• 12. Dezember 2017

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Charles Foster schlüpfte in die Rolle von Fuchs, Rothirsch u.a. Tieren. - © Fotalia (l., re.), Verlag Malik (Mitte)

Interview

"Es gab ekstatische Momente"

  • Der britische Tierarzt und Jurist Charles Foster über sein radikales Experiment, als Wildtier zu leben, über unsere sinnferne Kultur - und die Sehnsucht nach unseren Ursprüngen.

"Wiener Zeitung": Herr Foster, wie kamen Sie auf die Idee, in die Rolle von Wildtieren zu schlüpfen?Charles Foster: Als Kind gab es eine Amsel in unserem Vorort-Garten in Yorkshire. Sie sah mich an - und ich sah sie an, und ich hatte das Gefühl, sie wüsste etwas über den Garten, das ich nicht wusste... weiter




"In unserer Hochglanzgesellschaft sollen Kinder perfekt sein. Fürsorgliche Eltern aber lassen ihre Kinder scheitern, denn nur dadurch werden sie selbständig." (Günther Loewit) - © Pixelkinder

Interview

"Die Medizin ist heute Religionsersatz"13

  • Der österreichische Arzt und Autor Günther Loewit über die Abschaffung der Kindheit, die Auswüchse der modernen Hightech-Medizin - und weshalb wir von der Wiege bis zur Bahre als Patienten bevormundet werden.

"Wiener Zeitung": Herr Loewit, Sie betreiben eine ärztliche Praxis im niederösterreichischen Marchegg, das oft als die "Storchenstadt" bezeichnet wird. Wie schaut es dort mit der Geburtenrate aus? Gibt es viel Nachwuchs bei den Marchegger Familien?Günther Loewit: Marchegg ist eine kleine Stadt an der slowakischen Grenze... weiter




August Diehl während der Dreharbeiten zum Marx-Film. - © dpaInterview

Interview

"Marx wusste, dass er die Welt verändern kann"2

  • August Diehl über zeitgemäßen Widerstand gegen den Kapitalismus - und über seine Theater-Engagements in Wien.

"Wiener Zeitung": Herr Diehl, Haben Sie Marx gelesen, bevor Sie wussten, dass Sie ihn spielen würden? August Diehl: Nein. Das heißt, doch, er war Thema in der Schule. Als großer Ökonom und materialistischer Denker, wir haben Aufsätze über ihn schreiben müssen, daran erinnere ich mich... weiter




99 Prozent der Jugendlichen seien Spießer, sagt der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier. "Es gibt keine revolutionäre Avantgarde. In Wien gibt es vielleicht noch eine Handvoll Punks." - © APAweb / dpa, Patrick Pleul

Interview

"Ich misstraue Institutionen"88

  • Der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier über seine traumatische Schulzeit, überangepasste Jugendliche von heute, die Verlogenheit der Eliten - und seinen lustvollen Hass auf soziale Medien.

"Wiener Zeitung": Muss man als Jugendforscher pubertie- rende Jugendliche mögen? Bernhard Heinzlmaier: Nein, überhaupt nicht. Ich mag die Menschen sowieso nicht sonderlich und war seit meiner frühesten Jugend immer froh, so wenig Kontakt wie möglich zu haben... weiter




Seit fast 50 Jahren im Verlagsgeschäft tätig: Ulrich N. Schulenburg - © Robert Wimmer

Interview

"Ein Verleger hat für den Autor zu kämpfen"8

  • Ulrich N. Schulenburg, Geschäftsführer und Miteigentümer des Thomas Sessler Verlags, über das Geschäft mit Theatertexten, literarische Zufallsentdeckungen - und seine Männerfreundschaft mit Peter Turrini.

