• 22. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Mangelnde Demokratie. Das Kirchenvolk muss draußen bleiben, während die Kardinäle 1978 auf dem Weg ins Konklave sind, um hinter verschlossenen Türen den Papst zu wählen. - © dpa

Laieninitiative

Für eine demokratische Kirche

  • Kritische Laien werfen der Kirche "autoritären Zentralismus" vor.

Wien. Jesus übertrug die Leitung seiner Gemeinde an Petrus und die Apostel. In deren Nachfolge führen Papst und Bischöfe die Gläubigen. Heißt das, dass Jesus für seine Kirche eine unveränderliche hierarchische Ordnung wollte? Nein, sagen die Vertreter von "Wir sind Kirche" und Laieninitiative und fordern eine demokratische Reform der... weiter




Alexander von der Decken ist außenpolitischer Redakteur in Bremen.

Tunesien

Die Welt protestiert2

  • Die Menschen demokratisieren sich: erst in Tunesien, Ägypten, Libyen, Algerien, Spanien, England, Israel und jetzt auch in den USA.

Der Sturm der Freiheit, der in Arabien seinen Ausgang nahm, wächst sich zu einem Orkan der Empörung aus, der rund um den Globus zieht. Immer mehr Menschen wenden sich ab von ihren Regierungen und fordern, was nur allzu menschlich ist: mehr Menschlichkeit in der Politik... weiter




Norbert Leser ist emeritierter Professor für Sozialphilosophie und Präsident des Universitätszentrums für Friedensforschung in Wien.

Österreich

Zwei Demokratien - zwei Welten2

  • Der direkte Vergleich zeigt: Um die deutsche Demokratie scheint es besser bestellt zu sein als um die österreichische.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der Abstimmung im deutschen Bundestag über die weitere Schutzschirmhilfe für Griechenland die absolute, die sogenannte "Kanzlermehrheit" erreicht, ja sogar überschritten. Sie musste um diese Mehrheit allerdings bangen... weiter




"Als Einzelner kann man nicht viel ändern", sagt Heinrich Neisser. - © APA/HELMUT FOHRINGER

Demokratie

"Der Politik heute fehlt Kompetenz"

  • Die Bevölkerung hat kaum noch Vertrauen in Politik.
  • Neisser sieht die Demokratie in Gefahr.

Wien. Es ist ein beunruhigendes Bild, das die "Initiative Mehrheitswahlrecht" um den früheren Zweiten Nationalratspräsidenten Heinrich Neisser in ihrem "Demokratiebefund 2011" zeichnet. Drei Viertel der Österreicher vertrauen der Politik nicht mehr, bei Politikern sind es sogar 82 Prozent, sagt eine OGM-Umfrage für die Initiative... weiter




Demokratie

Aktivbürger statt Raunzer

  • Anneliese Rohrer predigt den Abschied vom Duckmäusertum.

"Ende des Gehorsams": Wer unter diesem Titel des neuesten Buches der kämpferischen Journalistin Anneliese Rohrer die Schilderung der apokalyptischen Folgen des Verfalls obrigkeitsstaatsgläubiger Unterordnung erwartet, liegt ganz schön falsch. Im Gegenteil: Die Autorin versucht mit der Mächtigkeit ihrer direkten Sprache davon zu überzeugen... weiter




Wolfgang Lutz hat die ganze Welt im Blick. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Wittgenstein Centre

Bildung führt zu Demokratie

  • Spitzendemografen bei Symposion im Wiener Parlament.
  • Demograf Lutz erwartet Umbrüche in Kuba und im Iran.

Wien. Eine führende Rolle auf der wissenschaftlichen Weltbühne strebt das neue Wiener "Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital" an. Dessen Leiter, der Demograf Wolfgang Lutz, verweist im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" auf höchst erfolgreiche Studien seines Teams zur Demografie... weiter




Die parlamentarische Demokratie ist nach Ansicht der Altpolitiker nur noch eine leere Hülle. - © APA

Regierung

Das "letzte Aufgebot" der Polit-Senioren3

  • Ruf nach neuem Wahlrecht, besserer Anerkennung von Volksbegehren.
  • Politologe: Systemveränderung ist notwendig.
  • Derzeit guter Boden für Initiativen "von unten".

Wien. (kats/rös) Es ist das "letzte Aufgebot", sagt Erhard Busek. Der Alt-ÖVP-Politiker hat genug vom aktuellen Zustand der Demokratie. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Polit-Senioren fast aller Couleurs zieht er daher los, um ebendiese zu retten. Die ehemaligen Spitzenpolitiker, zu denen neben Busek auch sein Parteikollege Heinrich Neisser... weiter




Voggenhuber: Weil die Regierung Provinz spielt, kann sie die feudalen Machtverhältnisse aufrechterhalten und Brüssel als Sündenbock vorschieben. - © APA

Regierung

"Politische Elite hat sich entschlossen, Provinz zu spielen"

  • Johannes Voggenhuber über den Zustand der Demokratie.
  • "So wie in Österreich ist es nur in Italien und in Ungarn."

"Wiener Zeitung": Warum starten Sie ausgerechnet jetzt diese Initiative? Was läuft jetzt mehr falsch als in den vergangenen Jahrzehnten? Johannes Voggenhuber: Jeder in Österreich weiß, was jetzt falsch läuft. Es ist der vollkommene Stillstand, die politische Paralyse... weiter




Walter Hämmerle

Europa

Adieu Elitenprojekt2

Der allgegenwärtige Ruf nach mehr Demokratie, nach mehr Mitsprache ist längst zu allgegenwärtig, als dass man ihn für sich so stehen lassen könnte. So einfach lässt sich das Problem mangelnder Akzeptanz von politischen Zuständen, Entscheidungen und Akteuren durch die Bürger nicht wegmoderieren. Weder in Österreich noch in Europa... weiter




Walter Hämmerle

Demokratie

Bestenfalls noch für das Volk6

Euro- und Schuldenkrise sind in aller Munde. Die mindestens so gravierende Krise der Demokratie schafft es dagegen kaum in die Schlagzeilen. Dabei sind deren Folgen so weitreichend wie die atemlos debattierte Gefahr eines Zusammenbruchs der Währungsunion... weiter




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