• 22. Mai 2013

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Renate Habinger

  • "Ich arbeite gerne handwerklich, das drückt sich auch in verschiedenen Techniken aus. Und mit Papier kann und muss man handwerklich arbeiten."

"Die Arbeit mit Papier ist ein starkes sinnliches Erlebnis. Beim Illustrieren ist es ähnlich; verschiedene Techniken erfordern verschiedene handwerkli... weiter




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Christina Starzer

  • "Begriffe wie Nostalgie und Erinnerungen sind seit jeher Schwerpunkte der Arbeiten von Christina Starzer, die sie jedoch in der Gegenwart verortet und damit in einen neuen Kontext setzt."

"Die Künstlerin geht in ihrer zeichnerischen und skulpturalen Arbeit meist von vorgefundenen Materialien und Objekten aus, die sie mittels komplexer k... weiter




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Josef Wais

  • "Zwischen den einzelnen Bildtafeln wechselt die Form der Darstellungen nicht, sondern die Distanz zum Abgebildeten, das Formale der Mützen (Krönungen) ist gleichermaßen in allen Bildern eine durchgehende erzählerische Konstante.

Jene papierenen Kostümierungen kennen wir von Kinderspielen aus der Vergangenheit. Das heißt, der anspruchslos aus Papier gefaltete Tschako macht aus ... weiter




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Markus Hofer

  • "Das Spiel mit Form- und Sinnanalogien spielt in den Arbeiten von Markus Hofer konsequent eine zentrale Rolle. Die zunächst als ironisch-subtile Anmerkungen verstandenen Titel hinterfragen unsere eigene Wahrnehmung der Wirklichkeit. Diese basiert auf einer ,private reality‘ (Markus Hofer), geprägt durch den jeweiligen sozialen und kulturellen Hintergrund. In der Konfrontation mit einem Gegenstand wie etwa einem Gartenschlauch oder einem Boiler erfolgt eine Transformation der Wahrnehmung. Kaum jemand betrachtet diese Gegenstände aus einem formal-ästhetischen Gesichtspunkt - außer Markus Hofer -, dem als Bildhauer vor allem die äußere Form interessiert. Die ursprüngliche Funktion macht er sich jedoch zu Nutze, um Begrifflichkeiten wie Flachwasser u.a. bildlich umzusetzen, und er rückt damit die schlichte Banalität der Gegenstände wieder ins Blickfeld. Die Grenzziehung zwischen Kunst und Alltagsgegenstand ist dabei ebenso komplex wie mannigfaltig." (Silvie Aigner)

Geboren 1977 in Haslach, Oberösterreich; 1997-1998 Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz bei Prof. Erwin Reiter; 2002-2003... weiter




Orangerie im Unteren Belvedere: der frühe Hundertwasser, Japan und die Avantgarde

Krumme gegen gerade Linie

Schon mit der Revision unseres Blicks auf die "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" hat das Belvedere die wichtige Aufgabe übernommen, schlimme... weiter




"Ich hab immer schon gekritzelt"

Hans Staudacher

  • Vom "zornigen Wilden" zum "alten Milden": So sieht sich der Kärntner Maler Hans Staudacher, der am 14. Jänner 90 Jahre alt wird, selbst. Ein Besuch in seinem Wiener Atelier.

Kein Brot mehr, sondern Kultur entsteht heute in der ehemaligen Ankerbrotfabrik in Wien Favoriten. Zahlreiche Lofts entstanden im Zuge der Sanierung d... weiter




Die Botschaft der Hände

  • Die Porträtsammlung im Innsbrucker Schloss Ambras gibt Anlass zu vergleichenden Betrachtungen. Unter anderem lädt sie dazu ein, den abgebildeten Königinnen und Prinzessinnen auf die Finger zu schauen.

Unlängst besuchte ich in Schloss Ambras die Porträtsammlung, um mir dort eine 1605 von Juan Pantoja de la Cruz geschaffene Verkündigungsdarstellung an... weiter




Nives Widauer

  • "Nives Widauer hat einen außerordentlichen wachen Blick auf alles, was die Wirklichkeit gedankenlos vor sich hin produziert und was wir dann in der Regel fraglos als das Wirkliche akzeptieren. So ist’s halt, so und nicht anders. Wer stellte einen Baum in Frage, einen Berg? Wer die vielfältigen Produkte von Menschenhand? Töpfe gibt’s nun einmal, genauso wie Straßenbahnen, Daunenkissen oder Vorlagen für fleißig stickende Mädchen. Das Sticken gehört auch zu unserer wirklichen Welt, für den einen weniger, für die andere mehr. In Nives Widauer muss - neben ihrer offenkundigen gestal- terischen Begabung - etwas Widerständiges leben, etwas Utopisches auch, das sich mit dem Vorgegebenen nicht begnügen will. Etwas Schwarzes zudem, das mit den Ängsten der Menschen zu tun hat - und, wer weiß, mit ihren eigenen -, denn ihre Eingriffe in das Wirkliche haben mehr als oft etwas Bedrohliches. Jäh bricht die Katastrophe in die vermeintliche Idylle. So heißt ihre neue Folge von Wirklichkeitseingriffen denn auch ,minor catastrophies‘, kleinere Katastrophen also." (Urs Widmer)

Geboren 1965 in Basel, Studium von 1987-1990 an Schule für Gestaltung in Basel (bei René Pulfer and Enrique Fontanilles, Audivisual Art). Seit 1989 Ei... weiter




"Auch das Böse hat eine große Pracht"

Arik Brauer

  • Der Maler und Sänger Arik Brauer über seine Erzählwut, die Natur und das Alte Testament als Quellen seiner Kunst, über die Anfänge des Phantastischen Realismus - und warum er seine Karriere als Dialektsänger nicht fortsetzte.

"Wiener Zeitung": Herr Brauer, wir befinden uns in Ihrem Privatmuseum, das sie vor rund zehn Jahren in Ihrer Villa in Währing errichtet haben. Ich hab... weiter




In einer Schau in Weimar werden "Bildwelten der DDR neu gesehen"

Höhenflüge und Absturz Ikarus’

  • Versuch einer fairen Beurteilung der Malerei eines untergegangenen Staats.

Von außen betrachtet mag es erstaunen, mit welcher Vehemenz in Deutschland seit der Wiedervereinigung über DDR-Malerei gestritten wird. Die einen kämp... weiter




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