• 23. Oktober 2017

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Im Schubertpark im 18. Bezirk , dem einstigen Währinger Friedhof, stehen heute noch Kopien der Grabsteine von Beethoven und Schubert. - © Hofmann

Bergäbniskultur

Tote auf Wanderschaft2

  • Im späten 19. Jahrhundert wurden berühmte Tote, die auf diversen Wiener Friedhöfen begraben waren, exhumiert und in Ehrengräbern auf dem neuen Zentralfriedhof ein zweites Mal feierlich bestattet.

Schubert: Hast schon gehört, unsere Gebeine werden vom Währinger Friedhof auf den Centralfriedhof übertragen. Beethoven: "Wozu? Schubert: Das weiß ich selbst nicht! Beethoven: "Nicht einmal im Grab läßt man uns Ruhe, und das nennt die kurzsichtige Welt - Pietät... weiter




Caritas-Präsident Michael Landau (links) im Gespräch mit Uwe Mauch in der Wiener "Gruft". - © Stanislav Jenis

Interview

"Der Blickkontakt mit Not ist verloren gegangen"16

  • Beide haben jüngst Bücher über Armut geschrieben - zwei Appelle an Solidarität und Mitgefühl. Caritas-Präsident Michael Landau und der Journalist Uwe Mauch im Doppelinterview.

"Wiener Zeitung": Herr Landau, Ihr neues Buch hat den Titel "Solidarität - Anstiftung zur Menschlichkeit". Finden Sie den Status Quo denn unmenschlich? Michael Landau: Im Gegenteil. Sehr viele Menschen in unserem Land sind bereit, sich solidarisch zu engagieren. Das Buch soll Mut und Hoffnung machen und Ängste nehmen... weiter




Sieht der Prüfer einen schadhaften Baum, markiert er ihn mit einer Plakette. - © Rebhandl

Natur

Leben zwischen Rinde und Stamm2

  • Martin Pilz ist Sachverständiger für Bäume. Begleitet man ihn bei seinen Kontrollgängen, erfährt man viel über Gesundheit und Krankheit des hiesigen Waldbestandes.

Es ist einer dieser schönen Herbsttage, die wir alle "golden" nennen, an denen die Luft, wie jeder weiß, "lau" ist, und das Licht "magisch". Die Wiener Bäume, um die es hier gehen soll, zeigen sich in ihren "buntesten Farben". Etwas fasziniert uns Menschen seit jeher am Wald... weiter




Man muss Öl- und Benzindämpfe nicht unbedingt lieben, muss sie aber zumindest vertragen. Sonst ist man als Tankwart fehl am Platz. W. Müller - © W. Müller

Stadtkultur

Zapfsäule mit Sozialanschluss

  • Nur mehr 20 der rund 240 Wiener Tankstellen haben einen eigenen Tankwart. - Besuch bei einer aussterbenden Spezies.

Ein trüber Tag, es ist kalt und regnet. Einerseits gut für Arslan Süleyman, denn an diesem Nachmittag wird er nicht viel zu tun haben. Andererseits schlecht, denn wenige Kunden bedeuten wenig Trinkgeld. Seit zehn Jahren ist Arslan Süleymann Tankwart in Wien-Penzing... weiter




- © Moritz Ziegler

Interview

"Ich hasse das Binnen-I"40

  • Christine Nöstlinger über die Schwierigkeiten, Kinder zu verstehen, den Rechtsruck und ihren 80. Geburtstag.

"Wiener Zeitung": Frau Nöstlinger, was macht für Sie ein gutes Kinderbuch aus? Gibt es so etwas wie eine fixe Zutat, die immer drinnen sein muss? Christine Nöstlinger: Ich denke, es muss irgendwo aus dem Blickwinkel von Kindern erzählt werden. Literatur ist Umsetzung eines Stücks Welt in Sprache, in diesem Fall so, wie sie ein Kind sieht... weiter




Rudolf Goldscheid (oben links) auf einem Bild in der "Vossischen Zeitung" aus dem Jahr 1930.

