• 21. Januar 2018

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Schlagwortsuche

"Die Künstler nehmen weniger Geld mit nach Hause" , sagt Brönner über das Streaming-Zeitalter - und wünscht Newcomern viel Glück auf dem Weg zu einem einträglichen Live-Geschäft. - © Chris NoltekuhlmannInterview

Till Brönner

Neue Wege auf dunklen Straßen1

  • Der Trompeter Till Brönner über sein Album "Nightfall", Musik fürs Auto und das Streaming-Geschäft.

Kaum ein deutscher Jazzer ist dermaßen erfolgreich wie der Trompeter Till Brönner, kaum einer polarisiert so sehr: Verehren ihn die einen als sanften Meisterstilisten mit Hang zu Funk und Groove, gilt er anderen als Oberflächendekorateur. Im Interview spricht der 46-Jährige über sein ungewöhnliches Album "Nightfall"... weiter




Vollblutmusiker: Django Reinhardt (Reda Kateb) ist auf der Bühne in seinem Element. - © FilmladenInterview

Django Reinhardt

Ein Leben wie ein Jazzkonzert

  • Etienne Comar über sein Jazz-Biopic "Django - Ein Leben für die Musik".

"Django - Ein Leben für die Musik" erzählt vom Sinti-Musiker Django Reinhardt (Reda Kateb), der von den Nazis gleichermaßen hofiert und verfolgt wurde und dessen Verdienste für die Welt des Jazz und des Swing unbestritten sind. Django will während der Besatzungszeit in Paris in den frühen 40er Jahren eigentlich nichts wissen vom Nazi-Regime... weiter




Swing altert nie, sagt Pianist Dan Nimmer. - © Dan NimmerInterview

Jazz

"Wo Swing ist, gibt es Hoffnung"2

  • Jazzpianist Dan Nimmer über den Trost des Unperfekten, engstirnige Jazz-Gralshüter und fliegende Klaviere.

"It don’t mean a thing if it ain’t got that swing", stellte einst Duke Ellington klar. "Nichts hat Bedeutung, wenn es nicht swingt." Wenn Jazz-Pianist Dan Nimmer in die Tasten greift, spürt der Zuhörer förmlich den lässigen Glamour der Swing-Ära... weiter




Ein skandalloses und herzliches "Kommunikationswunder": Der US-Jazzmusiker Dizzy Gillespie, der beim Spielen die Backen stets blähte wie ein Ochsenfrosch. - © David Redfern/Getty Images

Jazz

Wunderwuzzi des Bebop8

  • Musikrevolutionär und Weltbotschafter des Jazz: Zum 25. Todestag des Trompeters, Bandleaders und Innovators Dizzy Gillespie am 6. Jänner.

Cheraw war ein Kaff. Knapp 3000 Menschen lebten 1917 in diesem Ort im Nordosten des US-Bundesstaates South Carolina. Kaum ein Gebäude hatte mehr als zwei Stockwerke. Die Straßen waren nicht geteert. Es gab eine Handvoll Villen, doch im segregierten Süden war dies für die Familie Gillespie wie für die allermeisten ärmeren und armen... weiter




Große Schmerzenskunst mit Happy Ends in ästhetischer Vielgestalt: Mike Hadreas alias Perfume Genius lieferte mit "No Shape" das Popalbum des Jahres 2017. - © Kieran Frost/Getty Images

Die Platten des Jahres

Pop als Kunstwerk20

  • Die Musikkritiker der "Wiener Zeitung" präsentieren ihr Ranking 2017 der besten internationalen und österreichischen Pop- und Jazz-Alben.

Die Gesamtwertung basiert auf den summierten Einzelwertungen des "music"-Teams. Pop/International 1. Perfume Genius: No Shape (US) Der 1981 geborene US-Musiker Mike Hadreas alias Perfume Ge-nius wurde einem überschaubaren Publikum ab dem Jahr 2010 mit bei zugezogenen Vorhängen eingespielten Klavierballaden zwischen brüchigem (Falsett-)Gesang und... weiter




Music

Gedämpfter Drang

 Bassgrooves, schwer wie Mühlsteine; ein Schlagzeug, rauschend wie ein Bacchanal, und eine Trompete am glühenden Gipfel des Sounds: Mario Rom’s Interzone ist es gelungen, mit zwei Alben eine Art klingende Corporate Identity zu erschaffen. Der dritte Streich des Trios weicht nun etwas davon ab... weiter




5K HD um Sängerin Mira Lu Kovacs legen ein Album mit großer Sogwirkung vor. - © Astrid Knie

Pop

Schönheit der Irritation1

  • Unter dem Namen 5K HD liefern Schmieds-Puls-Sängerin Mira Lu Kovacs und die Jazz-Formation Kompost 3 ein hervorragendes Debütalbum ab.

Eine der besten Platten, die in Österreich die Populärmusik je hervorgebracht hat, kommt gar nicht aus dem Bereich des Pop. Im weitesten Sinn ist sie wohl dem Jazz zuzurechnen, hat aber nichts von der akademischen Attitüde, die das Genre ziemlich großflächig durchdrungen hat und begreiflicherweise selbst potentiellen Interessenten sauer aufstößt... weiter




Virtuoser Festival-Veteran: Wolfgang Puschnig erfreute mit älteren Stücken aus eigener Feder. - © Matthias Heschl/Jazzfestival Saalfelden

Jazzfestival Saalfelden

Späte Tänze und letzte Wut4

  • Das Jazzfestival Saalfelden war auch ohne US-Granden nicht um Glanzlichter verlegen.

"Echt abartig hier!", schreit eine Deutsche durch den Raum. Kann sein, dass ihr Ausruf auch einem kleinen Zwischenfall galt. Ein Trunkenbold hatte die Live-Musiker im Saal immer wieder provoziert und war daraufhin von Intendant Mario Steidl höchstselbst an die Luft gesetzt worden. Der Satz war aber wohl eher als Kompliment gemeint... weiter




Einer der Erneuer des Jazz, der in Gioias Buch vorkommt: Kamasi Washington (Sax), hier bei einem Auftritt in Barcelona, Juli 2017. - © Xavi Torrent/Getty Images

Jazz

Am besten: einfach hören

  • Eine glänzende und begeisterte Ein- und Hinführung: Ted Gioias nun auch auf Deutsch erscheinendes Buch "Jazz hören - Jazz verstehen".

Manchmal sagt das Motto, das ein Buchautor seinem Text voranstellt, bereits alles aus über das, was folgt. So auch im Fall des Satzes, den der US-Amerikaner Ted Gioia für sein jüngstes Buch, "Jazz hören - Jazz verstehen", ausgewählt hat - und dieser Satz steht sogar noch vor der eigentlichen Titelseite... weiter




Jazz

Pfiffige Ikone

Charles Lloyd ist ein verdienter, ergrauter Musiker - er ist aber zum Glück keiner, dem man nur noch Lebenswerk-Applaus spenden könnte. Der Mann aus Memphis macht im Alter von 79 Jahren immer noch inspirierten Gebrauch von Saxofon und Flöte. Seine Sologirlanden spannen sich luftig und delikat, und sie atmen jene Achtsamkeit... weiter




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