• 19. Oktober 2017

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Fritz Grünbaum bei einer Rollenprobe, um 1925. - © IMAGNO, Österreichisches Theatermuseum

Fritz Grünbaum

"Viel zu schade für Wien"7

  • Kleiner Mann mit großem Humor: Vor 75 Jahren starb Fritz Grünbaum, einer der bedeutendsten Kabarettisten, im KZ Dachau.

"1880, am sieb’ten April, Montag, wenn man’s genau wissen will, hab’ ich, vom Schöpfer der Erde geschickt, wie man sagt, das Licht der Welt erblickt." So begann in Brünn das Leben des Fritz Grünbaum, der rasch zu einem der bedeutendsten, wenn nicht überhaupt wichtigsten Kabarettisten und Humoristen seiner Zeit werden sollte... weiter




1921 wurde Einstein in Wien von Ferdinand Schmutzer fotografiert. Wikimedia Commons/ Public Domain

Wissenschaft

Relativitätstheorie"leicht fasslich"5

  • Über Albert Einsteins vielfältige wissenschaftliche Kontakte nach Wien.

Am 13. Jänner 1921 gab es in Wien zahlreiche volksbildnerische Vorträge und Versammlungen. Alleine die Urania, einer von fünf Veranstaltern an diesem Tag, offerierte neun Vorträge. Unter all den Veranstaltungen war freilich der Vortrag "Die Relativitätstheorie" von Universitätsprofessor Dr. Albert Einstein der Straßenfeger schlechthin... weiter




- © apa/ Neubauer

Interview

"Hollywood war meine mutigste Entscheidung"17

  • Die Schauspielerin Senta Berger spricht über ihre Wiener Wurzeln, die ersten Schritte ins Berufsleben, den Beginn ihrer Filmkarriere, die Todesangst beim Auswendiglernen von Hofmannsthal-Texten - und über ihre erste Kritik in der "Wiener Zeitung".

"Wiener Zeitung": Frau Berger, ich möchte das Gespräch mit Ihrer Autobiografie "Ich habe ja gewußt, daß ich fliegen kann" beginnen, und zwar in literarischer Hinsicht. Beim Lesen Ihres Buches wird klar: Hier bringt ein Mensch seine Gedanken zu Papier, der sich viel mit Sprache, mit Literatur befasst haben muss... weiter




- © apa/ Neubauer

Interview

"Hollywood war meine mutigste Entscheidung"3

  • Die Schauspielerin Senta Berger spricht über ihre Wiener Wurzeln, die ersten Schritte ins Berufsleben, den Beginn ihrer Filmkarriere, die Todesangst beim Auswendiglernen von Hofmannsthal-Texten - und über ihre erste Kritik in der "Wiener Zeitung".

"Wiener Zeitung": Frau Berger, ich möchte das Gespräch mit Ihrer Autobiografie "Ich habe ja gewußt, daß ich fliegen kann" beginnen, und zwar in literarischer Hinsicht. Beim Lesen Ihres Buches wird klar: Hier bringt ein Mensch seine Gedanken zu Papier, der sich viel mit Sprache, mit Literatur befasst haben muss... weiter




Beliebtes Ausflugsziel: die sogenannte "Schwarzenbergallee" in Neuwaldegg. - © Christian Hlavac

Parkgeschichte

Kriegsheld und Parkgestalter2

  • Vor 250 Jahren begann Graf Franz Moritz von Lacy, ein Offizier mit irisch-russischen Wurzeln, mit der Gestaltung jener Anlage in Wien-Neuwaldegg, die heute als "Schwarzenbergpark" bezeichnet wird.

Generationen von Wienern haben es getan: Sie sind am Wochenende mit der Straßenbahnlinie 43 nach Neuwaldegg im 17. Wiener Gemeindebezirk gefahren, am Gasthaus "Resi Tant" vorbei gegangen und hinter dem Schloss Neuwaldegg in die "Schwarzenbergallee" eingebogen... weiter




Schwimmlehrer Kurt Wießner im Wiener Dianabad, 1932. - © privat

Schwimmunterricht

Wassersport als Lebensaufgabe1

  • Vor fünfzig Jahren starb der in Leipzig geborene, aber viele Jahre in Österreich tätige Sportpionier Kurt Wießner, der mit seinem "Natürlichen Schwimmunterricht" für eine nachhaltige didaktische Grundlage sorgte.

