• 11. Dezember 2017

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Der SF-Film "Arrival" behandelt die Differenz zwischen Natur- und Geisteswissenschaft. - © themovie

Wissenschaft

Unrentabel, aber sinnvoll17

  • Ökonomisch betrachtet, sind Geisteswissenschaften vor allem eines: teuer und kaum profitbringend. Dennoch sind sie nötig, denn sie tragen zu einem differenzierten Weltverständnis bei.

Stellen Sie sich vor, es wäre ein unidentifizierbares (sic!) Flugobjekt in einem entlegenen Teil Tirols gelandet. Niemand weiß, weshalb es dort rund drei Meter über der Erde schwebt. Niemand kann erklären, wie sich der Monolith zur Erde bewegt hat. In der Atmosphäre sind keinerlei Spuren zu finden... weiter




Koran-Ausgaben werden immer wieder verteilt, doch das Buch ist schwer übersetzbar. - © mozi/Wiener Zeitung

Islam

Religion unter der Forscherlupe4

  • Symposion "Geisteswissenschaften und Offenbarung" und Projekt "Visions of Community" in Wien.

Wien. Am neuen Islamgesetz wird einiges kritisiert. So hält der Wiener Iranist Bert G. Fragner nichts davon, wenn eine von den islamischen Organisationen anerkannte Koranübersetzung gefordert wird, quasi "zu Informationszwecken einer kontrollsinnigen und auskunftssammelnden österreichischen Behörde... weiter




Extra

Literatur statt Wissenschaft

Geisteswissenschafter jammern gern über die Bildungslücken ihrer Studierenden: Da sei doch tatsächlich eine Kandidatin aufgetreten, die gemeint habe, Dantes Hauptwerk heiße "Die Wiener Komödie". Anekdoten dieser Art gibt es zuhauf, und es ist anzunehmen, dass manche zutreffen... weiter




Die Forschung nutzt alte und neue Hilfsmittel. - © HBSS/corbis

Geisteswissenschaften

Digitales Netz zum Nutzen der Geisteswissenschaften1

  • Akademie der Wissenschaften will mit neuem Zentrum Forschung erleichtern.

Wien. Neue Technologien haben den Zugriff auf Wissen enorm erleichtert. Wie der Durchschnittsbürger, der rasch Informationen über eine Person oder Sache haben will, den entsprechenden Begriff im Internet "googelt", nutzen natürlich auch die Forscher die weltweite Vernetzung... weiter




Der Demograf Wolfgang Lutz holte 2010 als letzter Sozialwissenschafter einen Wittgenstein-Preis. - © apa

Forschungsförderung

Ohne Antragsfleiß kein Preis

  • Hohe Förderungen gehen an Projekte, die hohen Personaleinsatz erfordern.

Wien. Sie stehen im Rampenlicht der österreichischen Wissenschaftsszene: die Träger des als "Austro-Nobelpreis" gehandelten Wittgenstein-Preises, der heuer an die Physikerin Ulrike Diebold ging, und jene der Start-Preise für den Forschernachwuchs. Dass Vertreter der Sozial- und Geisteswissenschaften relativ selten in den Genuss dieser Preise kommen... weiter




Mehr Studierende, zu wenig Lehrpersonal in den GSK. - © corbis

Forschungsrat

Eine Lanze für die Geisteswissenschaften

  • Zahl der Drittmittel-Anträge steigt, Kritik an Situation des Nachwuchses.

Wien. Naturwissenschaftliche Forschung wird in Österreich seit Jahren massiv gefördert. Die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) kommen hingegen fördermäßig zu kurz und erhalten weniger der begehrten Forschungspreise des Europäischen Forschungsrats... weiter





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