• 22. Oktober 2017

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Hat sich - um dem Bösen auf die Spur zu kommen - ausführlich mit Mördern unterhalten, sich aber auch mit ihren eigenen dunklen Anteilen intensiv beschäftigt: Die Wiener Psychotherapeutin Christl Lieben. - © Peter Jungwirth

Interview

"Mich erschreckt das Dunkle nicht"46

  • Die Wiener Psychotherapeutin Christl Lieben über eine integrale Beschäftigung mit dem Bösen, die allem, was auf der Welt geschieht, so grauenhaft es auch sein mag, einen Platz gibt.

"Wiener Zeitung": Frau Lieben, in den letzten Monaten sind plötzlich sogenannte Horrorclowns aufgetaucht, die nichts ahnende Fußgänger mit Kettensägen verfolgen: Was verrät das über den Zustand unserer Welt? Christl Lieben: Diese bösen Clowns drücken meiner Ansicht nach etwas aus, was ohnehin schon in der Welt da ist... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Ich halte Eitelkeit für eine Tugend"12

  • Werner Schneyder, der am 25. Jänner seinen 80. Geburtstag begeht, über würdiges Altern.

"Wiener Zeitung": Herr Schneyder, in Ihrem neuen Buch führen Sie ein Gespräch mit sich selbst. Mit welchem der beiden Gesprächspartner werden wir jetzt sprechen? Werner Schneyder: Na, mit beiden. Und welcher von beiden wird demnächst achtzig? Bedauerlicherweise beide... weiter




Sepp Rothwangl im Planetensaal von Schloss Eggenberg. - © Harry Schiffer

Interview

"Wir leben gerade in der Apokalypse"30

  • Nicht der Stern von Betlehem, sondern die Planetenreihe vom 5. Mai 2000 war der Zeitpunkt, von dem aus im Mittelalter die Menschwerdung Christi berechnet und damit unsere Zeitrechnung festgelegt wurde, erklärt Sepp Rothwangl in seinem Buch "Endzeit" - und erläutert die These im Gespräch.

Der obersteirische Forstwirt Sepp Rothwangl beschäftigt sich seit vier Jahrzehnten mit historischer Astronomie und antiken Kalenderberechnungen. Er publiziert und diskutiert seine als Laie gewonnenen Erkenntnisse in astronomischen Zeitschriften bzw. auf Kongressen... weiter




Interview

"Unser Ziel ist ein genetisches Phantombild"7

  • Der Innsbrucker Molekularbiologe Walther Parson über die kriminalistische Arbeit seines Forscherteams, seinen Ruf als "Schiller-Killer", die Zusammenarbeit mit dem FBI - und die Zukunft der DNA-Forschung.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Parson, haben Sie schon einmal Ihre eigene DNA analysiert? Walther Parson: Schon allein aus Gründen der Laborqualität ist meine DNA, genauer gesagt, sind die forensisch relevanten Abschnitte meiner DNA bekannt. Würde ich nämlich versehentlich eine zu untersuchende Probe verunreinigen... weiter




"Ich lebe mit dem Begriff ,Trotzdem‘. Dieses: Ich mach’ trotzdem weiter, und es ist trotzdem nicht alles nur hässlich . . ." - © Robert Wimmer

Interview

"Wir sind viel mutiger,
als es den Anschein hat"
18

  • Erika Pluhar über ihren "Brief an Österreich", den Aufruf zu besonnener Vernunft und das Hochhalten der Demokratie - und über die Forderungen und Herausforderungen des Älterwerdens.

"Wiener Zeitung": Frau Pluhar, Sie sind nicht nur eine vielseitige Künstlerin, sondern bekanntermaßen auch ein politischer Mensch. Was hat Sie zuletzt konkret dazu bewogen, dass Sie sich mit einem "Brief an Österreich" zu Wort gemeldet haben? Erika Pluhar: Bei der jetzigen Bundespräsidentenwahl bin ich ganz bewusst in kein Komitee gegangen... weiter




Werte-Philosoph Andreas Urs Sommer im imaginären Dialog mit Friedrich Nietzsche.