Wer in der Online-Enzyklopädie "Wikipedia" das Stichwort "Schwimmen" aufruft, erhält einen instruktiven historischen Überblick über die Geschichte des Wassersports. Der Leser stößt in dem Artikel auch auf den Namen des deutsch-österreichischen Schwimmpioniers Kurt Wießner... weiter




Im 19. Jahrhundert wurden unter anderem die allgegenwärtigen langen Kleiderschleppen der feinen Damen als Ursache der Staubmisere in Wien angesehen. Foto: Ansichtskarte, Sammlung Thomas Hofmann

Stadt-Geschichte

Dauerthema Staubbelastung4

  • Im Wien des 19. Jahrhunderts boten dichte Staubwolken auf Straßen und Plätzen vielfach Grund zur Klage.

"Wenn man in der reizenden Oase sitzt, welche Wiener Bockkeller (Nußdorf) heißt, und man wendet den Blick gegen Wien, so sieht man von der Weltstadt nix, gar nix, bloß eine unheimliche Staubwolken - und in dieser Wolken loschiren wir!" Derartige Bilder wie man sie in den "Jörgel Briefen" vom 3. August 1872 lesen konnte, waren im 19... weiter




Mit ihrer ausgeklügelten Ikonographie bis heute als letzte prunkvolle Manifestation des alten Österreich interpretierbar: die Ankeruhr am Wiener Hohen Markt. Foto: apa/Helvetia

Zeit-Geschichte

Als die Zeit aus den Fugen geriet8

  • Vor 100 Jahren, am 18. August 1915, ist die Ankeruhr in Wien erstmals in Betrieb gegangen, allerdings unter schwierigen Kriegs-Bedingungen.

Im Krieg gehen die Uhren anders. Vor knapp hundert Jahren belegten zwei für die Geschichte der Stadt Wien bedeutsame Ereignisse die buchstäbliche Wahrheit dieses Ausspruchs. Es war im Jahr 1911, als die Lebens- und Rentenversicherungs-Gesellschaft "Der Anker" erstmals Pläne für eine prunkvolle Uhr an ihrem Firmensitz am Hohen Markt präsentierte... weiter




Mariahilfer Straße zwischen Gerngross und Herzmansky, um 1902.

Wien

Straße der Widersprüche6

  • Die Mariahilfer Straße wird im Rückblick gern als großstädtischer Boulevard, als Inbegriff gründerzeitlicher Modernität dargestellt. Doch dieser Straßenzug war nie ein einheitliches Gebilde.

Ein häufiges Missverständnis über die Mariahilfer Straße besagt, sie sei als Bahnhofstraße konzipiert worden. Die innere Mariahilfer Straße gehört aber zu jenen traditionellen Ausfallsstraßen, die nach Errichtung der großen Kopfbahnhöfe nolens volens auch die Rolle einer Bahnhofstraße übernahmen... weiter




Antonio Gramsci (1891-1937) - hier zu sehen auf dem Plakat einer sardischen Theatergruppe, die 2014 ein Stück über Gramscis Kindheit aufführte. - © Teatro Massimo Cagliari

Philosophie

Gegen die Gleichgültigkeit24

  • Der italienische Kommunist Antonio Gramsci war den politischen Doktrinen seiner Zeit so weit voraus, dass sein theoretisches Werk noch heute Anleitungen zur politischen Praxis bietet.

"Die Straßen sind verschneit und die Landschaft besteht nur aus weißen Hügeln... Wien ist viel trostloser und deprimierender als Moskau. Hier sieht man keine Schlitten, die fröhlich klingelnd durch die weißen Straßen fahren, nur die Straßenbahn rasselt vorbei. Das Leben geht seinen tristen und monotonen Gang... weiter




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