• 21. November 2017

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Schlagwortsuche

Gemeindebau

Jazz für Doderer von der 2er Stiege7

  • Eine halbe Million Wiener wohnt in Gemeindebauten. Darunter auch der weltbekannte Jazzer Franz Koglmann.

Man stelle sich vor: Wien, gehüllt in feinen Nieselnebel. Graue Gemeindebauten, Pfützen auf Asphalt. Wer an so einem Tag unterwegs ist, huscht mehr als er geht. Und doch huscht der Interviewer beschwingt, er lächelt sogar. Seine Ohren sind mit kleinen Kopfhörern verstöpselt. Musikalischer Witz breitet sich behaglich darin aus... weiter




Zeichen einer problematischen Tendenz: Das gigantische Holocaust-Mahnmal in Berlin wird immer mehr zu einem Foto- und Abenteuerspielplatz. - © dpa/Jörg Carstensen

Tag des Denkmals

Verquaderung des Gedenkens4

  • Dem Trend zur abstrakten Denkmalsetzung ist am ehesten mit einer Portion Expressionismus beizukommen.

Die Frage "Wem und wie sollen wir heute Denkmäler errichten" ist problematischer, als es den Anschein hat. Den Durchschnittsbürger lässt dieses Thema ja in der Regel einigermaßen kalt. Wir sind weit entfernt vom Eifer des 19. Jahrhunderts. Damals sprossen allerorts die Denkmalvereine und bedachten eifrig zivile National- und Kulturhelden wie... weiter




Elisabeth Lichtenberger im Jahr 1984 auf einer Exkursion, die im Rahmen des Internationalen Geographenkongresses in Wien stattfand. - © Andreas Fischer Innsbruck/Wikimedia Commons

Wissenschaft

Innovative Stadtforschung6

  • Sie war eine produktive und durchsetzungskräftige Wissenschafterin und eine inspirierende Lehrerin: Erinnerungen an die Wiener Geographin Elisabeth Lichtenberger (1925-2017).

Der Begriff "Stadtforscher" hat seit mehr als einem Jahrzehnt auch hierzulande Konjunktur. Zahlreiche freiberufliche Architekten, Urbanisten und Kulturwissenschafter haben dieses Label mittlerweile für sich entdeckt, bezeichnen damit ihr weit gespanntes Tätigkeitsfeld ebenso wie die Pluralität ihrer Arbeitsmethoden... weiter




Ein großes Feuerwerk - wie dieses in Hannover - rührt jeden Menschen an. - © Hewson

Feuerwerkskunst

Krachende Romantik

  • Die Kunst, ein Feuerwerk zu inszenieren, hat eine lange, internationale Tradition. Zurzeit treten in Hannover die besten Feuerwerker gegeneinander an, darunter auch ein österreicherisches Team.

". . . und sie fallen einander in die Arme für den Kuss, den man nie vergisst" - während im Hintergrund Sternengarben, Leuchtblumen und Glitzerfälle den Himmel bemalen. Das Happy End schlechthin, der Höhepunkt jedes fulminanten Festes. Ob Kinder oder Großpapa, ob Rocker oder Opernfan, ein Feuerwerk rührt jeden... weiter




Wie viele Leben passen in ein Leben? - Victor Klagsbrunn sagt: "Viele". - © Farmbauer

Porträt

Floridsdorf an der Copacabana5

  • Wiener Spuren in Rio de Janeiro: Ein Besuch bei Victor Klagsbrunn, der - vermittelt über den Schriftsteller Erich Hackl - auf seine österreichischen Wurzeln aufmerksam wurde.

Der Besuch bei Victor Klagsbrunn in Copacabana beginnt mit Kaffee und Büchern - über Immi-gration, Exil und von Erich Hackl. Der österreichische Schriftsteller hat Victor und der Familie Klagsbrunn eine Erzählung in dem Band "Drei tränenlose Geschichten" (Diogenes, 2014) gewidmet... weiter




Werbeplakat der Wiener Freiwilligen Rettungs- Gesellschaft, um 1910.

