• 22. Oktober 2017

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Performance-Kritik

Kollektive Narretei3

  • Superamas blödeln sich durch "SuperamaX".

Spaß muss sein. Einverstanden. Man lacht auch mit, wenn der Witzfaktor eher bescheiden ist. Man will ja keine Spaßbremse sein. Nun gut. Bei Superamas Uraufführung ihres jüngsten Werks "SuperamaX" wird der Spaß zur oberflächlichen Blödelei. Spätestens, wenn man sich aber die Frage nach dem künstlerischen Wert dieser Performance stellt... weiter




Performance-Kritik

Kraxelei ins dunkle Nichts der Schuttrutschen

Wer denkt, dass Schuttrutschen dazu da sind, um Baumüll von hoch oben zur ebenen Erd’ zu schaffen, der irrt. Saskia Hölbling belehrt ihre Zuschauer eines Besseren: Sie verwendet diese Röhren als Kunstobjekt in ihrer Performance "bodies in tubes", die die heimische Tanzschaffende am Wochenende im Tanzquartier Wien zur Uraufführung brachte... weiter




Christine Gaigg kramt in ihren Erinnerungen.

Performance-Kritik

Lassen wir uns den Sex nicht ruinieren!4

  • Christine Gaigg protestiert beim sterischen herbst gegen den Saubersex.

Wie würden Sie reagieren, wenn eines Morgens Ihr Sohn verkündet, er möchte sich im Fasching als Morgenlatte verkleiden? Empört aufschreien oder amüsiert schmunzeln, um sich im gleichen Atemzug aber zu fragen, ob Sie Ihren Sprössling damit nicht zur sexuellen Belästigung erziehen... weiter




"Silence": Doch ruhig geht es bei "Unitxt" nie zu. - © Wilfried Hösl

Performance-Kritik

Kraftwerk der Zweifüßler3

  • Das Bayerische Staatsballett zeigt Merce Cunninghams Schlüsselwerk "Biped" und Richard Siegals "Unitxt" im Tanzquartier.

Eines haben beide Choreografen gemein: Sie sind Revoluzzer. Der eine als Mastermind des Postmodernen Tanzes, der andere als Entwickler der "If/Then"-Methode - dafür werden Strukturmodelle aus der Informatik für tänzerische Abläufe adaptiert. Von Merce Cunningham und Richard Siegal ist an dieser Stelle die Rede... weiter




Doris Uhlich mit ihrer Rüttelmaschine.

Performance-Kritik

Geschüttelt, nicht geführt3

  • Die heimische Performerin Doris Uhlich lässt ihr Fleisch kräftig durchbeuteln.

Eine Maschine steht auf der Bühne des brut im Künstlerhaus. Was sie kann, erfährt man bald. Sie ähnelt einem großen Couchtisch mit einem Motor. Langsam beginnt sich diese Maschine in ihrem Inneren zu drehen, wird schneller und schneller. Rhythmus entsteht... weiter




Performance-Kritik

Grunzen und röhren wie ein Elch zur Brunftzeit

Ein leises Stöhnen und Zischen durchdringt die Dunkelheit. Nach und nach entblößt ein schwacher Lichtkegel den Oberkörper eines Mannes. Es ist der französische Künstler David Wampach, der in seiner jüngsten Performance "Tour", die am Wochenende im Rahmen des derzeit stattfindenden Impulstanz-Festivals im Wiener Odeon gezeitigt wurde... weiter




Künstlerisches Gruppenkuscheln: Die Szene des Notizbuchs von Meg Stuart widmet sich einem stofflichen Handgemenge. - © Omar Nasser

Performance-Kritik

Ein schrilles Szenen-Mosaik2

  • Meg Stuart widmet sich mit "Sketches/Notebook" bei Impulstanz dem performativen Kuddelmuddel.

Tierfelle, Bettdecken, Indianer-Poncho oder auch ein Kostüm wie aus Kevin Costners Endzeitfilm "Waterworld" sind nur einige der vielen Ingredienzien, aus denen "Sketches/Notebook" zusammen gewürfelt ist. Aus einer abstrakten Aneinanderreihung von Szenen besteht die jüngste Performance der in Berlin lebenden US-Amerikanerin Meg Stuart... weiter




Würdevoll im Müll: Platel zeigt Menschen am Rand der Gesellschaft. - © Julian Roeder/Ju-Ostkreuz

Performance-Kritik

Mitten ins Herz4

  • Impulstanz-Festival eröffnet mit Alain Platels Müllstudie "tauberbach".

Er wolle mit seinen Performances berühren, sagte Alain Platel kürzlich. Weniger die Gehirnwindungen zu Höchstleistungen antreiben, sondern die Herzen der Zuseher. Was vielleicht kitschig klingen mag, ist heute zu einem selten gewordenen künstlerischen Ziel im zeitgenössischen Tanz geworden... weiter




Tanzquartier

Die Ruhe ohne Sturm

  • Claudia Bosse enttäuscht im Tanzquartier.

Vom "Kollaps einer Ordnung", von einem Theater bis an die Grenzen, von einer "Grammatik der Katastrophe" ist die Rede im Pressetext zu Claudia Bosses neuer Inszenierung "what about catastrophes?", die sich im Tanzquartier über eine Länge von drei Stunden vorgeblich mit der Frage nach dem "Unaussprechlichen" des Katastrophalen beschäftigt; doch... weiter




Tanzquartier

Gehmachers philosophische Paradoxa in Grau3

Nicht schwarz, nicht weiß. Grau, einfach grau. Die Farbe der Unentschlossenheit, vielleicht, grübelte Philipp Gehmacher laut in "my shapes, your words, their grey" am Donnerstagabend im Tanzquartier Wien. Seine Uraufführung ist ein Bindeglied zwischen Performance und Ausstellung, Letztere ist zurzeit in seinem Studio grauraum zu sehen... weiter




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