• 26. September 2017

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Schlagwortsuche

Während 2015 täglich tausende Menschen in Österreich und Deutschland ankamen, werden in Österreich derzeit einige Dutzend Asylanträge pro Tag gestellt. - © afp/Stache

Migration

Auf neuen Fluchtwegen nach Europa11

  • In die Migrationsrouten kommt Bewegung - doch eine Verschärfung der Lage auf dem Westbalkan zeichnet sich nicht ab.

Wien. Wird eine Route geschlossen, öffnet sich eine andere. Es ist eine simple Tatsache, die Experten bei Migrationsbewegungen immer wieder bestätigt bekommen. Zuletzt war das am Mittelmeer zu beobachten: Während die Zahl der Ankünfte von Flüchtlingen in Italien zurückging, stieg sie in Spanien... weiter




Auf der italienischen Ferieninsel Ischia stürzten zahlreiche Häuser ein. - © APAweb / Reuters, Ciro De Luca

Italien

Zwei Tote bei Erbeben10

  • 2.600 Menschen sind obdachlos - Konsumentenschutzverband will Bürgermeister von Ischia klagen.

Ischia Porto. Fast genau ein Jahr nach dem Erdbeben in Mittelitalien, bei dem 300 Menschen ums Leben kamen, hat ein Beben der Stärke 4,0 auf der Urlauberinsel Ischia schwere Schäden angerichtet. Zwei Frauen starben, 39 Menschen wurden verletzt. 2.600 Menschen sind obdachlos... weiter




Diese Gruppe wurde in der Straße von Gibraltar gerettet, als sie mit einem untauglichen Boot Spanien erreichen wollte, und in den andalusischen Hafen Tarifa gebracht. - © apaWeb / AFP - Guerrero

Flüchtlinge

Routenwechsel auf See11

  • Die Zahl der Flüchtlinge, die übers westliche Mittelmeer nach Europa gelangen, steigt.

Rom/Wien. (czar/lse) Von einer Trendwende zu sprechen, wäre verfrüht. Dennoch geben die aktuellen Flüchtlingszahlen Hilfsorganisationen und Behörden zu denken. Während nämlich in Italien die Zahl der Ankünfte zurückgegangen ist, ist sie in Spanien gestiegen... weiter




Flüchtlinge und Migranten, die aus der Straße von Gibraltar gerettet wurden. - © APA, afp, Jorge Guerrero

Mittelmeer

Zahl der Flüchtlinge in Spanien gestiegen2

  • Immer mehr Flüchtlinge weichen auf die Route über Marokko aus - Spanien erwartet doppelt so viele wie 2016.

Madrid. Vor der Südküste Spaniens sind nach Angaben des Seenotrettungsdienstes 317 Migranten aus Afrika gerettet worden. Sie hätten versucht, von Marokko aus in sieben Schlauchbooten Europa zu erreichen, teilte der Dienst am Mittwoch mit. Die meisten stammten aus Afrika, unter ihnen seien 31 Kinder und ein Säugling... weiter




Mittelmeer

Libysche Küstenwache beschlagnahmt NGO-Schiff2

  • Schiff der spanischen NGO Proactive Open Arms wurde mehrere Stunden festgehalten.

Madrid. Ein Flüchtlingsrettungsschiff der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms ist nach Angaben der Helfer im Mittelmeer von der libyschen Küstenwache mehrere Stunden beschlagnahmt worden. Der Vorfall habe sich am Dienstag in internationalen Gewässern ereignet, teilte die Organisation im Kurznachrichtendienst Twitter mit... weiter




Flüchtlinge nach Libyen zurückzuschaffen setze diese weiterer Gewalt aus, kritisiert UNO-Berichterstatterin Agnes Callamard. - © APA, ap, Bram Janssen

UNO-Menschenrechtsexpertin

EU nimmt mehr Tote im Mittelmeer in Kauf10

  • UNO-Menschenrechtsexpertin Agnes Callamard übt scharfe Kritik an Verhaltenskodex.

Genf. Eine UNO-Menschenrechtsexpertin hat den von der EU befürworteten Verhaltenskodex für private Seenotretter im Mittelmeer kritisiert. Die Vereinbarung, die Italien mit mehreren Hilfsorganisationen geschlossen hat, könne zu mehr Todesfällen führen, sagte die UNO-Berichterstatterin für außergerichtliche und willkürliche Hinrichtungen... weiter




Auch die deutsche NGO Sea Eye zieht sich von Rettungseinsätzen zurück - auf dem Bild ein Übungseinsatz auf der Donau.  - © dpa/Armin Weigel

Flüchtlinge

Rückzug der NGOs aus dem Mittelmeer20

  • Nach Ärzte ohne Grenzen setzt auch Sea Eye wegen libyscher Drohungen Rettungseinsätze aus.

Regensburg. Wegen Sicherheitsrisiken im Mittelmeer vor Libyen unterbrechen einige Hilfsorganisationen ihre Missionen zur Rettung von Migranten. Nach Ärzte ohne Grenzen zog die deutsche Organisation Sea Eye am Sonntag nach. "Grund dafür ist die veränderte Sicherheitslage im westlichen Mittelmeer", teilte die Regensburger Gruppe mit... weiter




Die "Ärzte ohne Grenzen" werden vorläufig keine Menschen mit dem Schiff "Prudence" retten.  - © APAweb / AFP, Angelos Tzortzinis

Mittelmeer

Ärzte ohne Grenzen holen Rettungsschiff zurück12

  • Die Hilfsorganisation fühlt sich von Libyen bedroht und von Italien diskriminiert.

Rom. Die libysche Marine hat angekündigt, ausländischen Rettungsschiffen den Einsatz in einer "Such- und Rettungszone" vor der Küste zu verbieten. Deshalb schränkt Ärzte ohne Grenzen (MSF) die Flüchtlingsrettungsmission im Mittelmeer ein. Betroffen ist das von der Organisation betriebene Schiff "Prudence"... weiter




Seenotrettung

"Rom will alle NGOs kriminalisieren"5

  • Ärzte ohne Grenzen versichert, nicht mit Schleppern zusammengearbeitet zu haben.

Rom. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) wirft Italien vor, NGOs zu kriminalisieren. Die bei der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer engagierte Organisation hat den von der italienischen Regierung verfassten Verhaltenskodex für private Seeretter nicht unterschrieben. "Ich glaube, Rom will alle NGOs kriminalisieren... weiter




Rund ein Drittel der Einsätze im Mittelmeer leisten derzeit nichtstaatliche Vereine (im Bild eine Aktion der auf Malta ansässigen Organisation MOAS vor der libyschen Küste). - © reu/Darrin Zammit Lupi

Flüchtlinge

Moral im Zwielicht6

  • Private Retter geraten wegen der Bergung von Flüchtlingen verstärkt unter Druck.

Rom/Brüssel/Wien. Die "Iuventa" kann derzeit nicht auslaufen. Das Schiff der deutschen Nichtregierungsorganisation (NGO) Jugend Rettet, mit dem der Verein im Mittelmeer Flüchtlinge aus Seenot birgt, ist beschlagnahmt und nach Sizilien überführt worden. Die italienischen Behörden wollen es durchsuchen... weiter




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