• 14. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Spanien

Korruption holt Spaniens Regierungspartei ein6

  • Ermittler decken parallele Buchführung, Schmiergeldzahlungen und illegale Spenden von Bauunternehmern bei Rajoys Partido Popular auf.

Madrid. (ast) "Wie lange sitzen wir schon? 40 Minuten? Und die ganze Zeit sprechen wir nur über Katalonien." Miguel Ángel Aguilar, einer der dienstältesten politischen Journalisten Spaniens, platzte vergangene Woche in einer Diskussionsrunde im Radiosender Cadena Ser der Kragen, als sich die Debatte einmal wieder nur um die Krisenregion drehte... weiter




Einer sitzt in U-Haft, einer ist nach Belgien geflohen, eine erkennt Madrids Oberhoheit an: Kataloniens Regierungsvize Oriol Junqueras, Regionalpräsident Carles Puigdemont und Parlamentspräsidentin Carme Forcadell am Tag des Beschlusses der Zwangsverwaltung. - © ap/Palacios

Katalonien

"Bloß symbolisch"6

  • Die angeklagten Abgeordneten des katalanischen Parlaments distanzieren sich von der Ausrufung der Unabhängigkeit.

Madrid/Barcelona. Es ist ein eigenartiges Gesamtbild. Der abgesetzte Regierungschef von Katalonien, Carles Puigdemont, befindet sich auf der Flucht vor der spanischen Justiz in Brüssel. Derweil reist der Präsident der EU-Kommission in Brüssel, Jean-Claude Juncker, nach Spanien... weiter




Die Mitglieder der abgesetzten katalanischen Regionalregierung auf dem Weg zum Gericht.  - © APAweb / Reuters, Susana Vera

Madrid

Katalanische Minister vor Gericht5

  • Der Regionalpräsident Carles Puigdemont kam nicht aus Brüssel zurück.

Madrid. Die Anklage ist schwerwiegend: Die spanische Staatsanwaltschaft wirft den Mitgliedern der katalanischen Regionalregierung Rebellion, Aufruhr und die Veruntreuung öffentlicher Mittel vor. Darauf stehen bis zu 30 Jahre Haft. Am Donnerstag haben sich die von Madrid abgesetzten katalanischen Regionalminister zu Anhörungen vor dem spanischen... weiter




Katalanische und spanische Flaggen vor dem Palau de la Generalitatin Barcelona. Spanien übernimmt heute offiziell die Amtsgeschäfte in Katalonien. - © APAweb, Reuters, Juan Medina

Katalonien

Anklage gegen Puigdemont und Minister9

  • Puigdemont befindet sich derzeit in Brüssel und will noch am Montag eine Erklärung abgeben.

Barcelona/Madrid/Kiew. Die spanische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die Mitglieder der entmachteten katalanische Regionalregierung erhoben. Den Politikern um den abgesetzten Regionalpräsidenten Carles Puigdemont werde Aufruhr, Rebellion und Missbrauch öffentlicher Mittel vorgeworfen... weiter




Die - noch - inoffizielle Flagge Kataloniens, die Estelada, wird freudig geschwungen. - © reu/Medina

Katalonien

Rajoy greift durch12

  • Das katalanische Parlament machte seine Drohung wahr und stimmte am Freitag für die Unabhängigkeit. Die Zentralregierung in Madrid konterte mit der Entlassung der Regionalregierung und setzt Neuwahlen an.

Barcelona/Madrid. Es wirkte chaotisch. Aber das war es nicht. Das katalanische Parlament hat am Freitag nun seine Unabhängigkeit verkündet. Der Ernstfall, den Madrid lange Zeit befürchtet hat. Doch es war ein anderes katalanisches Parlament als noch vor einem Monat, es ist ein anderes Katalonien als noch vor einem Monat. Die Abstimmung am 1... weiter




In der Warteschleife waren die Journalisten, die in Barcelona einer Regierungserklärung harrten. - © ap

Katalonien

Nervenkrieg um Neuwahlen3

  • Nun will der spanische Senat über eine Entmachtung der Regionalregierung in Barcelona entscheiden.

Barcelona/Madrid. Das Podium blieb leer. Kurz nachdem der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont für Donnerstagnachmittag eine Rede angekündigt hatte, sagte er sie auch schon wieder ab - fürs erste. Den Spekulationen darüber, wie sich die Krise rund um die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien entwickeln würde... weiter




Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemontoffenbar mit Hilfe von Neuwahlen einen Befreiungsschlag versuchen. - © APAweb, Reuters, Ivan Alvarado

Katalonien

Puigdemont schließt Neuwahlen aus

  • Jetzt muss das katalanische Parlament über die von Madrid in Aussicht gestellte Zwangsverwaltung entscheiden.

Barcelona/Madrid. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont lehnt Neuwahlen ab. Er habe diese erwogen, aber schließlich ausgeschlossen, erklärte er am Donnerstag. Laut der Zeitung "La Vanguardia" ist die spanische Regierung bereit, die Anwendung der Zwangsverwaltung Kataloniens auszusetzen, wenn die dortige Regierung Neuwahlen ausruft... weiter




Demonstrant in Barcelona. - © APA, ap, Manu Fernandez

Unabhängigkeit

Quo vadis, Katalonien?

  • Rückzieher von Puigdemont: Eine angekündigte Rede wurde nun kurzfristig abgesagt.

Barcelona/Madrid. Vieles könnte passieren. Das Spektrum bei der Sitzung des Regionalparlaments in Barcelona reicht von der Ausrufung der Unabhängigkeit bis zu Neuwahlen. In Madrid bereitet sich die Regierung auf eine harte Reaktion vor. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat am Donnerstag überraschend eine angekündigte Erklärung zur... weiter




"Puigdemont, Verräter" - Graffito an einer Bushaltestelle in Barcelona. Viele Katalanen sind unglücklich über die Eskalation. - © reuters/Alvarado

Katalonien

Die Zeit vor dem Sturm3

  • Ab Mittwoch berät in Madrid der Senat über Katalonien. Die Unabhängigkeitserklärung könnte auf dem Fuß folgen.

Barcelona/Madrid. (wak) "Sie, Senator José Montilla, Sie können nicht für die Anwendung von Artikel 155 stimmen. Sie können es nicht tun", fleht die Kolumnistin Esther Vera der katalanischen Zeitung "Ara". Der von ihr bestürmte Politiker José Montilla ist Katalane, war der sozialistische Regierungschef Kataloniens... weiter




Silvio Berlusconi und Roberto Maroni, Präsident der Lombardei werben für ein Unabhängigkeitsreferendum. - © APAweb, Reuters, Alessandro Garofalo

Italien

Das nächste Katalonien in Italien?10

  • Venetien und die Lombardei lassen ihre Bürger über mehr Autonomie abstimmen. Die Lega Nord hofft auf Rückenwind für die Wahl 2018.

Rom. Am 22. Oktober 1866 stimmte die Bevölkerung Venetiens mit überwältigender Mehrheit für den Anschluss an das damalige Königreich Italien. An diesem Sonntag, exakt 151 Jahre später, könnte sich die italienische Region Venetien hingegen ein Stück weit von der Republik Italien emanzipieren... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung