• 23. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Eine Frage der Gefühle: Tänzer agieren bewusst nüchtern, um den Zuseher einzubeziehen. - © S. Haas

Performance-Kritik

Der entschlüsselte Esel9

  • Nikolaus Adlers "Balthazar" bringt Tanz zum Decodieren.

Es dreht sich um einen Esel. Und dann doch nicht. Es geht um die Schlusssequenz eines Films. Und dann doch nicht. Nikolaus Adler springt zwischen Filmset und realen Szenen hin und her. Die Übergänge fließen. "Balthazar" nennt der Wiener Choreograf sein jüngstes Werk. Am Donnerstag im Theater Nestroyhof Hamakom kam es zur Uraufführung... weiter




Performance-Kritik

Ein Soldat und das Meer

  • Im Wiener brut und im Odeon wurden performativ Grenzen ausgelotet.

Eines haben die beiden Performer, die am Wochenende ihre Stücke uraufführten, gemein: Man fühlt und leidet als Zuseher mit den Darstellern. Denn der eine testet seine körperlichen und seelischen Grenzen als ehemaliger Soldat aus, der andere begibt sich auf eine opulente Schiffsfahrt... weiter




Performance-Kritik

Puppenspiel für Fortgeschrittene1

  • Saskia Hölbling bringt die Masse in Bewegung.

Saskia Hölblings Werke erkennt man sofort: Es gibt Metallgerüste, es gibt Puppen, es gibt eine typische Klangkulisse und ihre kennzeichnende Bühnenästhetik. Der inszenatorische Schwerpunkt changiert von Stück zu Stück - doch ihre künstlerische Handschrift ist charakteristisch... weiter




Wie in Trance: Uhlich lässt es boomen. - © T. Rauter

Performance-Kritik

Im Herzschlag mit dem Beat

  • Doris Uhlich bringt in ihrer neuen Performance "Boom Bodies" acht Tänzer und den Bass zum Schwingen.

Eigentlich ist Tanzen nichts anderes als sichtbar gemachter Rhythmus. Zu dieser Erkenntnis kommt man beim Performanceabend der Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich. Sie hinterfragte in früheren Arbeiten das Schönheitsideal eines Tänzerkörpers, versetzte ihr eigenes Fleisch in Schwingungen oder untersuchte in "more than naked"... weiter




Entgrenzung als Utopie: Waltz’ "Körper", 15 Jahre nach ihrem Debüt in Wien. - © Bernd Uhlig

Performance-Kritik

Libellenanmut gegen Knochenbrechermusik1

  • Spätes Gastspiel von Sasha Waltz im Wiener Tanzquartier: "Körper".

"Körperforscherin", "Körpererkunderin" nannte sich im Jahr 2000 die damals 37-jährige Sasha Waltz, als sie sich in der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz mit dem Bewegungsarioso "Körper" als Mitdirektorin vorstellte. Ihr Mann Jochen Sandig baute inzwischen in Berlin die Kulturfabrik "Radialsystem V" auf... weiter




Bildgewaltige Selbstinszenierung. Chris Haring

Performance-Kritik

Warhols Erben, die Zweite3

  • Chris Haring setzt seine Performance-Serie fort.

Der Selfiemania - die ja, unter uns gesagt, schon wieder out ist, nur wenige wissen das - widmet sich der heimische Performer Chris Haring auch im zweiten Teil seiner "Imploding Portraits Inevitable"-Serie, die am Mittwochabend Premiere im Kasino in Wien feierte. Mit "False Colored Eyes" nach "Shiny, Shiny . . ... weiter




Performance-Kritik

Theater um Dohnal3

  • Bejubeltes Frauen-Aktionstheater im Forum Stadtpark.

Polit-Dokumentation, Klamauk und am Ende ein Happening: "Aufräumen", eine Ausstellungsperformance von Gabriela Hiti und dem Schwesternpaar Johanna und Pia Hierzegger, hatte Mittwoch im Forum Stadtpark eine vom Publikum bejubelte Premiere. Sehenswert die schauspielerische Leistung der Autorinnen, die auch selbst Regie führten... weiter




Chris Haring lässt Porträts farbenprächtig implodieren. - © Loizenbaue

Performance-Kritik

Warhols Erben2

  • Der heimische Performer Chris Haring startet mit "Shiny, Shiny . . ." seine neue Reihe "Imploding Portraits Inevitable".

"Am Puls der Zeit" zu sein klingt nach einer abgedroschenen Phrase. Ist es auch. Dennoch, die Redensart fasst Chris Harings Schaffen punktgenau zusammen. Auch sein am Donnerstag uraufgeführtes "Shiny, Shiny . . . Imploding Portraits Inevitable" reiht sich in diese Beschreibung ein... weiter




Performance-Kritik

Mamma mia

  • She She Pop bringen in "Frühlingsopfer" ihre Mütter auf die Bühne.

Wie schön schwierig ist es, Mutter zu werden, wie einfach kompliziert ist eine Mutter-Tochter-Beziehung. Eine Familienaufstellung der anderen Art bringt nun das deutsche Performance-Kollektiv She She Pop auf die Bühne. In dem gefeierten Stück "Testament" (2010) standen sie mit ihren Vätern im Rampenlicht... weiter




Performance-Kritik

Pathos ohne Rotwein3

  • "Italienische Nächte" mit Zappalà und Gervasi.

"La notte italiana" - das ist kein Glas Rotwein, Weißbrot mit Antipasti, dazu Eros Ramazzottis rauchiges Schmachten, es ist keine charmante Begleitung, sondern ein Doppelabend zweier italienischer Choreografen im Odeon. Die Klischees, die einem beim Lesen des Titels des Performance-Abends bildhaft durch den Kopf gehen, hofft man... weiter




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