• 17. Januar 2018

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Viele der apokalyptischen Prophezeiungen von Karl Marx sind glücklicherweise nicht in Stein gemeißelt... - © Lonely Planet Image/Getty Images

Ideengeschichte

Was bleibt?19

  • 200 Jahre nach der Geburt von Karl Marx sind manche seiner Analysen der kapitalistischen Gesellschaft bis heute gültig.

Wird von Krisen im Kapitalismus gesprochen, wird oft Karl Marx bemüht. Bis heute. Meist ist dabei eine Krise des Kapitalismus gemeint. Dieser soll durch eine andere, bessere Wirtschaftsordnung abgelöst werden. Der Rekurs auf Marx ist verständlich. War es doch sein Bemühen, mit ökonomischer Theorie zu zeigen... weiter




August Diehl während der Dreharbeiten zum Marx-Film. - © dpaInterview

Interview

"Marx wusste, dass er die Welt verändern kann"2

  • August Diehl über zeitgemäßen Widerstand gegen den Kapitalismus - und über seine Theater-Engagements in Wien.

"Wiener Zeitung": Herr Diehl, Haben Sie Marx gelesen, bevor Sie wussten, dass Sie ihn spielen würden? August Diehl: Nein. Das heißt, doch, er war Thema in der Schule. Als großer Ökonom und materialistischer Denker, wir haben Aufsätze über ihn schreiben müssen, daran erinnere ich mich... weiter




"Alle sind Marxisten, ein wenig, unbewusst", schrieb der linke Theoretiker Antonio Gramsci vor hundert Jahren. Hier Marx-Figuren des Künstlers Ottmar Hörl. Foto: dpa/Thomas Frey

Linke

Was Linkssein heute bedeutet20

  • Im Gegensatz zum Befund der Entideologisierung haben zeitgemäße Linke recht wohl Bruchstücke von politischen Theorien im Kopf, die sich zu einer "Meuterei unserer Zeit" verdichten lassen.

Der Befund ist allgemein verbreitet: Politik ist heute weitgehend entideologisiert. Aber dieser Befund - oder will man es eher Lamento nennen? - geht noch weiter: Während sich früher Linke brennend für komplizierte theoretische Abhandlungen interessierten, ziegeldicke Bücher nicht nur lasen, sondern auch richtiggehend studierten... weiter




Reif für die Demontage? Die marxistische Theorie liefert noch immer brauchbare Analysen, aber ihre politische Praxis ist wohl für alle Zeiten diskreditiert. - © Foto: dpa/Hanschke

Kommunismus

Lehnstuhl statt Lehrstuhl2

  • In seinem Habitus war Karl Marx, dessen Todestag sich am 14. März zum 130. Mal jährt, ein bürgerlicher Familienmensch. Was bleibt, 165 Jahre nach dem Erscheinen des "Kommunistischen Manifests", von seinen revolutionären Theorien übrig?

Folgt man den Ausführungen seines fanatischen Anhängers und die Marx’schen Lehren unkritisch verklärenden Schülers Wladimir I. Lenin, so verschied der streitbare Theoretiker am 14. März 1883 "friedlich in seinem Lehnstuhl". Dieses heutzutage längst aus dem Gebrauch gekommene... weiter





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