• 21. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Der Außenminister des Iran, Ali Akbar Salehi, kommt nach Wien.Foto:epa - © EPA

Iran

Inflation und Stagnation prägen Wirtschaft des Iran4

  • 13 Prozent Teuerung, 15 Prozent Arbeitslosigkeit.
  • Internationale Sanktionen belasten Wirtschaftsstandort.

Paris/Teheran. Es ist kurz nach 18 Uhr. Der Bazar von Teheran ist zwar gut besucht, die Kaufkraft der Kunden lässt die Händler jedoch verzweifeln. "Früher konnten wir mit gewissen Einnahmen kalkulieren und wussten, dass die Kosten abgedeckt sind und am Ende des Monats auch genug übrig bleibt. Heute müssen wir schauen, wie wir über die Runden kommen... weiter




Dem Pragmatiker Rafsanjani bleibt nun noch der Posten als Chef im Schlichtungsrat. Foto: epa

Iran

Niederlage für Ahmadinejads größten Gegner im Iran

  • Sympathie für Opposition brachte Rafsanjani zu Fall.
  • Spöttische Kommentare der Hardliner.

Er ist im Iran ein Polit-Veteran und gilt als größter Widersacher von Hardliner-Präsident Mahmoud Ahmadinejad. Nun muss Ali Akbar Hashemi Rafsanjani wie erwartet Teile seiner politischen Macht abgeben, und das nicht ganz freiwillig. Bei der gestrigen Sitzung des Expertenrates - einem Gremium aus 88 Geistlichen, das für die Wahl... weiter




Rafsanjani wundert sich über Ahmadinejad. Foto: epa

Iran

"Die Willkür in diesem Land ist Gift für uns"

  • Klerus macht Druck auf Regierung.
  • Rafsanjani warnt vor Sanktionen.

 Mit Atom-Streit und UN-Sanktionen steht Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad bereits gehörig unter Druck. Nun schlägt ihm aber noch von Teherans Führung selbst ein kalter Wind entgegen. In außergewöhnlich scharfer Form haben Irans Geistliche die Regierung bei ihrer jüngsten Sitzung zur Lage des Landes eindringlich vor den internationalen Sanktionen... weiter




Mashad

Wallfahrt und Wellness

Mashad, zweitgrößte Stadt des Iran und heilige Stätte des schiitischen Islams, sucht seinen Weg zwischen Tradition und Moderne. Nur noch ein paar Stunden bis zum Beginn des iranischen Neujahrsfestes (Norouz), das zu Frühlingsbeginn gefeiert wird. Es dauert zwölf Tage... weiter




Ebrahim Sheibany

"Die iranische Führung sitzt fest im Sattel"

  • Exklusivinterview mit Irans Botschafter Ebrahim Sheibany.

"Wiener Zeitung": Im Iran brodelt es. Die Führung setzt die Pasdaran und Bassijmilizen ein, um die Proteste zu unterbinden, doch die Demonstranten lassen sich nicht unterkriegen. Droht eine Eskalation?  Ebrahim Sheibany: Es brodelt nicht bei uns. Es gibt nur Menschen, die protestieren... weiter




Mehdi Karroubi

Moussavi: "Bin bereit zu sterben"

  • "Das Land steckt in schwerer Krise".
  • Opposition setzt Proteste fort.

Teheran. Erstmals seit dem gewaltsamen Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte gegen regierungskritische Demonstranten vor einer Woche hat sich Oppositionsführer Mir-Hossein Moussavi mit Kritik am Regime zu Wort gemeldet. Die Botschaft war deutlich: Die Führung müsse "die politischen Gefangenen freilassen und das Recht des Volkes... weiter




Neda Agha-Soltan wurde bei den Protesten von den Milizen ermordet. - © flickr - http://www.flickr.com/photos/dakini/3774459322

Homosexualität

Trügerische Normalität

  • Im Iran hat die Jugend Nischen gefunden, um dem Alltag zu entfliehen

Es ist kurz nach 17.00 Uhr. Wie jeden Tag versammeln sich mitten in Teheran beim "Parke Mellat" (Volkspark) am sechsspurigen Vali-e-Asr-Boulevard einige junge Menschen, um sich die Zeit zu vertreiben. Die Luft ist schlecht, der rege Auto- und Busverkehr neben dem Park löst beim beliebten Platz im Herzen der 16 Millionen-Metropole regelmäßig einen... weiter




Literarisches Buch

Doulatabadi, Mahmud: Der Colonel

  • Ein kafkaesker Roman über den Iran.

Eine Nacht und einen Tag hat der Colonel noch zu leben. In der Nacht muss er seine jüngere Tochter begraben, heimlich, so will es der Staat. Zwei seiner Söhne sind tot, der dritte hat die Realität längst verlassen, jene Realität, in der seine Genossen von der Tudeh-Partei für den Sturz des Schahs kämpften... weiter




Flüchtlinge

"Wir sind Glaubensbrüder"

Nach dem Sturz Saddam Husseins im Irak und der missglückten US-Invasion kam aus dem Zweistromland der größte Flüchtlingsstrom des Nahen Ostens seit 1948. Viele suchten Zuflucht im Iran. Der Bazar in Kermanshah ist gesteckt voll. Samira hastet von einem Verkäufer zum nächsten. Sie kauft Reis, Linsen und Safran... weiter




Rezai sieht es als seine Pflicht aufzugeben. Foto: reu

Mohsen Rezai

Moussavi: "Gebt bitte nicht auf"

  • Iran: Neuer "Bericht zu Unregelmäßigkeiten".
  • Rezai zieht seine Beschwerde gegen die Wahl zurück.

"Gebt bitte nicht auf, wir müssen weiterkämpfen." Mit diesen ermutigenden Worten will der unterlegene iranische Präsidentschaftskandidat Mir Hossein Moussavi seine Anhänger mobilisieren, weiter für eine Neuwahl zu protestieren. In den letzten Tagen waren die Proteste gegen den Urnengang vom 12. Juni aufgrund rigoroser Polizeipräsenz etwas abgeebbt... weiter




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