• 27. März 2017

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Schlagwortsuche

Die Blockade-Lok. Um Kohlelieferungen aus dem Separatistengebiet zu unterbinden, blockieren Aktivisten die Schienen mit einer Lok. - © S. Brunner

Ukraine

Blut, Schweiß und Kohle2

  • Eine Energieblockade im Osten des Landes hält die Ukraine in Atem.

Bachmut/Kiew. Wenn Boguslaw aus seinem Zelt hinaustritt und sich eine Zigarette ansteckt, dann nickt er zufrieden. Sie ist noch da. Grellgrün gestrichen, rot und gelb gestreift. Eine klapprige Lokomotive, die sich vom trostlosen Grau des Februarhimmels abhebt. "Den Zug habe ich selbst zum Stehen gebracht", sagt er mit erkennbarem Stolz... weiter




Landesgericht Wien

Firtasch kommt auf freien Fuß

  • Landesgericht Wien lehnt den Haftantrag der Staatsanwaltschaft gegen den ukrainischen Oligarchen ab.

Wien. Der ukrainische Oligarch Dmytro Firtasch hat am Freitag einen Teilerfolg im juristischen Tauziehen um seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten oder Spanien erzielen können. Das Landesgericht Wien lehnte auch im US-Auslieferungsverfahren einen Haftantrag der Staatsanwaltschaft ab... weiter




Firtasch-Anwalt

"Werden OLG-Entscheidung bekämpfen"3

  • Firtaschs Anwalt Dieter Böhmdorfer will bis zum EuGH gehen.

Wien. Der Anwalt von Dmitri Firtasch, Dieter Böhmdorfer, will die Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Wien vom Dienstag bekämpfen, das die Auslieferung des ukrainischen Oligarchen an die USA für zulässig erklärt hat "Die heutige Entscheidung des Oberlandesgerichtes Wien mit der die erstinstanzliche Entscheidung die Auslieferung von Herrn... weiter




Causa Firtasch

Firtasch aufgrund europäischen Haftbefehls festgenommen2

  • Laut spanischen Medien wird ihm Geldwäsche und organisierte Kriminalität vorgeworfen.

Wien/Kiew. Der ukrainische Oligarch Dmitri (Dmytro) Firtasch ist nach einer Gerichtsverhandlung am Wiener Oberlandesgericht (OLG) am Dienstagnachmittag festgenommen worden. Grundlage für die Verhaftung sei jedoch nicht, dass das Gericht seine Auslieferung an die USA für zulässig erklärte, sondern ein europäischer Haftbefehl aus Spanien... weiter




Oligarch Dmitri (Dmytro) Firtasch hatte geschäftliche Kontakte zum ehemaligenTrump-Wahlkampfmanager Paul Manafort. - © APAweb, Photonews.at, Georges Schneider

Auslieferung

Das Firtasch-Dilemma38

  • Dmitri Firtasch kennt ehemalige Trump-Berater gut, Justizminister muss Auslieferung des ukrainischen Oligarchen an die USA entscheiden.

Wien. Der ukrainische Oligarch Dmitri (Dmytro) Firtasch, der exzellente Kontakte zur russischen Gazprom hat, darf also an die USA ausgeliefert werden. Das Wiener Oberlandesgericht hat der Auslieferung zugestimmt, das Landesgericht hatte es 2015 abgelehnt... weiter




Firtasch auf einem Archivbild aus dem Jahr 2007. - © APA/EPA/VLADIMIR RASNER

Causa Firtasch

OLG stimmt Auslieferung zu5

  • Der ukrainische Oligarch Dmitri (Dmytro) muss sich in den USA wegen Korruptionsvorwürfen verantworten. Die Letztentscheidung obliegt dem Justizministerium.

Wien/Kiew. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien hat die Auslieferung des ukrainischen Oligarchen Dmitri (Dmytro) Firtasch an die USA für zulässig erklärt. In erster Instanz hatte das Landesgericht Wien im April 2015 eine Auslieferung Firtaschs noch als nicht zulässig erachtet, da das US-Begehren "auch politisch motiviert" wäre... weiter




Stefan Haderer ist Kulturanthropologe und Politikwissenschafter.

Gastkommentar

Das Pulverfass in Osteuropa12

  • Statt auf Dialog zwischen Donald Trump und Wladimir Putin zu hoffen, setzt die Nato auf einen militärischen Schutzwall.

Bei der heurigen Sicherheitskonferenz in München war sie ein brennendes Thema. Besonders für die deutsche Bundesregierung ist sie eine strategische Notwendigkeit, ja eine Verpflichtung dem Friedensprojekt Europa gegenüber: Die Nato gilt als wichtigster Pfeiler für die transatlantischen Beziehungen und wohl als Hauptgrund für die politische und... weiter




Reformer wie Dmytro Schymkiw (l.) und Swetlana Salischtschuk sind in den Parlamenten und Ministerien trotz Revolution in der Minderheit. - © S. Brunner/reu/privat

Ukraine

"Störer statt Entscheider"1

  • Nach dem Maidan gingen viele junge Reformer in die ukrainische Politik. Eine Bilanz zum dritten Jahrestag der blutigen Eskalation der Proteste.

Kiew. Im Winter vor drei Jahren nahm Dmytro Schymkiw Urlaub. Nicht etwa, um auf einer Insel Wärme zu tanken oder in den Karpaten Ski zu fahren. Die Polizei hatte gerade versucht, das Protestlager im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt zu räumen. Folglich ging Schymkiw auf den Maidan, um Schnee zu schaufeln und Barrikaden zu bauen... weiter




Iwanna Klympusch-Zynzadse - © Creative Commons - ВАДИМ ЧУПРИНАInterview

Ukraine

"Wir sind wie Gäste, die zu spät zu einer Hochzeit kommen"5

  • Europaministerin Klympusch-Zynzadse über Nato, Visa-Liberalisierung und die Hoffnung Europa.

"Wiener Zeitung": Sie sind vor drei Jahren, nach dem Maidan, von der Zivilgesellschaft in die Politik gewechselt. Wie sehen Sie Ihre Entscheidung heute? Iwanna Klympusch-Zynzadse: Wir hätten es bestimmt bereut, wenn wir es nicht versucht hätten. Nach der Orangen Revolution 2004 sind wir einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen... weiter




- © ap/Dmitri Lovetsky

Ukraine-Konflikt

Separatistenführer getötet2

  • Kommandeur in Donezk verliert bei einem Attentat sein Leben.

Donezk. Ein ranghoher Militärkommandeur der prorussischen Separatisten ist in der ostukrainischen Rebellenhochburg Donezk getötet worden. Michail Tolstych (Bild), auch bekannt unter dem Kampfnamen "Guivi", sei am Mittwoch bei einem "Terrorakt" getötet worden, sagte der Rebellenvertreter Eduard Bassurin der Nachrichtenagentur AFP... weiter




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