"Wiener Zeitung": Herr Prof. Schulenburg, wer im deutschen Sprachraum Theater macht, kommt an Ihnen beziehungs-weise am Thomas Sessler Verlag nicht vorbei . . .Ulrich N. Schulenburg:Das ist richtig, wir sind in einer sehr guten Position. Wir blicken auf eine lange Tradition zurück und sind mit unseren neuen Stücken am Puls der Zeit... weiter




Mag das Unperfekte: Jean Philippe Blondel. - © Cédric Loison

Interview

"Ich liebe starke Frauen"5

  • Jean Philippe Blondel, Autor des Bestsellers "6 Uhr 41", über Paris und die Provinz, die Ängste der Jugend und seinen neuen Roman "Die Liebeserklärung".

"Wiener Zeitung": Monsieur Blondel, haben Sie heute früh den Zug um 6 Uhr 41 genommen? Jean Philippe Blondel: Nein, ich bin sogar schon um fünf Uhr früh aufgestanden, bin also schon mit dem Früheren gefahren. Da schlafen leider noch alle, schade. Um 6 Uhr 41 hingegen sind sie wach, bereiten ihren Tag vor... weiter




Hat sich - um dem Bösen auf die Spur zu kommen - ausführlich mit Mördern unterhalten, sich aber auch mit ihren eigenen dunklen Anteilen intensiv beschäftigt: Die Wiener Psychotherapeutin Christl Lieben. - © Peter Jungwirth

Interview

"Mich erschreckt das Dunkle nicht"48

  • Die Wiener Psychotherapeutin Christl Lieben über eine integrale Beschäftigung mit dem Bösen, die allem, was auf der Welt geschieht, so grauenhaft es auch sein mag, einen Platz gibt.

"Wiener Zeitung": Frau Lieben, in den letzten Monaten sind plötzlich sogenannte Horrorclowns aufgetaucht, die nichts ahnende Fußgänger mit Kettensägen verfolgen: Was verrät das über den Zustand unserer Welt? Christl Lieben: Diese bösen Clowns drücken meiner Ansicht nach etwas aus, was ohnehin schon in der Welt da ist... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Ich halte Eitelkeit für eine Tugend"12

  • Werner Schneyder, der am 25. Jänner seinen 80. Geburtstag begeht, über würdiges Altern.

"Wiener Zeitung": Herr Schneyder, in Ihrem neuen Buch führen Sie ein Gespräch mit sich selbst. Mit welchem der beiden Gesprächspartner werden wir jetzt sprechen? Werner Schneyder: Na, mit beiden. Und welcher von beiden wird demnächst achtzig? Bedauerlicherweise beide... weiter




Sepp Rothwangl im Planetensaal von Schloss Eggenberg. - © Harry Schiffer

Interview

"Wir leben gerade in der Apokalypse"31

  • Nicht der Stern von Betlehem, sondern die Planetenreihe vom 5. Mai 2000 war der Zeitpunkt, von dem aus im Mittelalter die Menschwerdung Christi berechnet und damit unsere Zeitrechnung festgelegt wurde, erklärt Sepp Rothwangl in seinem Buch "Endzeit" - und erläutert die These im Gespräch.

Der obersteirische Forstwirt Sepp Rothwangl beschäftigt sich seit vier Jahrzehnten mit historischer Astronomie und antiken Kalenderberechnungen. Er publiziert und diskutiert seine als Laie gewonnenen Erkenntnisse in astronomischen Zeitschriften bzw. auf Kongressen... weiter




Interview

"Unser Ziel ist ein genetisches Phantombild"7

  • Der Innsbrucker Molekularbiologe Walther Parson über die kriminalistische Arbeit seines Forscherteams, seinen Ruf als "Schiller-Killer", die Zusammenarbeit mit dem FBI - und die Zukunft der DNA-Forschung.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Parson, haben Sie schon einmal Ihre eigene DNA analysiert? Walther Parson: Schon allein aus Gründen der Laborqualität ist meine DNA, genauer gesagt, sind die forensisch relevanten Abschnitte meiner DNA bekannt. Würde ich nämlich versehentlich eine zu untersuchende Probe verunreinigen... weiter




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