Gartenkunst

Dorado der Gartenkunst19

  • Vor 140 Jahren entstanden auf der Hohen Warte in Wien die Rothschildgärten, deren Gewächshäuser und Obstplantagen als vorbildlich galten.

"Uneingeschränktes Lob muß den Pflegestätten größerer Pflanzenschätze und unter diesen vornehmlich den Pflanzenhäusern von Schönbrunn und der Rothschild’schen Gärtnerei auf der Hohen Warte, gezollt werden. (. . .) Das gartenliebende Wien möge sich glücklich schätzen, diese Gartenkulturstätte [auf der Hohen Warte, Anm... weiter




Der Donauturm mit seinem Hochleistungslift, Werbezeichnung der Firma Sowitsch, 1964. - © Peter Payer/Christian Lintl

Technikgeschichte

Die Lust am schnellen Aufstieg

  • Hohe Türme mit Aufzügen zählten in vielen Städten schon im 19. Jahrhundert zu den großen Attraktionen. Wien hat sich erst in den 1960er Jahren mit dem Donauturm diesem Trend angeschlossen.

Dass frei stehende Stadtaufzüge zu einer Sehenswürdigkeit werden können, hatte sich schon im 19. Jahrhundert abgezeichnet. Der älteste von ihnen, Elevador Hidráulico da Conceição (Elevador Lacerda) im brasilianischen Salvador, entstand bereits im Jahr 1873... weiter




Früher selten, heute selbstverständlich: Männer auf der Babymesse, hier bei einem Wickelwettbewerb. - © Baby Expo

Baby-Expo

Fachdiskurse über Schnuller2

  • Von Stilldecken aus Baumwolle bis zu High-Tech-Kinderwagen: Eindrücke von der Wiener "Baby Expo".

Johannes Breit konnte es vor 16 Jahren selbst nicht glauben, dass noch keiner vor ihm die Idee hatte, eine Messe für Babybedarf zu veranstalten. Bis dahin beglückte er die Partywütigen der Stadt mit den "Wickie, Slime & Paiper"-Clubbings in der benachbarten Halle E, nun ist er Herr über die Babyexpo in der großen Wiener Stadthalle... weiter




Die Malerin ca. 1914. - © Leo Baeck Institute New York

Kunstgeschichte

Wien, Berlin, Bolivien29

  • Die 1885 in Wien geborene jüdische Malerin Lene Schneider-Kainer war einst eine vielbeachtete Künstlerin, deren facettenreiches Werk heute nahezu vergessen ist. Erinnerung an eine Weltbürgerin.

Mit ihren Porträts bekannter Persönlichkeiten des kulturellen Lebens wie Else Lasker-Schüler, Oswald Spengler, Max Reinhardt, Franz Werfel, Lucie Höflich oder Egon Friedell, ihren gewagten weiblichen Aktdarstellungen oder ihren Zeichnungen aus Asien war Lene Schneider-Kainer im legendären Berlin der 1920er Jahre eine vielbeachtete und angesehene... weiter




David Bangiev schleift Sohlen in der Wiener Vorstadt - und träumt von Samarkand. - © Rebhandl

Porträt

Odyssee zwischen Frunse und Wien6

  • David Bangiev, Österreicher kirgisischer Herkunft, ist Schuster von Beruf - und nach einem Umweg über Israel im 15. Bezirk heimisch geworden.

Mein Schuster heißt David Bangiev und ordiniert in der Hütteldorferstraße in Wien, schwere Fälle nimmt er auch am Wochenende entgegen. David wurde im November 1961 nahe der kirgisischen Hauptstadt Frunse (die heute Bischkek heißt) geboren, als fünftes und letztes Kind einer jüdischen Familie... weiter




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