• 19. November 2017

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Schlagwortsuche

Die Entscheidung, wer das Theater an der Wien künftig leiten soll, ist überfällig. - © Theater an der Wien/Paul Ott

Kulturpolitik

Warten auf die "Wunderwuzzis"8

  • Das Theater an der Wien und das Raimundtheater sind auf Chefsuche - noch immer.

Wien. Der Herbst 2020 markiert eine Wende in der Wiener Kulturszene. Mit diesem Zeitpunkt startet nicht nur Bogdan Roščić seine Direktion an der Staatsoper, auch im Theater an der Wien und am Raimundtheater beginnen neue Intendanzen... weiter




Jeder mit jedem: Hier karessiert Onaro (Anna Marshania) Antiope (Carolina Lippo). - © Herwig Prammer

Opernkritik

Kopulation und Konfusion5

  • Zwiespältige Premiere von Nicola Antonio Porporas "Arianna in Nasso" an der Kammeroper: musikalisch hinreißend, szenisch enttäuschend.

Das erste Geräusch, das bei der aktuellen Premiere in der Wiener Kammeroper zu hören ist, ist das Rauschen der Nebelmaschine. Es folgt ein neu gedichteter Prolog, dann erst setzt das Orchester mit der Ouvertüre ein. Diese Reihenfolge ist symptomatisch für die Logik einer Produktion... weiter




Passagierinnen auf dem Karussell der Liebe: Shira Patchornik (als Gräfin, vorne) und Anna Marshania Carlotta). - © H. Prammer

Opernkritik

Am fröhlichen Bügelbrett des Lebens16

  • Die Kammeroper zeigt Antonio Salieris vernichtend amüsantes Resümee von Liebe und Eifersucht.

Dass die Stimmung am Donnerstag in der Kammeroper heiter war, lag nur zu einem kleinen Teil am herrlichen Wiener Wetter. Der Erfolg dieses Abends mit Antonio Salieris bissig-fröhlicher Opera buffa "La scuola de‘ gelosi" ("Die Schule der Eifersucht"... weiter




Selbstbewusste Regietheater-Tradition in der Kammeroper bei "Oreste". - © Herwig Prammer

Opernkritik

Ambivalenz des Siegens13

  • Die Kammeroper zeigt Händels "Oreste" - als Flüchtlingsschicksal.

Bewegte Wellen im Halbdunkel, eine gehetzte Gestalt wendet sich dem Saal zu, ein Mann in Kapuze und Schwimmweste - ein Bild, das uns die Medien eingebrannt haben: ein Flüchtling. Orest trieben seine Traumata und die Erinnyen bis nach Tauris, wo ihm das Orakel Heilung versprach. Nun muss er feststellen, dass ihn das ersehnte Land als Feind ansieht... weiter




Vom Tod in die Schranken gewiesen: Matteo Loi als Kaiser, daneben Unnsteinn Árnason als schaufelnder Scherge. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Ein Weltkrieg, auf Sand gebaut5

  • Viktor Ullmanns "Kaiser von Atlantis" in der Wiener Kammeroper.

Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner kommt um: Im "Kaiser von Atlantis", der Oper von Viktor Ullmann, ist dies der Fall. Der besagte Herrscher befielt den Krieg "aller gegen alle"; der Tod soll dabei als Bannerträger voranschreiten. Doch der Sensenmann lässt sich nicht vor den Kriegskarren spannen und verweigert den Dienst... weiter




Opernkritik

Sex, Lügen und Selfies4

  • Die Kammeroper versucht sich an einem Update von "La traviata".

Die Kameliendame? Ist Schnee von gestern. Wenn Violetta, die todgeweihte Lebefrau aus Verdis "La traviata", neuerdings Alfredo kennenlernt, verehrt sie ihm mitnichten eine Blume. Die beiden besiegeln ihre Liebe vielmehr, indem sie sich kopfüber ins Nachtleben von heute stürzen... weiter




Wahlwienerin: Christiane Lutz. - © Katharina Schreiegg

Opernpremiere

Wer knuspert an meinem Tresor?18

  • Christiane Lutz präsentiert an der Wiener Kammeroper "Hänsel und Gretel" in ungewohntem Kleid.

Wien. Auf den ersten Blick ein seltsames Timing: "Hänsel und Gretel" ausnahmsweise nicht im Winter, sondern im Mai als Opernpremiere - und das in einer Stadt, die schon zwei Produktionen davon besitzt. Für Regisseurin Christiane Lutz umso reizvoller. Weil die Volks- und Staatsoper das Werk recht konventionell darbieten... weiter




Energisch: Carmen (Kawa ek) betört Don José (Birch). - © Prammer

Opernkritik

Befreite Triebenergie

  • Intensiv: "Carmen" mit Drei-Mann-Orchester und Natalia Kawałek an der Kammeroper.

Hüften lügen nicht, heißt es in einem Popsong von Shakira. Man kann diesen Spruch getrost auf die ehrlich-lustvolle Carmen von Georges Bizet beziehen - oder jedenfalls auf jene Lebefrau, die die Wiener Kammeroper seit Mittwoch zeigt. Im luftig roten Kleid knallt diese heutige Carmen zur Begrüßung ihren Hintern gegen ein Autowrack; dann beginnt sie... weiter




Großes Bravo: Neue Oper zeigt Schostakowitschs Jugendoper. - © AB

Opernkritik

Stinkende Hände und goldene Nasen6

  • Walter Kobéra und die Neue Oper Wien mit frischem Schostakowitsch.

Hübsch ist anders. Wobei hübsch oder gar schön muss Dmitri Schostakowitschs Jugendoper von der "Nase" auch nicht sein. Aber eben unterhaltsam. Und das war die bissige Zeitsatire in Weillscher Tradition, aktuell an der Wiener Kammeroper zu erleben, jedenfalls im besten Sinn... weiter




BH ade! Aus Frau (Gan-ya Ben-gur Akselrod) wird Mann. - © Bardel

Opernkritik

Spanische Stunden ohne Brüste6

  • Die Wiener Kammeroper bringt Raritäten von Maurice Ravel und Francis Poulenc.

Was macht eine vernachlässigte Ehefrau, wenn sich ihre beiden Verehrer als Waschlappen erweisen? Sie nimmt sich den Möbelpacker. Das ist, kurz erklärt, die Handlung einer von Maurice Ravel in Musik gegossenen Slapstick-Komödie. "L’heure espagnole" ("Die spanische Stunde") heißt der Operneinakter... weiter




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