• 24. Oktober 2017

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Burma

Burma lässt politische Häftlinge frei

  • Erste Amnestien - Großteil der Regimekritiker bleibt aber vorerst in Haft.

Rangun. Kaum war er aus der Haft entlassen, wurde der burmesische Kabarettist Zarganar von Reportern bedrängt und gefragt, wie er sich fühle. "Ich bin hungrig", antwortete Zarganar. Dann versicherte der Humorist, dass er sich auch künftig politische engagieren werde... weiter




Polizisten bewachen den Eingang des berüchtigten Insein-Gefängnisses in Rangun. - © APAweb/epa/Nyein Chan Naing

Burma

Über 6000 Gefangene in Burma kommen frei

  • Kabarettist Zarganar unter den Freigelassenen.

Rangun. Im Rahmen der von der Regierung in Burma (Myanmar) angekündigten Amnestie für mehr als 6.300 Gefangene sind am Mittwoch nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation auch mehr als 70 politische Häftlinge freigekommen. Bisher gebe es Informationen über mehr als 70 freigelassene politische Gefangene... weiter




Die Armee hat trotz Wahlen noch immer das Sagen in Burma. - © EPA

Burma

Burma will kein Paria mehr sein

  • Politische Gefangene könnten freikommen.
  • Regime fürchtet Abhängigkeit von China und möchte sich öffnen.

Rangun. Jahrelang war der Westen mit seiner Forderung abgeblitzt: Dass die rund 2100 politischen Gefangenen in Burma (Myanmar) freikommen. Das Regime antwortete darauf nur, dass lediglich gewöhnliche Kriminelle in den Gefängnissen einsitzen würden. Doch nun dürfte ein Wendepunkt erreicht sein: Die erst kürzlich gegründete staatliche... weiter




Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi - hier im Gespräch mit dem Minister für Grenzangelegenheiten Thein Htay - findet plötzlich ein offenes Ohr bei den Generälen. - © EPA

Burma

Burmas unsicherer Wandel

  • Regierung sucht Dialog mit der Oppositionsführerin Suu Kyi.

Rangun. In Burma (Myanmar) geschehen plötzlich Dinge, die vor ein paar Monaten noch undenkbar waren: Im Internet sind die Homepages von vielen internationalen Medien nicht mehr zensiert. Die so lange misstrauisch beäugten Exilburmesen werden von der Regierung zur Rückkehr in ihre Heimat aufgefordert... weiter




Burma

Zivile Fassade für Burmas Junta

  • Land bekommt neue Regierung.
  • Armee dominiert das Parlament.
  • Rangun. Es sieht auf den ersten Blick wie eine große politische Veränderung aus: In Burma (Myanmar) wurde der staatliche Friedens- und Entwicklungsrat offiziell aufgelöst. Er war vom Militär geführt und beherrschte das Land seit 1988 mit eiserner Faust.

Auf den zweiten Blick wird aber klar, dass es sich nur um eine kosmetische Veränderung der Machtstrukturen handelt: Zwar hat Burma mit Thein Sein nun einen neuen Präsidenten, der 30 Ministerien vorsteht, und seit Jahrzehnten wieder ein gewähltes Parlament. Doch hat sich die Junta damit nur eine zivile Fassade gegeben... weiter




Foto: epa

Erdbeben

Erdbeben erschüttert Burma

Dutzende Menschen kamen bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 in Burma (Myanmar) an der Grenze zu Thailand um. Mehr als hundert Menschen seien verletzt und fast 250 Häuser zerstört worden, berichteten die Behörden des Militärregimes am Freitag. In Thailand starb eine 52-jährige Frau, als die Mauer ihres Hauses einstürzte... weiter




Mit dem Rücken zum Volk: Die Herrschaft von Juntachef Than Shwe basiert vor allem auf Brutalität. Foto: epa

Burma

Parlament als reine Fassade

  • Abgeordnete dienen der Armee, nicht der Demokratie.
  • Juntachef Than Shwe und seine Vertrauten haben Land weiter im Griff.
  • Rangun/Wien. Keine Militärdiktatur auf dieser Welt herrscht länger als die in Burma (Myanmar). Seit 1962 hat die Junta das südostasiatische Land mit brutalen Methoden fest im Griff. Wagen es Oppositionelle zu demonstrieren, wird schnell auf sie geschossen. Dass nun erstmals nach zwei Jahrzehnten wieder ein Parlament zusammentritt, gibt vielen Burmesen nur wenig Hoffnung auf Veränderung.

Und auch politische Beobachter bezeichnen das, was die Junta als "Fahrplan zu einer disziplinierten Demokratie" bezeichnet, als rein kosmetische Veränderung. Viele Oppositionsparteien haben schon die Wahl im November boykottiert, da eine zuvor durchgeboxte Verfassung die Vorherrschaft der Armee zementierte... weiter




Aung San Suu Kyi ist trotz der erzwungenen Isolation die Hoffnung der demokratischen Opposition. - © EPA

Aung San Suu Kyi

Aung San Suu Kyi

  • Aung San Suu Kyi ist das Symbol des Widerstands gegen Burmas Militärjunta, die das bettelarme asiatische Land seit 48 Jahren mit Gewalt regiert. Die 65-jährige Tochter des burmesischen Unabhängigkeitshelden Aung San hat 15 der vergangenen 21 Jahre entweder im Gefängnis oder im Hausarrest verbracht.

Eigentlich sollte Suu Kyis Gefangenschaft schon Ende Mai 2009 enden. Doch weil sie einen amerikanischen Eindringling, der sich von Gott gesandt wähnte, zwei Tage auf ihrem Grundstück duldete, bekam sie 18 Monate zusätzlichen Hausarrest. Das hat den Willen der Friedensnobelpreisträgerin von 1991 jedoch ebenso wenig brechen können wie Überfälle von... weiter




China

Burmesischer Junta-Chef auf Besuch in China

  • Tahn Shwe sucht Unterstützung für geplante Wahl.

Burmas Junta-Chef Than Shwe ist am Dienstag zu einem fünftägigen Staatsbesuch in China eingetroffen. Dabei dürfte sich Than Shwe vor allem Unterstützung für die im November geplanten Wahlen in Burma sichern wollen. China ist der wichtigste Verbündete der wegen seiner schweren Menschenrechtsverletzungen vom Westen kritisierten Militärdiktatur... weiter




Anhänger der christlichen Minderheit der Kachin protestieren gegen die burmesische Junta. Foto: epa

Burma

Burmas Minderheiten bereiten sich auf Konfrontation mit der Junta vor

  • Forderung nach staatlich garantierter Selbstverwaltung.

Bewaffnet mit hölzernen Gewehren, kriechen die Rekruten Zentimeter um Zentimeter durch das Feld. Eine Trillerpfeife ertönt, und sie ziehen Bolzen von imaginären Granaten. In dem Camp bereitet sich die nächste Generation Soldaten der "Kachin-Unabhängigkeitsarmee", einer der größten bewaffneten ethnischen Gruppen Burmas, auf den Ernstfall vor... weiter




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