• 22. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

apa/epa/Lynn Bo Bo

Myanmar

Suu Kyi bleibt das Präsidentenamt verwehrt

  • Burma: Entsprechende Verfassungsänderung im Parlament am Widerstand des Militärs gescheitert.

Naypyidaw. (is) Der Weg ins Präsidentenamt bleibt Burmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi auch fünf Jahre nach dem Ende der Militärdiktatur verwehrt. Die für ihre Kandidatur notwendige Verfassungsänderung erhielt am Donnerstag im Parlament nicht die erforderliche Mehrheit, in dem noch immer ein Viertel der 440 Mitglieder nicht gewählt... weiter




Htin Lin Oo bei seiner Festnahme. - © Democracy for Burma.

Myanmar

Gefängnis wegen Beleidigung des Buddhismus8

  • Religiöser und nationaler Fanatismus von Gericht bestätigt.

Der burmesische Autor Htin Lin Oo ist wegen Beleidigung des Buddhismus zu zwei Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt worden. Die Verurteilung erfolgte aufgrund einer Rede im Oktober 2014, in der er den Rassismus seiner Landleute gegenüber der muslimische Minderheit der Rohingya kritisiert hatte... weiter




Minderheit

Stichwort: Die Rohingya

  • Verfolgte Muslime aus Myanmar.

Rangun. Die Rohingya sind eine nicht anerkannte muslimische Minderheit im buddhistischen Myanmar in Südostasien. Ihre Zahl wird auf rund eine Million geschätzt. Die britischen Kolonialherren brachten ihre Vorfahren teils vor mehr als 150 Jahren aus dem heutigen Bangladesch in die Rakhine- oder Rakhaing-Region am Golf von Bengalen... weiter




Burma

Zwei Jahre Haft wegen Beleidigung Buddhas1

  • Neuseeländischer Barbesitzer warb mit Buddha-Bild für sein Lokal.

Rangun. Mächtige Religionsbehörden gibt es nicht nur in islamischen Ländern,  auch Burma leistet sich eine. Die Religionswächter schritten ein, weil der neuseeländischer Barbesitzer Philip Blackwood und zwei burmesische Teilhaber die Facebook-Seite ihres Lokals mit einem Konterfei des Buddhas schmückten, das ihn mit Kopfhörern zeigt... weiter




Myanmar

Ein schwieriger Aufbruch1

  • Die Armee in Myanmar scheint derzeit mehr am Machterhalt als an weiteren Reformen interessiert. Die Opposition wiederum sei viel zu sehr auf ihre Ikone Aung Sang Suu Kyi fixiert, sagt der Politanalyst Khin Zaw Win.

Naypyidaw/Wien. Nicht einmal zum Abendessen sind sie gekommen. Die Oppositionsikone in Myanmar (Burma), Aung San Suu Kyi, wollte kürzlich ganz informell mit Parlamentariern, die dem Militär angehören, über die Verfassung diskutieren. Doch die Soldaten nahmen die Einladung nicht an. Offenbar gibt es aus Sicht der Armee hier nichts mehr zu besprechen... weiter




Ein Graffito in Rangun, der größten Stadt in Myanmar. Nach Jahrzehnten der Isolation sind der Wunsch nach Wandel und die Ungeduld vielerorts groß. - © reuters/Soe Zeya Tun

Myanmar

Der stockende Wandel

  • Myanmars Reformen sind ins Stocken geraten - was dem Land nun Kritik von US-Präsident Obama einbringt. Dabei haben sowohl weite Teile von Myanmars Elite als auch der Westen Interesse daran, dass die Öffnung des Landes weitergeht.

Naypyidaw/Wien. So abgeschieden, wie seine Hauptstadt liegt, so isoliert war früher Myanmar (Burma). Naypyidaw befindet sich im Nirgendwo im Landesinnern, dort, wo einst nur Wald, ein paar Dörfer und Reisfelder waren. Gegründet wurde die Stadt von den einstigen Militärdiktatoren... weiter




Alle Heiligtümer der Stadt, wie hier die Mahamuni-Pagode, sind mit Blattgold verziert. - © Foto: Michael Biach

Burma

Muskelkraft zu Ehren Buddhas15

  • In strapaziöser, monotoner Handarbeit wird in Burma Blattgold hergestellt. Ein Besuch bei den Goldklopfern von Mandalay, deren anstrengende Tätigkeit in dem asiatischen Land einer heiligen Handlung gleicht.

Schon lange bevor man die traditionellen Werkstätten der Blattgoldhersteller von Mandalay erreicht, vermischt sich das monoton-rhythmische Klopfen der Hämmer mit dem mittlerweile fast allgegenwärtigen Straßenlärm der chaotischen Millionenmetropole. In Burmas zweitgrößter Stadt wird spätestens seit dem Ende der Militärregierung und der Öffnung des... weiter




Freiheit

"Noch ist Burma keine Demokratie"

  • Burmesische Oppositionelle Aung San Suu Kyi in Berlin mit Willy-Brandt-Preis ausgezeichnet.

Berlin. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat die Weltöffentlichkeit aufgerufen, wachsam auf Burma zu blicken. "Noch ist Burma keine Demokratie", sagte sie am Freitag in Berlin bei der Entgegennahme des Willy-Brandt-Preises. Deutschland solle schon jetzt die Entwicklungen im Land verfolgen - nicht erst zu den Wahlen 2015... weiter




Zoll

Burma darf zollfrei in die EU liefern

  • Anerkennung für Reformen in der ehemaligen Militärdiktatur.

Brüssel. Die Europäische Union räumt Burma wegen der Reformen in dem Land nach rund 16 Jahren erneut einen fast schrankenlosen Zugang zum EU-Markt ein. Das Land darf außer Waffen und Munition alle Arten von Waren zoll- und kontingentfrei liefern. Die EU-Kommission erkennt mit der Marktöffnung die Anstrengungen des Landes zur Verbesserung der... weiter




Burma

"Ich will, dass kein politischer Gefangener mehr in Haft sitzt"

  • Thein Sein will Fälle aller Häftlinge überpüfen lassen.

Rangun. Burmas Staatschef Thein Sein hat die Freilassung aller politischen Gefangenen angekündigt. "Ich will, dass kein echter politischer Gefangener mehr in Haft sitzt", sagte der Präsident am Dienstag in einer Radioansprache. Die Regierung werde alle Fälle überprüfen und bald all jene freilassen, die als politische Gefangene eingestuft würden... weiter




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