Soziologie

Soziales Leben als organischer Prozess9

  • Erinnerung an den Wiener Soziologen Rudolf Goldscheid, der aufgrund seiner "biologistischen" Sichtweise zu einem Außenseiter in der Sozialwissenschaft wurde. Nicht ganz zu recht.

Der Wissenschaftsbetrieb ist oft unerbittlich, gerade gegenüber seinen Randfiguren: Selbst wer mit pointierten und engagierten Beiträgen eine Zeit lang viel Aufmerksamkeit - und mitunter noch mehr Anfeindungen - auf sich zieht, darf nicht darauf vertrauen, auch in Zukunft noch ernsthaft gelesen zu werden... weiter




Besucherinnen einer rumänisch-orthodoxen Kirche. - © Rebhandl

Religion

PRAISE THE LORD!6

  • Zu Besuch in Gottesdiensten bei Katholiken, der Fellowship of Christ und Rumänisch-Orthodoxen - auf der Suche nach dem wehrhaften Christentum.

Ein Kellerraum in der Goldschlagstraße im 15. Wiener Gemeindebezirk, fünf Minuten Fußweg hinterm Westbahnhof. Ein freundlicher Mann in glänzendem, blauem Nadelstreif reicht mir die Hand und umarmt mich auch gleich, ohne mich zu kennen. Dann sagt er mit einer Herzlichkeit, die nicht echt sein kann, aber doch recht überzeugend wirkt: "Komm rrrein... weiter




Sitz der ersten Österreichischen Nationalbank: Das Palais Ferstel, Herrengasse Nr. 14. - © Aus dem Band "Von Palais zu Café", Metroverlag

Literatur

Ein aufgeladenes Pflaster6

  • Drei Bücher legen höchst unterschiedliche Fährten durch Wiens Vergangenheit: Ein hochpoetischer, anekdotischer und kulturpolitischer Streifzug.

"Die Straßen Wiens sind mit Kultur gepflastert", lautet ein Bonmot von Karl Kraus. Ganz pragmatisch betrachtet, zehrt die Stadt beträchtlich von ihrem materiellen wie immateriellen kulturellen Erbe. Drei Bücher seien hier vorgestellt, die höchst unterschiedliche Fährten durch Wiens aufgeladene Pflaster legen... weiter




Ein letztes Relikt der Wiener Seidenproduktion: Der als Naturdenkmal geschützte Maulbeerbaum im Innenhof des Spitals St. Elisabeth auf der Landstraßer Hauptstraße. - © Hofmann

Stadtgeschichte

Hausherren und Seidenfabrikanten1

  • Im 18. und 19. Jahrhundert war die Produktion und Verarbeitung von Seide in Wien ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Das bekannte Wiener Lied von den "Hausherrnsöhnln" hat also einen realen Hintergrund.

". . . denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant": Wiener Größen wie Helmut Qualtinger und André Heller, aber auch Wolfgang Ambros haben diesen Klassiker des Wiener Liedes gesungen. Doch was hat es mit den Seidenfabrikanten auf sich? Der Refrain von "D’ Hausherrnsöhnln" ist ein Ohrwurm... weiter




Wie sich die Bevölkerungszahlen entwickeln - eine der vielen Prognosen der Statistik Austria.

Statistik Austria

Österreichs Zahlenhüter10

  • Ein Besuch bei der "Statistik Austria", deren Daten oft die Grundlagen für politische Entscheidungen liefern.

Irgendwann als Jugendlicher war "Statistisch betrachtet" eine Phrase, mit der man sein Halbwissen mit anderen teilen wollte: "Statistisch betrachtet" schwänzte man alle dreieinhalb Tage die Schule und rauchte dabei im Kaffeehaus 4,26 Zigaretten pro Stunde, oder so... weiter




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