• 21. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Der Platz ist ein geschäftiger Ort in der Hauptstadt.Dort versammeln sich morgens Tagelöhner, die auf Arbeit warten. - © APAweb, Reuters, Khalid al Mousily

Bagdad

Attentäter reißt 27 Menschen in den Tod

  • Zwei Selbstmordattentäter sprengten sich auf einem belebten Platz in die Luft. Die Behörden sprechen von 90 Verletzten.

Bagdad. Bei einem Doppelanschlag im Zentrum der irakischen Hauptstadt Bagdad haben zwei Selbstmordattentäter mindestens 27 Menschen mit in den Tod gerissen. Die irakischen Gesundheitsbehörden meldeten am Montag zudem mindestens 80 Verletzte. Der Arzt Abdel Ghani al-Saadi sprach von 90 Verletzten... weiter




Bürgermeisterin Leila Mustafa. - © Ramsauer

Syrien

"Der ,Islamische Staat‘ ist nicht vom Himmel gefallen"83

  • Leila Mustafa, die Bürgermeisterin der ehemaligen IS-Hauptstadt Rakka, über den eigentlichen Anti-Terror-Krieg.

"Wiener Zeitung": Frau Mustafa, meinen Sie, dass eine junge Kurdin wie Sie von der mehrheitlich arabischen Bevölkerung Rakkas akzeptiert wird? Leila Mustafa: Ich übe meine Tätigkeit ja gemeinsam mit einem ebenso gewählten arabischen Mann aus. Diese Doppel-Führung soll zeigen, dass Syrien ein neues System braucht, in dem alle Gruppe Mitsprache haben... weiter




Islamischer Staat

Nach dem Sieg ist vor dem Krieg37

  • Der IS ist nicht geschlagen, sondern hat sich neu formiert. In Syrien und dem Irak könnte sich die Terror-Geschichte wiederholen.

Bagdad/Damaskus. Eine weiße Flagge, ein Löwenkopf als Wappenzeichen: Truppen mit diesen Insignien verüben seit Wochen Angriffe im Zentral-Irak. Noch ist ihre militärische Kapazität gering, doch ihr Potenzial immens. Denn diese Angriffe werden als Indiz gewertet, dass sich im Irak derzeit eine neue Dschihadisten-Miliz formiert... weiter




Die Reste der Universität in Mossul. - © APAweb/REUTERS, Djurica

Irak

Regierungschef verkündet Sieg über IS

  • Auch im Nachbarland Syrien ist die Dschihadistenmiliz auf der Verliererstraße.

Bagdad. Nach mehr als dreijährigen Kämpfen hat Iraks Ministerpräsident Haider al-Abadi den Sieg über die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in seinem Land verkündet. Die irakischen Streitkräfte hätten die vollständige Kontrolle über die irakisch-syrische Grenze zurückgewonnen... weiter




Die 30-jährige Haifa Ismail (im Tschador), die vor sechs Monaten mit ihren fünf Kindern aus dem Dorf Scheich Hamed nach Hadschi Ali geflohen ist, denkt nicht an Rückkehr. Zuhause gibt es nichts mehr, hier kann die Familie in Sicherheit leben und ist versorgt. - © Thomas Seifert

Irak

Ein neues Leben nach dem Islamischen Staat im Irak20

  • Die Menschen in Mossul, der zweitgrößten Stadt im Irak, stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

Mossul. Die zehn Jahre alte Nadar liegt auf einer Krankenliege im Muharabeen-Spital in Ost-Mossul und bemüht sich, ein tapferes Mädchen zu sein. Sie ist eines von 18.000 Opfern, die bei der blutigen Schlacht um Mossul, der zweitgrößten Stadt im Irak, verletzt wurden... weiter




Minderheiten

Oberstes irakisches Gericht erklärt Kurden-Referendum für verfassungswidrig

  • Alle daraus resultierenden "Konsequenzen und Ergebnisse" seien damit nichtig.

Bagdad. Das oberste irakische Gericht hat das Referendum in der autonomen Kurdenregion über die Unabhängigkeit für verfassungswidrig erklärt. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Gerichts hieß es, das Referendum von Ende September sei "verfassungswidrig" und damit alle daraus resultierenden "Konsequenzen und Ergebnisse" nichtig... weiter




Irak

Armee eroberte letzte Stadt von IS-Miliz zurück

  • Die Offensive zur Befreiung von Rawa an der syrischer Grenze dauerte nur wenige Stunden.

Bagdad. Die irakische Armee hat binnen weniger Stunden die letzte von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) kontrollierte Stadt in dem Land zurückerobert. Regierungstruppen und paramilitärische Einheiten hätten "ganz Rawa befreit" und auf allen öffentlichen Gebäuden die irakische Flagge gehisst... weiter




- © ap//Tasnim/Menati

Erdbeben

In der Katastrophe verbunden

  • Mehr als 400 Todesopfer hat das Erdbeben im irakisch-iranischen Grenzgebiet gefordert.

Bagdad. Als der Esstisch kurz nach 21 Uhr Ortszeit am Sonntagabend zu wackeln begann, wurde schnell klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Gäste im Restaurant in Bagdad konnten zwar noch auf ihren Stühlen sitzen bleiben, doch die Gläser verschoben sich wie von Geisterhand dem Tischrand zu und konnten nur noch mit den Händen... weiter




Irak

Teheran ist allgegenwärtig6

  • Der iranische Einfluss im Nachbarland Irak wächst, besonders deutlich wird das in Kerbala, dem Mekka der Schiiten im Süden.

Kerbala. Seit Tagen hört man im Irak nichts anderes als den Namen einer Stadt: Kerbela. Trotz des noch immer schwelenden Konflikts zwischen der Kurdenmetropole Erbil und Bagdad um die Ölstadt Kirkuk, überdeckt der Kult um Kerbela derzeit alles. Selbst in den Nachrichten sind die Kurden an zweite Stelle gerückt... weiter




Selfie mit Barzani. Anhänger fordern auf den Straßen den Verbleib des Kurdenführers. - © reu/ Jalal

Kurden

Masud Barzani tritt ab

  • Der Kurdenführer und Gründer der Demokratischen Union Kurdistans hat sich beim Kampf um Unabhängigkeit verschätzt und zieht nun die politischen Konsequenzen. Das Verhältnis zu Bagdad dürfte sich dadurch entspannen.

Bagdad. Der Druck auf Masud Barzani war dann doch zu groß. Nun hat der Kurdenpräsident seinen Rückzug erklärt. Seine Befugnisse sollen auf die Kurdische Regionalregierung (KRG), das Parlament und die Justiz übertragen werden, gab er als Vermächtnis an... weiter




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