Interview

"Werte sind ein Findelkind der Aufklärung"57

  • Der Philosoph Andreas Urs Sommer über die Entstehung des Werte-Diskurses im 18. und 19. Jahrhundert - und warum er im Rechtspopulismus keine Gefahr für die Demokratie sieht.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Sommer, jeder spricht über Werte, jeder glaubt an Werte, kurz: Werte sind uns wichtig. Wozu dienen sie? Andreas Urs Sommer: Wir nehmen Werte dadurch wahr, dass wir über sie reden, sie dienen uns als Mittel der Kommunikation und der Selbstverständigung... weiter




Umgeben von viel Papier: Alfred Kolleritsch im "manuskripte"-Büro. - © J. J. Kucek

Interview

"Wenn einer gut stolpert, wird er eh gedruckt"26

  • Seit über fünfzig Jahren gibt Alfred Kolleritsch die Literaturzeitschrift "manuskripte" heraus. Nun hat er mit Andreas Unterweger einen Mitherausgeber an Bord geholt - ein Doppelinterview.

"Wiener Zeitung": Sie bekommen Tag für Tag Texte von Autoren zugeschickt, die in den "manuskripten" publizieren möchten. Gibt es am Ende mehr Menschen, die moderne Literatur schreiben, als solche, die bereit sind, sie zu lesen? Alfred Kolleritsch: Das mag auf den ersten Blick so wirken... weiter




Zählt mit seinen Arbeiten zu den international renommiertesten Forschern: Jürgen Knoblich. - © Michael Janousek

Interview

"Menschenzüchtung ist völlig unrealistisch"4

  • Der Stammzellen-Experte Jürgen Knoblich über medizinische Hoffnungen, die mit seinem Forschungszweig verbunden sind, und über absurde Vorstellungen, Vorwürfe und Ängste.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Knoblich, was sind Stammzellen? Jürgen Knoblich: Stammzelle ist ein Sammelbegriff für sehr viele Zellen, die alle etwas gemeinsam haben, nämlich, dass sie sich teilen und erneuern können. Zunächst muss man zwischen em-bryonalen und adulten Stammzellen unterscheiden... weiter




Spricht die Verheerungen unserer Zeit an: Sibylle Lewitscharoff. - © Leber/ullstein bild/Getty Images

Interview

"Lesen und Schreiben haben mich gerettet"2

  • Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff über Dantes Aktualität in ihrem neuen Roman, dumme Formulierungen in ihrer einstigen Dresdner Rede - und ihren Bezug zur österreichischen Literatur von Doderer bis Handke.

"Wiener Zeitung": Frau Lewitscharoff, Dantes "Göttliche Komödie" schwelgt in ausgesuchten Höllenqualen: da werden die Seelen in flüssiges Pech getaucht oder schmoren in glühenden Särgen. Wo bleibt da die Komödie? Sibylle Lewitscharoff: Dante hat sein Werk mit voller Absicht so genannt... weiter




Caritas-Präsident Michael Landau (links) im Gespräch mit Uwe Mauch in der Wiener "Gruft". - © Stanislav Jenis

Interview

"Der Blickkontakt mit Not ist verloren gegangen"16

  • Beide haben jüngst Bücher über Armut geschrieben - zwei Appelle an Solidarität und Mitgefühl. Caritas-Präsident Michael Landau und der Journalist Uwe Mauch im Doppelinterview.

"Wiener Zeitung": Herr Landau, Ihr neues Buch hat den Titel "Solidarität - Anstiftung zur Menschlichkeit". Finden Sie den Status Quo denn unmenschlich? Michael Landau: Im Gegenteil. Sehr viele Menschen in unserem Land sind bereit, sich solidarisch zu engagieren. Das Buch soll Mut und Hoffnung machen und Ängste nehmen... weiter




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