• 11. Dezember 2017

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Nicht richtig eingesperrt, aber auch nicht frei: Die Asylwerber in Traiskirchen sind zum Nichtstun gezwungen.

Mitwirkungspflicht

"Wir vollziehen hier nur ein Gesetz"

  • Asylwerber dürfen Erstaufnahmestelle bis zu sieben Tage nicht verlassen.
  • Lokalaugenschein in Traiskirchen.
  • Franz Schabhüttl, Leiter des Asyllagers, fordert im Interview Überarbeitung der Genfer Konvention.

Traiskirchen. Eigentlich wollte Regierungsrat Franz Schabhüttl heute Heidelbeeren sammeln gehen. Der drohende Regen wird ihn wohl davon abhalten, sagt der Leiter der Betreuungsstelle Ost. So steht es zumindest auf seiner Visitenkarte, besser bekannt ist die Erstaufnahmestelle für Asylwerber unter dem Namen ihres Standorts: Traiskirchen... weiter




Asyl

Wissen: Streit um Mitwirkungspflicht

(kats) Die "besondere Mitwirkungspflicht" für Asylwerber gilt seit 1. Juli. Demnach dürfen Asylwerber während der ersten fünf Tage des Zulassungsverfahrens - also in jener Phase, in der geprüft wird, ob ein Asylwerber überhaupt in Österreich zum Verfahren zugelassen wird - die Erstaufnahmestelle nicht verlassen... weiter




Asyl

"Das wäre sein Todesurteil"1

  • Bulgarien will Tschetschenen an Russland ausliefern.

Wien/Sofia. "Eine Auslieferung Ahmed Tschataevs wäre sein Todesurteil", warnt Vaha Banjaev, Obmann der Organisation für tschetschenische Folteropfer. "Bulgarien weiß das sehr genau." Dennoch will das EU-Land Tschataev, der in Russland gefoltert worden war und in Österreich seit 2003 anerkannter Flüchtling ist, an Moskau übergeben... weiter




Mikl-Leitner hält nichts vom Bleiberecht - © APAweb/Jäger

Asyl

Bundesamt für Asyl kommt in die Länder

  • Von Bleiberecht hält Ministerin "gar nichts".
  • Altfälle sollen in kommenden eineinhalb Jahren aufgearbeitet werden.
  • Causa Komani "war ein klassischer Verfahrensfehler".

Linz. Beim geplanten Bundesamt für Asyl und Migration, das nach den Plänen von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bis Ende 2012 die bisher zuständigen 194 Behörden ablösen soll, wird es mindestens eine Außenstelle pro Bundesland geben. Das hat sie bei ihrem Antrittsbesuch dem oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer (beide ÖVP)... weiter




"Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Liebe jenseits aller Religionen und Weltanschauungen", heißt es am Buchrücken. - © Diana Verlag

Migration

Chronist einer Hölle auf Erden13

Fabien Yene war lange unterwegs, um von Kamerun nach Europa zu gelangen. Angekommen ist er nie. Stattdessen landete er in Marokko. Von dort versuchte er wie tausende andere MigrantInnen über den meterhohen Stacheldrahtzaun in die spanische Enklave Melilla zu kommen. Vergeblich... weiter




Asyl

Afghanen im Geburtstags-Chaos1

  • Sowohl "volljährig" als auch "minderjährig" sind manche Flüchtlinge in Österreich.
  • Fehler in Dokumenten haben kafkaeske Folgen.
  • Wien. Viele Flüchtlinge in Österreich haben am ersten Jänner Geburtstag. Ein Zufall? Nein. In manchen Herkunftsländern besteht bei Geburten keine Meldepflicht. Deshalb wird häufig keine Geburtsurkunde ausgestellt. Erschwerend kommt die niedrige Alphabetisierungsrate hinzu, sowie der Umstand, dass der Gregorianische Kalender nicht überall verbreitet ist. Vor allem afghanische Staatsbürger kennen deshalb häufig ihr Geburtsdatum nicht.

In Österreich sind sie die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe. Die Probleme mit dem Geburtsdatum beginnen schon mit der Erstbefragung, bei der sie eine Sozialversicherungsnummer bekommen. Ohne genaue Daten werden Phantasienummern wie 0101 für Tag und Monat angegeben. "Der Einfachheit halber wird nur das Jahr und der 1... weiter




- © Braumüller Verlag

Migration

Vom Paradies zum Krisenkontinent

Venedig im Jahre 1955: Österreich gewinnt die Silberne Schale – den Anerkennungspreis des Viennale Filmfestivals. Grund genug für die junge Republik über "Omaru – eine afrikanische Liebesgeschichte" zu jubeln; über einen Kinofilm, der vermutlich bis heute der einzige Spielfilm zu Afrika aus österreichischer Produktion ist... weiter




UNHCR - © UNHCR

Flüchtlinge

Genfer Flüchtlingskonvention

Die Genfer Flüchtlingskonvention der Vereinten Nationen wurde am 28. Juli 1951 verabschiedet. Sie ist das wichtigste Abkommen zum internationalen Flüchtlingsrecht. In der Genfer Konvention wurde erstmals der Begriff des Flüchtlings völkerrechtlich verbindlich definiert... weiter




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