• 21. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Belgrads Stadtpark ist seit 2015 Sammelpunkt von Flüchtlingen. - © afp/Stankovic

Balkanroute

Löcher im Zaun6

  • Flüchtlinge sagen, Ungarn schiebe sie gewaltsam nach Serbien ab. Dort bildet sich ein Rückstau.

Belgrad. Der Park neben dem Belgrader Busbahnhof ist ein Indikator für die europäische Flüchtlingspolitik und der Beweis dafür, dass die Balkanroute keineswegs geschlossen ist. Hier liegen dieser Tage dutzende Flüchtlinge im Schatten und vertreiben sich die Zeit mit Gesprächen und Blicken auf ihren Smartphones... weiter




Flüchtlinge

Ungarn übernimmt Verfahren zu A4-Flüchtlingsdrama8

  • Das Gerichtsverfahren um die 71 in einem Laster erstickten Flüchtlinge wird in Ungarn fortgesetzt. Fast alle Leichen sind identifiziert.

Eisenstadt/Budapest. Mehr als zwei Monate lang arbeitete die Staatsanwaltschaft Eisenstadt intensiv an der Aufklärung jenes Flüchtlingsdramas, das am 27. August dieses Sommers für Entsetzen sorgte: In einem an der Ostautobahn (A4) nahe Parndorf (Bezirk Neusiedl am See im Burgenland) abgestellten Kühlwagen mit bulgarischem Kennzeichen wurden 71 tote... weiter




Flüchtlinge

Flüchtlingsdrama von A4 soll Fall für Ungarn werden8

  • Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat Ersuchen an Ungarn um Übernahme des Falls gestellt. Mehr als die Hälfte der Leichen ist identifiziert.

Eisenstadt. "Zahlreiche tote Flüchtlinge in Schlepperfahrzeug auf A4." So lautete die erste Alarmmeldung, die am 27. August dieses Sommers die Redaktionen erreichte. Über die genaue Anzahl der Toten herrschte bald bittere Gewissheit - und darüber, dass es sich um die größte Flüchtlingstragödie nach dem Zweiten Weltkrieg handelt: 71 Tote... weiter




apa/Herbert P. Oczeret

Flüchtlinge

544 Schlepper in Haft6

  • Die Justizanstalten in Österreich sind aktuell zu 94 Prozent ausgelastet. Zwölf Einrichtungen davon sind massiv überbelegt.

Wien. (jm/apa) In österreichischen Justizanstalten befinden sich aktuell 544 Schlepper in Haft. Mehrheitlich, nämlich 413 Personen, sitzen nach Angaben der Vollzugsdirektion in U-Haft, die restlichen 131 in Strafhaft. Der Auslastungsgrad der 27 Justizanstalten liegt derzeit bei 94 Prozent. Zwölf von ihnen sind zum Teil massiv überbelegt... weiter




Ungarn

Drakonische Strafen für Migranten in Ungarn - Schlepper suchen nach neuen Wegen8

  • "Neue Zeitrechnung" nach Viktor Orbán: Ab heute macht Ungarn die Schotten dicht und wird wohl den Krisenzustand ausrufen.
  • Im Süden Österreichs bereitet man sich auf einen Zustrom von Flüchtlingen vor.

Budapest. Kurz vor Torschluss an der serbischen Grenze hat sich Ungarn mit einer Doppelstrategie auf den Stichtag vorbereitet, an dem theoretisch kein Flüchtling mehr ungestraft illegal ungarischen Boden betreten darf. An diesem Tag soll nach den Worten von Ministerpräsident Viktor Orbán in der ungarischen Flüchtlingspolitik eine "neue... weiter




Die Kolonnen der Flüchtlinge ziehen gen Norden - manche springen dabeinoch auf abfahrende Züge auf oder kriechen unter Zäunen hindurch. Reuters/Stoyan Nenov

Flüchtlinge

Die Gründe der Flüchtlingswelle15

  • Für die Flüchtlingswelle gibt es ein Bündel von Erklärungen: Gesunkene Preise und bessere Logistik sind die Hauptgründe.

Wien. Die Zahlen des UN-Flüchtlingshochkommissariats sprechen eine eindeutige Sprache: Im Jahr 2015 sind bis dato 366.402 Flüchtlinge übers Mittelmeer nach Griechenland (244.855) oder Italien (119.500) geflüchtet, 51 Prozent der Flüchtlinge flohen vor dem Krieg in Syrien... weiter




Kanzler Werner Faymann (re.) hofft, dass man kein Durchgriffsrecht braucht, weil die Bundesländer ihre Quote erfüllen werden (im Bild mit Vizekanzler Reinhold Mitterlehner). - © apa/Hochmuth

Asyl

Österreichs Regierungsspitze mahnt Solidarität ein1

  • Bundeskanzler Werner Faymann kündigt bilaterale Gespräche mit den Nachbarländern und eine nationale Tagesklausur an.
  • Das Durchgriffsrecht zur Flüchtlingsunterbringung wurde im Nationalrat debattiert.

Wien. (temp/apa) Die Regierungsspitze mahnt in der Flüchtlingsfrage Solidarität ein. Neben einer nationalen Tagesklausur kündigte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) nach dem Ministerrat am Dienstag bilaterale Gespräche mit Nachbarländern an. In einer Nationalrats-Sondersitzung zum geplanten Durchgriffsrecht des Bundes zur Flüchtlingsunterbringung... weiter




Während die Polizei die Kontrollen auf der Straße verstärkt, kommen die Flüchtlinge in Zügen (Bahnhof Hegyeshalom in Ungarn). - © apa/Oczeret

Asyl

Schlepper weichen auf Züge aus19

  • Grenzraumkontrollen auf Hauptverkehrsstraßen verstärkt - Eine Debatte um die Dublin-Verordnung ist entfacht.

Wien. Innerhalb weniger Tage nach dem Flüchtlingsdrama im Burgenland hat die Polizei mit umfangreichen Grenzraumkontrollen reagiert. 71 tote Flüchtlinge waren am Donnerstag der Vorwoche aus einem an der Ostautobahn geparkten Kühlwagen geborgen worden, fünf verdächtige Schlepper sind mittlerweile in U-Haft... weiter




Flüchtlingstragödie auf der A4

Fünfter Verdächtiger festgenommen

  • Ermittlungen und Obduktionen laufen, Zuständigkeit der Länder unklar, Demonstration am Montag in Wien.

Neusiedl am See/Eisenstadt/Kecskemet. Nach dem grausigen Fund von 71 toten Flüchtlingen in einem abgestellten Kühltransporter wurde in Ungarn ein fünfter Verdächtiger festgenommen. Laut ungarischer Polizei gegen den bulgarischen Staatsbürger wegen Menschenschmuggels ermittelt. Nähere Details wurden von der Behörde zunächst nicht genannt... weiter




Über das Mittelmeer sind heuer 300.000 Menschen geflohen, 2500 starben dabei. - © epa

Schlepper

"Größtes illegales Reisebüro der Welt"

  • Kriminologe Andrea Di Nicola über die Mechanismen und die Hintermänner des Geschäfts mit den Migranten.

Zeltstädte für Asylwerber, Proteste gegen Immigranten. Das sind Reaktionen am Ende der Flucht. An deren Beginn sind die Flüchtlinge auf Schlepper angewiesen. Die EU hat versprochen, die Schleuser-Kriminalität zu bekämpfen. Aber wie? Der italienische Kriminologe Andrea Di Nicola hat jahrelang über die Mechanismen und die Hintermänner des Geschäfts... weiter




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