarkeit der Ehe für die Kirche.

"Wiener Zeitung": Herr Bischof, Ostern ist die Zeit der Auferstehung. In die diesjährige Osterzeit geht die Kirche mit einem neuen Papst. Ein Zeichen für eine, wenn schon nicht Auferstehung, so doch Erneuerung? Egon Kapellari: Ich erhoffe mir einen Schub von neuer Vitalität... weiter




Michael Mary. - © Foto: Andreas Urban

Michael Mary

Michael Mary11

  • Der deutsche Autor und Paarberater Michael Mary kritisiert die überzogenen Ansprüche der Psychotherapie und ihre "Verstaatlichung", hält psychische Probleme für normal - und ihr heutiges massenhaftes Auftreten für eine Art Aufstand von Individuen.

"Wiener Zeitung": Herr Mary, Sie haben soeben ein Buch veröffentlicht, das die Psychotherapie heftig aufs Korn nimmt. Was war der Auslöser dafür - und was ist Ihr Hauptvorwurf? Michael Mary: Auslöser war, dass ich die Szene schon seit langem beobachte - und feststelle, dass die Extreme und Widersprüche stark zunehmen... weiter




Sorgte in den 1990er Jahren für große internationale Aufregung: Die Benetton-Plakatwerbung mittels "Realität". - © Foto: R. Olivier/corbis

Extra

Mischa Senn3

  • Der Schweizer Kunstrechtsexperte Mischa Senn über sittenwidrige und unlautere Werbung, die Grenzlinie zwischen Werbung und Kunst - und über den schwierigen Einsatz von Ironie.

"Wiener Zeitung": Herr Senn, zappen Sie schnell weiter, wenn Werbung im Fernsehen kommt oder schauen Sie sich diese besonders aufmerksam an? Mischa Senn: Ich finde TV-Werbung meistens eher dämlich, mit Ausnahme einiger wirklich gut gemachter Spots. Trotzdem schaue bzw. höre ich sie mir bewusst an... weiter




"Karl Renner bewies über die Jahrzehnte, dass er sich mit Regimewechseln zu arrangieren wusste. Er war, genauso wie Kardinal Innitzer, ein Opportunist." Florian Wenninger - © Foto: Andreas Urban

Nationalsozialismus

Florian Wenninger6

  • Der Historiker Florian Wenninger über den "Anschluss" Österreichs 1938, Kontinuitäten und Brüche mit dem Dollfuß/Schuschnigg-Regime, die Aufarbeitung der Jahre 1933 bis 38 - und warum er "Ständestaat" für einen verharmlosenden Begriff hält.

"Wiener Zeitung": Die Österreicher hatten die Kruckenkreuzbinde noch am Arm - und die Hakenkreuzbinde bereits vorsorglich in der Tasche, besagt ein historisches Bonmot. Wie viel Wahrheitsgehalt steckt darin - und wie war die Stimmung in der Bevölkerung im März 1938... weiter




Interview

"Darstellung bedeutet immer Veränderung"1

  • Der Schriftsteller Michael Scharang spricht über seinen neuen Roman, der in diesem Frühjahr erscheinen wird, und über die Aufgaben der Literatur im Kampf gegen jene Macht, die vom kapitalistischen System ausgeht.

Wiener Zeitung: Herr Scharang, für März 2010 ist das Erscheinen Ihres neuen Romans, "Komödie des Alterns", angekündigt. Dieser Titel lässt eher eine lebenskluge Betrachtung erwarten als einen Roman. Michael Scharang: Oder aber einen lebensklugen Roman - nein, das sicher nicht. Lebensklugheit, bei Goethe und Brecht noch lebendig, ist heute tot... weiter




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