• 23. September 2017

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Für archäologisches Material, Teile von Denkmälern, alte Manuskripte undBücher will die EU-Kommission ein neues Lizenzierungssystem schaffen. - © APAweb/AFP, Joseph Eid

Kulturgüter

EU stoppt Kulturgüterimporte zur Terrorfinanzierung2

  • Entscheidung zielt auf illegalen Handel des IS mit geplünderten archäologischen Funden ab.

Brüssel. Die EU-Kommission hat erstmals gemeinsame europäische Regeln für den Import von Kulturgütern vorgeschlagen, um Terrororganisationen wie dem "Islamischen Staat" (IS) eine wichtige Finanzierungsquelle abzuschneiden. Derzeit gibt es zwar Verbote für die Einfuhr von Waren aus Syrien und dem Irak, doch fehle bisher ein einheitlicher EU-Rahmen... weiter




Seit Ausbruch des Krieges im Jahr 2011 hat die syrische Antikenbehörde zwar zahlreiche Kulturgüter nach Damaskus in Sicherheit bringen können. Doch gegen Schmuggel und illegale Ausgrabungen ist auch sie machtlos. - © Reuters

Raubkunst

Alt, kostbar, illegal9

  • Seit Jahren werden Syrien und der Irak ihres kulturellen Erbes beraubt. Für die Forschung eine Katastrophe.

Damaskus/Wien. Mit der US-Invasion im Jahr 2003 begann im Irak ein beispielloser Raubzug. 15.000 Objekte wurden alleine aus dem Nationalmuseum in Bagdad gestohlen. Lediglich 7000 konnten bis heute wiedergefunden werden, der Rest bleibt verschwunden. Auch in Syrien ist das kulturelle Erbe trotz der umfangreichen Handelsverbote... weiter




Auktion

Raubkunst im Kinsky, Sisi im Dorotheum

Wien. Mit gleich zwei aufsehenerregenden Losen geht die Auktionswoche in den Wiener Häusern Dorotheum und im Kinsky an den Start. Unterschiedlicher könnten die Gründe des Aufsehens allerdings kaum sein: Während im Dorotheum jenes berühmte Sisi-Porträt zur Versteigerung kommt, das sie Franz Joseph zur Verlobung schenkte... weiter




Sensationsfund: Otto Griebels "Die Verschleierte", Erich Fraaß’ "Mutter und Kind", Marc Chagalls "Allegorische Szene" und Wilhelm Lachnits "Mädchen am Tisch" (v. l. oben, Uhrzeigersinn) . - © Staatsanwaltschaft Augsburg

Fall Gurlitt

Tauschen und Täuschen3

  • Zwei neue Bücher beleuchten die Geschichte der Gurlitts und den "Schwabinger Kunstfund".

Am Anfang seiner NS-Zeit steht das Aufbegehren. Hildebrand Gurlitt hat die Hakenkreuzfahne nicht gehisst, als die Nazis am 1. Mai 1933 den Tag der Arbeit feiern. Ein Affront mit Folgen. Kurz darauf muss er als Leiter des Kunstvereins Hamburg zurücktreten. Sein Sessel hat ohnedies gewackelt... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Die alte Dame und der kalte Staat7

  • Österreich weigert sich, eher unbedeutende Kunstwerke an deren rechtmäßige Besitzerin auszuhändigen - eine Spekulation auf den Tod?

Wenn man mehr als 95 Jahre alt ist, wartet man üblicherweise nicht mehr so besonders gerne darauf, dass man in einer Herzensangelegenheit das bekommt, worauf man Anspruch hat. Über Gebühr warten zu müssen, ist für einen Menschen in diesem Alter aus naheliegenden Gründen keine besonders erstrebenswerte Option... weiter




Raubkunst

Gutachten im Fall Gurlitt beauftragt1

München. Im Streit um die Kunstsammlung des im Mai 2014 verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt hat das Oberlandesgericht München (OLG) ein Gutachten in Auftrag gegeben. Gurlitts Cousine Uta Werner erhebt nach wie vor Ansprüche auf das Erbe. Ein Gerichtspsychiater soll klären, ob Gurlitt im Jänner 2014 testierfähig war... weiter




Raubkunst

Gurlitt-Testament hält3

  • Gericht lehnt Antrag der Cousine des Kunstsammlers ab.

München/Bern. (apa/irr) Der große Paukenschlag bleibt aus, die bisherige Regelung bestehen: Das Amtsgericht München "hält das Testament von Cornelius Gurlitt, in dem er das Kunstmuseum Bern zum Alleinerben eingesetzt hat, für wirksam", hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag... weiter




Leopold Museum

Schlagabtausch um Raubkunst

  • Leopold Museum kritisiert Auktionshaus Christie’s.

New York. Nach der Kritik des Leopold Museums am Auktionshaus Christie’s, das ein Werk von Egon Schiele vor der Versteigerung in New York als "Raubkunst" kennzeichnete, hat die Israelitische Kultusgemeinde Wien das Vorgehen verteidigt. Das Auktionshaus habe "das einzig Richtige getan", hieß es... weiter




Noch trägt sie das amtliche Kainsmal: eine Zeichnung von Eugène Delacroix aus der Sammlung Gurlitt. - © epa/apa/Staatsanwaltschaft Augsburg

Restitution

"Ein guter Tag für Gurlitt"1

  • Der Kunstsammler erhält sein Münchner Konvolut zurück, die Restitutionsforschung läuft weiter.

München. (irr/apa) Nach mehr als zwei Jahren erhält der Kunsthändlersohn Cornelius Gurlitt seine Sammlung zurück. Am Mittwoch hob die Staatsanwaltschaft Augsburg ihre Beschlagnahme auf und gab die Werke frei. Im Zuge des Ermittlungsverfahrens hätten sich neue Erkenntnisse ergeben... weiter




Aus dem spektakulären Münchner Kunstfund: (Uhrzeigersinn v. l. o.) Otto Griebel: "Die Verschleierte", Erich Fraaß: "Mutter und Kind", Ludwig Godenschweg: "Männliches Bildnis", Christoph Voll: "Mönch", Fritz Maskos: "Sinnende Frau", Conrad Felixmüller: "Paar in Landschaft", Marc Chagall: "Allegorische Szene" und Wilhelm Lachnits "Mädchen am Tisch". - © Staatsanwaltschaft Augsburg/dpa

Raubkunst

Gurlitt einigt sich mit Regierung2

  • Der Sammler lässt alle Bilder unter Raubkunstverdacht prüfen - und will Gestohlenes zurückgeben.

München. (irr) Vorbei die Zeiten, da Cornelius Gurlitt für Vertreter der deutschen Bundesregierung angeblich nicht einmal telefonisch erreichbar war: Der 81-jährige Erbe eines veritablen Kunstschatzes hat nun sogar einen Vertrag mit den deutschen Behörden abgeschlossen... weiter




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