• 13. Dezember 2017

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- © Dieter Mayr

Interview

"Ich habe den Solo-Weg intensiv erforscht"112

  • Die Autorin und Lektorin Franziska Muri über die Vorzüge des Alleinseins, über Frauen an "Katzentischen" in Restaurants, die häufigsten Vorwürfe an Singles - und über "Minimomente der Liebe".

"Wiener Zeitung": Allein sein und sich allein fühlen sind grundverschiedene Zustände. Waren Sie schon immer gern für sich? Franziska Muri: Offen gesagt war das Alleinsein für mich lange eine zwiespältige Angelegenheit. Denn tatsächlich bin ich gern für mich, gehadert habe ich aber trotzdem damit... weiter




Interview

"Ich verspüre eine große Ungerechtigkeit"56

  • Die siebenfache Mutter Gertraud Burtscher erzählt, wie sie mit 60 ein Jus-Studium begann und was ihre "Oma-Revolte" erreichen will.

"Wiener Zeitung": Frau Burtscher, wir machen jetzt etwas sehr Unhöfliches: Bevor wir einander näher kennenlernen, werfen wir einen Blick in Ihre Geldtasche. Sie erhalten derzeit eine Pension von Euro 447 netto. Wie kommen Sie damit aus? Gertraud Burtscher: Ich komme nur deshalb aus, weil ich in meinem Alter noch arbeiten gehe... weiter




- © WeidingerInterview

Interview

"Man braucht den Partner, so wie er ist"130

  • Die aus Wien stammende Psychoanalytikerin und Verhaltenstherapeutin Eva Jaeggi über die Liebe und alle ihre Facetten, ihren Zweifel an lebenslang haltenden Ehen - und über zu große Glückserwartungen.

"Wiener Zeitung": Ihr aktuelles Buch heißt "Liebe und andere Wagnisse" - was ist Liebe, Frau Jaeggi?Eva Jaeggi: Es gibt so viele Aspekte der Liebe und so viele unterschiedliche Formen Liebe zu leben - weit über den Rahmen der klassischen Zweierbeziehung hinaus. Ich finde es deshalb nicht gut, eine abstrakte Definition für die Liebe zu suchen... weiter




"Unsere Kernbotschaft ist: Veredle dich selbst, solange, bis dein rauer Stein besser in die Welt passt." (Georg Semler) - © Nurith Wagner-Strauss

Interview

"Nicht jeder hat Anspruch darauf, alles zu erfahren"33

  • Georg Semler, Großmeister der Großloge von Österreich, über das Geheimnis der Freimaurerei.

"Wiener Zeitung": Herr Semler, derzeit wird in der Nationalbibliothek die Ausstellung "300 Jahre Freimaurerei" gezeigt. Wurde sie von der Großloge kuratiert? Georg Semler: Nein. Und ich bin froh darüber. Das soll ja keine Jubelschau sein, sondern ein realistisches und interessantes Abbild des Bundes und der Ideen, die dahinter stehen... weiter




Gerhard Roth im Garten seines Hauses in der Südsteiermark. - © Imagno/Getty Images

Interview

"Kunst ist Tag für Tag ein Neubeginn"3

  • Der Schriftsteller Gerhard Roth, der am 24. Juni 75 Jahre alt wird, über die Zukunft der Bücher, die politische Lage der Gegenwart - und seine neue Venedig-Trilogie.

"Wiener Zeitung": Herr Roth, Sie sind nun bald 75 Jahre alt. Sieht man die Welt, aber auch das eigene Land sowie das eigene Metier, in Ihrem Fall also das Schreiben und den deutschspra-chigen Literaturbetrieb, mit anderen, milderen Augen, als noch vor 10 oder 20 Jahren?Gerhard Roth: Milder sehe ich nichts, nur die Zeiteinteilung wird eine andere... weiter




Interview

"Geschädigte aller Länder, vereinigt euch!"31

  • Konsumentenschützer Kolba über die Zumutungen der Warenwelt, die Angst der EU vor Sammelklagen und den Segen von Cannabis.

Wiener Zeitung: Herr Kolba, Sie sind eine Symbolfigur des Konsumentenschutzes. Man kennt Sie aus der TV-Serie "Bürgeranwalt", wo Sie hartnäckig die Interessen von Konsumenten verteidigten. Die "Zeit" hat sie kürzlich als "Rächer der Geprellten" apostrophiert. Sie waren lange Jahre Aushängeschild für den Verein für Konsumenteninformation (VKI)... weiter




Will Unternehmen und IT-Konzerne ethischer machen: Sarah Spiekermann. - © Liane Tschentscher

Interview

"Technik soll uns dienen, nicht beherrschen"40

  • Die Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann über Verführbarkeit durch Technik und Handy-Pflichtgefühle.

"Wiener Zeitung": Sie haben vor kurzem angekündigt, auf Ihr iPhone verzichten zu wollen. Warum?Sarah Spiekermann: Ich habe mich abends in mein Auto gesetzt und plötzlich von Google Maps die Nachricht bekommen, wie viele Kilometer es noch bis zu meinem Ziel sind. Apple ist da einen Schritt zu weit gegangen... weiter




"Das Wichtigste ist, dass Arzt und Patient auf einer Ebene sind", sagt der Psychiater Houchang Allahyari. - © Robert Wimmer

Interview

"Die Sehnsucht nach meiner Heimat wächst"14

  • Der in Teheran geborene Houchang Allahyari über sein Leben als Psychiater und Filmemacher in Wien - und über Erinnerungen an den Iran seiner Kindheit.

"Wiener Zeitung": Herr Allahyari, als Einstieg in Ihr kürzlich erschienenes Buch "Normalsein ist nicht einfach" erzählen Sie, dass Sie als junger Psychiater in der Linzer Nervenheilanstalt Wagner-Jauregg Paul Wittgenstein, den Neffen des weltberühmten Philosophen, kennengelernt haben... weiter




"Die Ängste, etwas zu sagen, was nicht mehr als politisch korrekt gilt, haben stark zugenommen", meint Hans-Joachim Maaz, Psychotherapeut und Bestsellerautor. - © Ekko von Schwichow

Interview

"Wir sind nicht alle krank,
sondern wir leben falsch"
181

  • Der Psychiater und Autor Hans-Joachim Maaz über den Herdentrieb, die gefährliche Sucht nach Normalität und "innerseelische Demokratie".

"Wiener Zeitung": Früher war es verpönt, Mainstream zu sein, weil es nach Mittelmaß und Langeweile klang. Heute ist Mainstream kein Schimpfwort mehr. Was ist das Gute daran, so zu sein wie alle anderen? Hans-Joachim Maaz: Das Gute an Verhaltensregeln ist das Gefühl, dazuzugehören. Ich mache das, was alle machen, und das ist wohl richtig... weiter




Expertin für weibliche Macht: Élisabeth Badinter. - © afp/VerhaegenInterview

Interview

"Sie war auch unserer Zeit voraus"16

  • Die französische Philosophin Élisabeth Badinter über Maria Theresia als geschickte Jongleurin zwischen ihren Rollen als Mutter, Geliebte und Staatsoberhaupt.

"Wiener Zeitung": Madame Badinter, wie ist die Idee zu diesem Buch entstanden? Warum ausgerechnet Maria Theresia, die ja in Frankreich kaum wer kennt Élisabeth Badinter: Jedenfalls lange nicht so gut, wie ihre Tochter Marie Antoinette. Ich wollte eigentlich mit einem Vorurteil aufräumen... weiter




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