• 23. Oktober 2017

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US-Botschafterin Nikki Haley sieht durch den Iran Frieden und Sicherheit im Nahen Osten bedroht. - © APAweb, ap, Bebeto Matthews

UNO-Sicherheitsrat

"Nächstes Nordkorea vor der Tür"10

  • US-Botschafterin Nikki Haley nutzte die Sitzung des UN-Sicherheitsrats, um mit dem Iran abzurechnen.

New York. Der UNO-Sicherheitsrat handelt nach Ansicht von US-Botschafterin Nikki Haley "kurzsichtig" gegenüber dem Iran und dessen Verhalten im Nahen Osten. "Der Iran muss an der Gesamtheit seines aggressiven, destabilisierenden und unrechtmäßigen Verhaltens beurteilt werden... weiter




"Die Vereinbarung funktioniert", sagte EU-Außenbeauftragte Federica Mogheriniam Montag in Luxemburg. - © APAweb, afp, John Thys

Iran-Atomabkommen

Mogherini beschwört Einigkeit1

  • In der EU steht man hinter dem Atom-Deal mit dem Iran. Sigmar Gabriel warnt vor einer "Zerstörung".

Luxemburg. Die EU-Außenminister haben sich demonstrativ gegen die Ablehnung des Atomabkommens mit dem Iran durch US-Präsident Donald Trump gestellt. Das Abkommen sei "Schlüsselelement" für die Nichtverbreitung von Atomwaffen und die Sicherheit in der Nahost-Region, hieß es in einer am Montag beschlossenen Erklärung... weiter




Böser Yankee: Trump etabliert Hass auf die USA in den Köpfen der Iraner. - © afp

Iran

Fatale Eintracht4

  • Trumps neue Iran-Politik und die Attacken gegen die Revolutionsgarden sorgen für einen nationalen Schulterschluss im Iran.

Teheran/Wien. Seit 2013, als Irans moderater Präsident Hassan Rohani an die Macht kam, verfolgte die iransche Regierung einigermaßen erfolgreich drei Ziele: die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage im Iran durch den Atomdeal, die Annäherung an Washington bis hin zur Abwendung vom Slogan "Tod Amerika" und eine Entmachtung der Revolutionsgarden im... weiter




Trump nutzte seine Rede am Freitag zu einem Rundumschlag gegen die Regierung in Teheran einerseits, und das von der Regierung Barack Obamasmit ausgehandelte Atom-Abkommen. - © APAweb/AP, Manuel Balce Ceneta

Atom-Deal

Trump erhöht Druck auf Iran2

  • Der US-Präsident kündigte weitere Sanktionen, jedoch keinen Austritt aus dem Abkommen an.

Washington. US-Präsident Donald Trump hat am Freitag mit einem verbalen Rundumschlag den Druck auf die iranische Regierung erhöht. Er erkannte ausdrücklich nicht an, dass der Iran das internationale Atomabkommen einhält, sah aber von einem US-Rückzug aus dem Deal ab... weiter




Trump spricht vor Anhängern in Harrisburg, Pennsylvania. - © reutersAnalyse

Iran

Mit einem Fuß aus dem Deal2

  • Die USA könnten de facto aus dem Atom-Deal mit dem Iran aussteigen - ein Szenario mit vielen Folgen.

Washington/Wien. Die Welt blickt gespannt nach Washington, wo US-Präsident Donald Trump in den nächsten Stunden seine Entscheidung verkündet, ob der den Atom-Deal mit dem Iran vom 14. Juli 2015 weiterhin mitträgt oder die USA aus dem 120-Seiten-Nuklearvertrag katapultieren will... weiter




Sollte Trump am Freitag seine Bestätigung verweigern, muss der Kongress innerhalb von 60 Tagen entscheiden, ob die ausgesetzten Sanktionen gegen Teheran wieder in Kraftgesetzt werden sollen. - © APAweb / AP Photo, Susan Walsh

Atomabkommen

Was wird Trump tun?5

  • Bestätigt Trump das Abkommen oder kehrt er ihm den Rücken? Iran, China und Russland warnen vor Ausstieg.

Washington. Mit großer Spannung wartet die internationale Gemeinschaft auf die Iran-Strategie der USA, die US-Präsident Donald Trump am Freitag (12.45 Uhr Ortszeit/18.45 Uhr MESZ) verkünden wird. Hintergrund ist das Atomabkommen mit dem Iran, das Trump in den vergangenen Wochen immer wieder in Frage gestellt und scharf kritisiert hat... weiter




US-Präsident Donald Trump droht Iran und Nordkorea. : afp/B. Smialowski, apAnalyse

Iran

Die Bulldozer-Methode2

  • US-Präsident Trump will den Atomdeal mit dem Iran nicht verlängern und geht auf Konfrontationskurs zu Nordkorea.

Teheran/Washington/Wien. Fingerspitzengefühl hatte der umstrittene US-Präsident Donald Trump in den ersten neun Monaten seiner Amtszeit wohl noch nie. Ist er unzufrieden, twittert er darauflos, poltert, droht und beschimpft, oft auch ohne seine engsten Mitarbeiter davon zu informieren... weiter




Kriege gehören ins Museum: eine deaktivierte Titan II Atomrakete im Titan Raketenmuseum in Green Valley (US-Staat Arizona). - © afp/B. Smialowski

Atomwaffen

"Bis jetzt haben wir Glück gehabt"3

  • Friedensnobelpreis 2017 an die in Wien gegründete Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen.

Oslo. Der Friedensnobelpreis 2017 geht an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican). "Wir leben in einer Welt, in der das Risiko eines Atomwaffeneinsatzes so groß ist wie seit langem nicht", begründete die Vorsitzende des norwegischen Nobelpreiskomitees, Berit Reiss-Andersen, die Entscheidung... weiter




US-Präsident Donald Trump will voraussichtlich am 12. Oktober eine neue Iran-Strategie vorstellen. - © APA, Reuters, Kevin Lamarque

Iran

Trump rüttelt an Atomabkommen

  • US-Präsident will neue, umfassende Strategie. Er stehe laut "Washington Post" Verhandlungen offen.

Washington. US-Präsident Donald Trump will nach Angaben aus Regierungskreisen in Kürze formell seine Unterstützung für das Atomabkommen mit dem Iran zurückziehen. Dies könne zu einer Erneuerung der Sanktionen gegen die islamische Republik führen, sagte am Donnerstag ein Insider, der namentlich nicht genannt werden wollte... weiter




Iran

Krisen sorgen für Zweckallianzen in Nahost2

  • Kurden, Öl und Wirtschaftsprojekte im Mittelpunkt zweier Staatsbesuche: türkischer Präsident im Irak, saudischer König erstmals in Russland.

Teheran/Wien. Durch regionale Krisen rücken Keyplayer in Nahost näher aneinander. Das Kurdenthema etwa brennt Teheran und Ankara unter den Nägeln. Wenige Tage nach dem umstrittenen Kurdenreferendum im Nordirak ist daher der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch zu einem Staatsbesuch im Iran eingetroffen... weiter




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