• 24. Februar 2017

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Patricia Clarkson (l.) und Regisseurin Sally Potter. - © Katharina Sartena

Film

"Das Gegenteil von Brexit"4

  • Zwei Filmemacher haben bei der Berlinale für viel Beifall gesorgt: Aki Kaurismäki und Sally Potter.

Der eine erzählt eine lakonisch kadrierte Flüchtlingsgeschichte von einem Syrer, der sich nach Helsinki verirrt hat und dort in der typischen Bildsprache Aki Kaurismäkis eine Zukunft sucht, die andere zeigt eine gerade gewählte Ministerin und ihr Umfeld bei der Feier zu ihrer Ernennung in schwarzweißen Bildern und mit viel Wortwitz auf der... weiter




Entfremdung in der Einöde: "Helle Nächte" von Thomas Arslan. - © Berlinale

Berlinale

Und jetzt: Hühnersuppe5

  • Die Berlinale hat zur Halbzeit viele Filme gezeigt, die es sich bequem machen.

Das Bild ist bekannt aus all den Filmen der sogenannten "Berliner Schule", deren Vertreter Thomas Arslan war (oder: ist). Ein Vater und sein Sohn schweigen einander an auf einer langen Autofahrt durch Nordländer, wo es nicht dunkel wird, als ob diese Tageshelle Licht in die dunklen Seelen der Protagonisten bringen sollte, was aber natürlich... weiter




Stanley Tucci untersucht im Film "Final Portrait" das Ende eines Künstlerlebens. - © Katharina Sartena

Berlinale

"Schaut aus wie Sau"2

  • Berlinale: Filme "außer Konkurrenz" haben den Sinn, Festivals mit Stars zu versorgen, die das Kunstkino nicht bietet.

Berlin. Die Filme, die bei der Berlinale "außer Konkurrenz" gezeigt werden, sind die Zugpferde für die Boulevardmedien, denn sie bringen die Stars auf den roten Teppich. Oder zumindest sollten sie das, denn das ist die Idee der Filme "außer Konkurrenz": Sie peppen auf, was der Wettbewerb eines Festivals wegen seiner manchmal spröden... weiter




Josef Hader blödelt mit Jörg Hartmann. - © Katharina Sartena

Filmfestival

Hader ist ein Zirkuspferd21

  • Josef Haders erste Regiearbeit "Wilde Maus" feierte Samstag Abend seine Premiere bei der Berlinale.

Berlin. Josef Hader ist tapfer. Friert im dünnen Anzug am roten Teppich zu Berlin bei Minus 3 Grad, da nützt auch die aufgestellte Wärmelampe nichts. "Aber das ist halt so, wenn man hier einen Film vorstellt: Man wird drei Tage als Zirkuspferd von einem Termin zum nächsten gebracht", lacht Hader... weiter




Bitte mit der Ruhe - Richard Gere kam mit Freundin Alejandra Silva zum Festival und posierte geduldig für die Fotografen. - © KSARTENA

Film

Ein Dinner mit Richard Gere11

  • Richard Gere war bei der Berlinale, und das bedeutet: Relax, everybody!

Berlin. Richard Gere ist ja so etwas wie die Ruhe höchstselbst, also in Person. Denn wer Buddhist ist, kennt keine Hektik. Deshalb bekommt die Fotografenmeute bei der Berlinale (die 67. Berlinale, und auch Gere ist 67, aber das ist sicher Zufall) ausreichend Gelegenheit, den immer noch sehr adretten Herren mit dem grauen Haar abzulichten... weiter




Insgesamt 18 Filme unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Finnland, Japan, Rumänien, Portugal, Chile, Südkorea und Polen buhlen um die begehrten Berlinale-Trophäen. - © APAweb, Reuters, Fabrizio Bensch

Berlinale

Biopic "Django" eröffnet 67. Berlinale

  • Österreich mit Josef Haders "Wilde Maus" im Wettbewerb vertreten.

Wien/Berlin. Mit der Filmbiografie "Django" über den legendären Jazzmusiker Django Reinhardt startet die Berlinale heute, Donnerstag, in ihre 67. Ausgabe. Das Regiedebüt des französischen Drehbuchautors und Produzenten Etienne Comar ist einer von 18 Filmen im Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele... weiter




Josef Hader mag es nicht, "wenn Filmkritiker einen Film behandeln, als wäre es ein Gedicht von Paul Celan". - © Wega FilmInterview

Film

Vollgas bei Beethoven23

  • Josef Hader versucht sich erstmals als Regisseur. Seine "Wilde Maus" hat es auf die Berlinale geschafft.

Da staunte Josef Hader nicht schlecht, als Dieter Kosslick, der Chef der Berlinale, mitteilen ließ, dass "Wilde Maus" im offiziellen Wettbewerb um den Goldenen Bären dabei sein wird. "Damit haben wir nicht gerechnet", gibt Hader zu, der sich bei der Berlinale (9. bis 19. Februar) eher eine Vorführung außer Konkurrenz erwartet hätte... weiter




Unter den Brüdern Jean-Pierre und Luc Dardenne (r.) herrscht am Set in der Regel Harmonie. Sie machen die Filme zusammen. - © sartenaInterview

Film

"Wir sind eine einzige Person"4

  • Regisseur Jean-Pierre Dardenne über seinen Bruder Luc und das Drama "Das unbekannte Mädchen".

Wien. Eigentlich machen die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne alles zu zweit. Ihre Filme, ihre Drehbücher, ihre Interviews. Folgerichtig haben sie auch schon zwei goldene Cannes-Palmen zuhause stehen. Diesmal ist alles anders, denn Jean-Pierre erscheint allein zum Interview in Paris... weiter




"Ich glaube, dass wir durch unsere astrologischen Zeichen bestimmt sind": Olivier Assayas beim Interview. - © Katharina Sartena

Interview

"Die Wahrheit ist irgendwo dazwischen"5

  • Regisseur Olivier Assayas über Geister, Sternzeichen und sein übersinnliches Drama "Personal Shopper".

Olivier Assayas ist immer schon ein Fantast gewesen, viele der Filme des französischen Regisseurs zelebrieren auf die eine oder andere Weise die Übersinnlichkeit, und das bei vollem Realitätsbewusstsein. So auch sein neues Werk "Personal Shopper" (ab Freitag im Kino), das zunächst von einer ziemlich physischen Tätigkeit erzählt... weiter




Stefan Ruzowitzky und das nächtliche Wien: ein idealer Ort für den Regisseur, um ein bisschen Action zu inszenieren. - © Katharina Sartena

Stefan Ruzowitzky

Wir können auch Action6

  • Im alten Mercedes quer durch Wien: Stefan Ruzowitzky über seinen knallharten Actionfilm "Die Hölle".

Stefan Ruzowitzky ist ein Grenzgänger. Mit "Die Hölle" will der Oscarpreisträger ("Die Fälscher") nun zeigen, dass auch in Österreich (und mit den bescheidenen heimischen Budgets) unterhaltsame Action für die große Leinwand möglich ist. Das Vorhaben gelingt: Ruzowitzky stellt die türkischstämmige Wiener Taxlerin Özge (großartig besetzt mit Violetta... weiter




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