• 24. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Familie Tikaev lebte seit 2. Jänner in einer Containerunterkunft in Schwechat. Nun werden sie nach Tschetschenien abgeschoben. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Tschetschenische Familie wird abgeschoben87

  • Tikaevs wurden zum Flughafen Wien gebracht. Dem Anwalt der Familie wurde stundenlang keine Auskunft erteilt.

Wien/Schwechat. Die sechsköpfige Familie Tikaev ist Dienstagnachmittag mit 25 anderen russischen Staatsangehörigen in einem Charterflug nach Moskau abgeschoben worden. Sie wurden von Menschenrechtsbeobachtern, einem Dolmetscher und einer Ärztin begleitet. Es war die dritte Abschiebung dieses Jahres und die erste Abschiebung nach Russland... weiter




In einem tristen Baustellen-Countainer in Schwechat wartet die Familie auf ihre Abschiebung. Die Kinder dürfen nicht mehr zur Schule gehen. Mitschüler und Lehrer protestieren. - © GREGOR KUNTSCHER

Tschetschenische Familie

Vassilakou setzt sich für Schulbesuch ein13

  • Vier schulpflichtige Kinder einer von Abschiebung bedrohten Familie dürfen nicht zur Schule gehen.

Wien. Die Wiener Grünen-Chefin Maria Vassilakou fordert die zuständigen Behörden auf, den vier Kindern einer am Areal des Flughafens Schwechat angehaltenen tschetschenischen Familie den Schulbesuch zu ermöglichen. Dass ihnen dieser verwehrt ist, erfülle den Tatbestand der Kindeswohlgefährdung... weiter




Interview

Migrationspolitik

EU-Türkei-Deal lässt Syrer im Stich13

  • Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge ist in der EU drastisch gesunken. Zwei Jahre nach der Vereinbarung des EU-Türkei-Deals fällt das Fazit trotzdem ernüchternd aus.

Wien. Im Jahr 2015 versuchten hunderttausende Flüchtlinge und Migranten, aus der Türkei kommend, über Griechenland nach Mitteleuropa zu gelangen. Die europäische Flüchtlingspolitik war überfordert. Die Staats- und Regierungschefs der EU griffen im März 2016 die Idee des Aktivisten Gerald Knaus und seiner Europäischen Stabilitätsinitiative auf... weiter




Bei der Rückkehrhilfe der Caritas Wien werden Flüchtlinge beraten, die in ihr Heimatland zurückkehren möchten. - © Stanislav Jenis

Flüchtlinge

Ein Viertel weniger freiwillige Rückkehrer7

  • Internationale Organisation für Migration: Die meisten Menschen kehrten in den Irak freiwillig zurück.

Wien. 3.546 ehemalige Flüchtlinge haben im Vorjahr Unterstützung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bei ihrer freiwilligen Rückkehr aus Österreich erhalten. Das bilanzierte die UNO-Teilorganisation am Freitag. Dies bedeutet einen Rückgang von gut 25 Prozent im Vergleich zu 2016... weiter




Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen leben derzeit 449 Flüchtlinge - Platz ist für 1800. - © apa/Neubauer

Flüchtlinge

Massenquartiere ohne Massen33

  • Die Regierung plant eine Bundesagentur für die Flüchtlingsbetreuung, Minister Kickl spricht von Großquartieren - die Zahl der Flüchtlinge sinkt jedoch.

Wien. Dass Österreichs Asylrecht verschärft werden soll, hatten ÖVP und FPÖ bereits im Wahlkampf angekündigt. Laut Regierungsprogramm sollen nun die Betreuungs- und Unterstützungsleistungen von einer Bundesagentur geregelt werden, Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) spricht von Asyl-Großquartieren als Grundversorgungszentren... weiter




Hart ins Gericht geht der burgenländische SPÖ-Chef mit der Bundes-FPÖ. - © APAweb, Robert Jaeger

Flüchtlingsunterbringung

Abfuhr für Großquartiere14

  • Burgenlands Landeshauptmann Niessl kündigt "härteste Proteste" gegen Massenunterkünfte an.

Eisenstadt/Wien. Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) will keine staatlich geführten Grundversorgungszentren für Asylwerber in seinem Bundesland. "Wir gehen im Burgenland - und das mit unserem Koalitionspartner FPÖ - einen vollkommen anderen Weg... weiter




Kickl-Sager

Bundespräsident mahnt zu Verantwortung4

Wien. Die Aussage von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zur "konzentrierten" Unterbringung von Flüchtlingen in Großquartieren stand auch am Freitag im Zentrum der politischen Debatte. Den Vorwurf, damit auf Konzentrationslager in der Nazi-Zeit angespielt zu haben, hatte Kickl noch am Donnerstag zurückgewiesen... weiter




Ein Kind in einem Flüchtlingsheim in Desden. Deutschland ist weiterhin das Zielland Nummer Eins.  - © APAweb / Sebastian Kahnert

Eurostat

Die Zahl der Asylbewerber ist stark zurückgegangen14

  • 50 Prozent weniger als im Vorjahr, Deutschland bleibt wichtigstes Zielland.

Wien. Die Zahl der Asylbewerber in der EU ist in den ersten neun Monaten des abgelaufenen Jahres deutlich gesunken. Von Jänner bis September haben die Mitgliedsstaaten insgesamt 479.650 erstmalige Asylanträge registriert. Das berichten die Zeitungen der deutschen Funke-Mediengruppe ihren Samstagsausgaben unter Berufung auf die EU-Statistikbehörde... weiter




Karoline Edtstadler (auf dem Bild mit FPÖ-Staatssekretär Hubert Fuchs) hält nichts von Asyl-Großqwuartieren am Stadtrand von Wien.  - © APAweb / Roland Schlager

Koalition

Edtstadler gegen Asyl-Großquartiere10

  • Die ÖVP-Staatssekretärin sieht die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls als wichtigste Aufgabe.

Wien. Die ÖVP-Staatssekretärin im Innenressort, Karoline Edtstadler, lehnt die vom neuen FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus geforderten Asyl-Großquartiere in Wien ab. Diese seien "nicht die Lösung", sagte Edtstadler im ORF-Fernsehen. Negativ-Beispiel Paris Das Beispiel Paris zeige, "dass es wohl nicht die Lösung der Probleme ist... weiter




Negative Identitätsfeststellung könnte heikel werden, da Flüchtlinge zum Teil keine Pässe haben. - © apa/Bernd Wüstneck

Migration

Hürden und Stolpersteine12

  • Experten halten schwarz-blaue Vorhaben im Asylbereich für problematisch.

Wien. Deutsch vor Schuleintritt, keine Einwanderung ins Sozialsystem und ein genereller Stopp der illegalen Zuwanderung - vieles, was sich zum Bereich Asyl, Integration, aber auch Sicherheit im Regierungsprogramm findet, ist allseits und seit Längerem bekannt. Stellenweise fällt das Papier jedoch recht detailliert aus... weiter




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