• 22. November 2017

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Reinhard Viertl ist im Fach Stochastik und ihre mathematischen Grundlagen habilitiert. Er war Vorsitzender der Bundeskonferenz des wissenschaftlichen Personals der österreichischen Universitäten und Ordinarius für Angewandte Statistik an der Technischen Universität Wien.

Gastkommentar

Demokratische Innovation1

  • Welche Gesellschaft wollen wir? Und welches politische System ist dafür geeignet?

Die derzeitige Lage in Österreich und in der EU ist etwas visionslos, wie auch Walter Hämmerle jüngst in der "Wiener Zeitung" festgestellt hat. Dies ist bedauerlich, da Gemeinschaften ohne Ideale vom Zerfallen bedroht sind. Es wäre daher nun an der Zeit, eine gerechtere Gesellschaft aufzubauen... weiter




Wie soll die Stadt der Zukunft aussehen? - © fotolia/elenabsl

Leserbriefe

Leserforum

Zum Leitartikel von Judith Belfkih, 17. November Die Zukunft des Wohnbaus in Wien Smart im Sinne von elegant, hübsch, liebenswert, pfiffig sind Städte meist erst, wenn sie historisch geworden sind, neue Wohnquartiere nur ganz selten. Dass der schonende Umgang mit dem wertvollen Gut "natürlicher Boden" einerseits sich mit der Nachfrage nach mehr und... weiter




Melanie Sully ist gebürtige Britin. Die Politologin leitet das in Wien ansässige Institut für Go-Governance.

Gastkommentar

Eine starke Regierung? Wir brauchen eine stabile Opposition!7

  • Eine funktionierende Demokratie braucht ausgewogene Kräfteverhältnisse.

Österreich brauche eine Regierung, die regiert, merkte Sebastian Kurz vor der Wahl an. Wie, das klingt eh logisch? Aber in Österreich offenbar nicht. Die Sozialpartner und Länder haben angeblich zu viel zu sagen, und das Land brauche eine neue politische und parlamentarische Kultur, heißt es. Nach der Wahl ist vor der Wahl... weiter




Gastkommentar

Plebiszitäre Demokratie?21

  • Das Bundes-Verfassungsgesetz sieht zu Recht vor, dass das Primat über Gesetzesbeschlüsse beim Nationalrat liegt.

In jeder Gemeinschaft müssen Entscheidungen getroffen werden; und Entscheidungen treffen heißt Macht ausüben. In einer kleinen Gruppe, im Freundeskreis ist es relativ leicht, Macht gerecht zu verteilen, weil man alle Betroffenen an Entscheidungen beteiligen kann... weiter




Walter Hämmerle

Leitartikel

Nacktes Eigeninteresse15

Am Anfang jeder Debatte um Umweltschutz und eine nachhaltige Wirtschaft steht ein Missverständnis: Wenn sich die Lebensbedingungen für die Menschen durch den Klimawandel und vergiftete Meere und Flüsse zum Schlechteren wenden, wenn also überall die Rede davon ist, wie schlimm es um unseren Planeten steht... weiter




Walter Hämmerle

Leitartikel

Die Verwandlung der 18311

Wenn sich am Donnerstag der Nationalrat zu seiner XXVI. Gesetzgebungsperiode seit 1945 konstituiert, rückt das eigentliche Herzstück der österreichischen Demokratie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Das kann man gar nicht oft genug betonen, weil es den wenigsten wirklich klar ist... weiter




Walter Hämmerle

Leitartikel

Die Natur der FPÖ69

Es wird nicht mehr so sein wie im Februar 2000, darin sind sich die Auguren einig. Aber irgendwie anders wird es auf jeden Fall bleiben, wenn die nun eingeleiteten Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ abgeschlossen sind. Nur zur Erinnerung: Damals zwangen oberirdische Proteste die erste schwarz-blaue Regierung zum unterirdischen Gang in die... weiter




China

Staatspräsident Xi Jinping erhält noch mehr Macht5

  • Am 19. Parteitag der chinesischen kommunistischen Partei werden die Weichen für die kommenden fünf Jahre gestellt.

Peking/Wien. Wenn die Parteigranden der chinesischen kommunistischen Partei beim nur alle fünf Jahre stattfindenden Parteitag auf ihre Ränge am Podium schreiten, dann sehen die Auguren, welche Kader auf- und welche abgestiegen sind. Denn die Reihenfolge des Auftretens erfolgt bei diesem politischen Schönheitswettbewerb protokollgemäß streng nach... weiter




Gastkommentar

Mehr Demokratie wagen5

  • Direkte Demokratie beginnt beim Wahlakt. Jede Stimme ist gleich - aber es müssen auch alle gültig sein.

Den Willen der Bevölkerung möglichst unverfälscht, direkt und unmittelbar in die politische Willensbildung einzubringen, ist wohl die Kür von Politik. Ein Mix aus direkter und indirekter Demokratie soll Politik bürgerorientiert machen; die Überprüfung der indirekten Instrumente ist aber geboten... weiter




Baltikum

Fluchtpunkt ohne Wiederkehr

  • Das Baltikum gilt als beliebtes Ziel russischer Emigranten. Viele versuchen von dort aus, auf ihr Heimatland positiv einzuwirken.

Riga/Tallinn. Manchmal sind es lange Prozesse, die sich in einem einzigen Ereignis verdichten. Der Abschuss der Passagiermaschine MH17 in der Ostukraine war für Jewgenija Tschirikowa so ein Moment. Oder die Schlacht um den Flughafen von Donezk, zumindest für Andrej Rodionow. Damit seien für ihn "alle Dämme gebrochen", sagt er heute... weiter




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